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Gersemi postete
[/b]Ich hab jetzt etwa 10 Minuten hier verbracht und schon kotzt mich alles an.[/b]
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Der Großvater meines Mannes war von der Schulmedizin im Alter von 67 Jahren aufgegeben worden. Er war bettlägrig und auf Hilfe angewiesen. Der Arzt schätzte, er würde nicht mehr als 6 Monate leben. Meine Schwiegereltern schalteten eine Heilpraktikerin ein. Ein Jahr später konnte Opa das Bett verlassen und hat noch 10 Jahre gelebt. Das sind Erlebnisse, die mich ein wenig an den "Göttern in Weiß" zweifeln lassen.
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Gersemi postete
[/b]Ich habe nur meine Gründe, der Schulmedizin nicht zu vertrauen. Dafür habe ich schon zu viele ahnungslose Ärzte getroffen, die mich hunderte Euro gekostet haben und die trotzdem im Wald standen.
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Vielleicht das Wesen der Wissenschaft, aber nicht immer unbedingt auch das der Medizin. In Amerika werden z.B. seit über 100 Jahren Jungen nach der Geburt beschnitten. Nutzen? Kaum. Risiken? Immens. Ursprünglich sollte die Beschneidung Masturbation verhindern. Irgendwann ließ man aber davon ab, und sucht seitdem nach anderen Gründen.
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Kein Zweifel. Allerdings hat der Glaube an alternative Methoden nichts mit dem "Beharren auf dumpfen Aberglauben" zu tun. Es hat etwas damit zu tun, dass man eben nicht das Althergebrachte (inzwischen die Schulmedizin) als einzige Lösung zu akzeptieren und die Ärzte zu hinterfragen.
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Gersemi postete
[/b]Das ist, was ich persönlich erlebt habe. Diesem Mann ging es echt dreckig. Er war wirklich kurz davor, den Löffel abzugeben. Die Heilpraktikerin hat hauptsächlich gymnastiziert und immunstärkende Sachen verordnet. Es hat gedauert, aber es wurde besser. Der Arzt hatte gesagt (wörtlich) "Lassen Sie ihn einfach sterben".
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Einzelfälle sind natürlich nicht repräsentativ. Aber die kontrollierten Untersuchungen genausowenig.
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In den meisten Fällen, ja.
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Ich leide jetzt seit fast 2 Jahren an einer (inzwischen) chronischen Blasenentzündung. Ich war bei 4 verschiedenen Ärzten. Alle haben sie mir Antiiotika verschrieben. Nach spätestens einer Woche hatte ich wieder Schmerzen. Schmerztabletten helfen nciht, Antibiotika helfen inzwischen nicht mehr. Wenn ich allerdings meine 3 Tassen Nieren- und Blasentee am Tag trinke, habe ich kein Problem. Ich bin von der Schulmedizin einfach zu oft enttäuscht worden. Bei vielen Sachen traue ich ihnen nicht mehr. Ganz einfach.[/b]
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Gersemi postete
< Sie mißtrauen der Schulmedizin, weil sie
< nicht auf alles eine Antwort weiß, sondern
< vertrauen lieber der alternativen Medizin,
< die auf reinen Spekulationen und auf
< Aberglauben aufbaut. Das erscheint mir
< alles recht widersinnig.
Ich mißtraue der Schulmedizin, weil sie meiner Erfahrung nach in den seltensten Fällen eine Antwort weiß. Ich plage mich seit langer Zeit mit mehreren Krankheiten herum, und das einzige, was den Ärzten einfällt, ist Antibiotika zu verschreiben.
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Alternative Medizin verlässt sich auf Wissen, dass tausende von Jahren alt ist und in "weniger zivilisierten" Ländern nach wie vor praktiziert wird. Das hat wenig mit Aberglaube zu tun, sondern mit Effektivität.
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Welchen Humbug? Beschneidung allgemein oder das mit der Masturbation?
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Inzwischen ist die Schulmedizin althergebracht.
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Es ist erwiesen, dass der Glaube an eine Heilung körpereigene Ressourcen aktivieren und eine Heilung vorantreiben kann.
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Die alternative Medizin steckt nicht fest. Es wird geforscht. Man benutzt dafür allerdings keine Versuchtiere und keine Kontrollgruppen, sondern verlässt sich auf Erfahrungswerte.
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Gersemi postete
[/b]Für mich sind 2 Jahre Schmerzen, Tabletten ohne jeden Effekt schlucken und von einem Arzt zum anderen zu hetzen Grund genug, meinen Glauben in die Schulmedizin zu verlieren, ja.[/b]
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (14. September 2010, 19:48)
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