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Mittwoch, 15. Juni 2005, 17:09

Eine üble Sache beim Grillen: Flüssige Grillanzünder.
Die werden gerne als besonders sicher verkauft. Das ist ÜBELSTER Unsinn. Die Dinger sind kein Stück weniger gefährlich als Spiritus. Eine Stichflamme mit diesem Zeug ist wesentlich träger, als die von Spiritus, dafür geht sie reichlich in die Breite, weil das Luftgas-Gemisch schwer ist, das da entsteht. Ich wußte das auch nicht, bis es passierte. Zum Glück ist nichts Ernstes geschehen, bis auf den Schock vom Knall.
Das ist wie Heizöl. Erst träge, aber dann...

Am besten grillt es sich mit schön trockenem Buchenholz. Das ist leicht entzündlich und wird einfach mit Zeitungspapier angemacht. Brandbeschleuniger kann man da getrost vergessen.
Wer hat eigentlich diese schlecht entzündliche Holzkohle eingeführt. Mit dicken Holzscheiten gibt es auch eine vortreffliche Glut.

44

Sonntag, 19. Juni 2005, 07:35

@40_Fieber : Ein Gasgrill ist für uns das Nonplusultra. Der ist selbstzündend. Nachdem man etwas Gas einströmen läßt drück man den elektrischen Zündknopf und hat sofort Hitze.
Zudem gibts auch für die Nachbarn kaum Belästigung durch Rauch. Wir haben ein Modell mit Lavasteinen. Trotzdem gilt auch da, Kinder haben in der nähe eines grilles nichts zu suchen. Schon wegen der Verbrennunggefahr durch Anfassen.

@Herrn Kinderarzt : Zu Ihrem Link in 042. Da wird Goldregen aufgeführt. Unser Nachbar hat seit Jahren so ein Ding und Blüten und Samenschoten fliegen bei uns zuhauf aufs Grundstück. Wegmachen geht nur bedingt, weil das Riesending immer für Nachschub sorgt.Ich habe da schon immer Angst, daß meine Tochter mal was in den Mund steckt. Nun die Frage :
Gibts da rechtlich eine Möglichkeit, daß man den Nachbran zu Entfernung dieses Gewächses "zwingen" kann. Zumal hat der Nachbar selber sehr kleine Enkelkinder die ja auch potentiell gefährdet sind, wenn sie in seinem Garten spielen.

45

Sonntag, 19. Juni 2005, 16:50

Da bin ich überfragt.

Mal beim Gesundheitsamt anfragen.

46

Mittwoch, 22. Juni 2005, 21:55

Mittwoch, 22. Juni 2005, 17.58 Uhr
Ein Mädchen (5) ist in den USA in einer laufenden Waschmaschine ums Leben gekommen. Wie die „Washington Post“ berichtete, war der Waschgang „fast abgeschlossen“, bevor es der Mutter schließlich gelang, mit einem Stein die Tür der Maschine aufzubrechen.

Die Mutter hatte einen Waschsalon in der Stadt Chilhowie (Bundesstaat Virginia) besucht. Sie war vor die Tür getreten, und als sie wieder hinein kam, fand sie ihre Tochter in der laufenden Maschine.

(Quelle bild.online.de v. 22.06.05)

Waschmaschinen und Wäschetrockner sind eine ernstzunehmende Gefahr für Kinder !!!
Ich habe schon öfter von ähnlichen Unfällen gelesen und gehört .
Meine Tochter ist vor einem halben Jahr selber einmal in die Trommel des Wäschetrockners (nicht in benutzung) gekrabbelt.
Zum Glück konnte sie die Tür von innen nicht schließen und sowieso habe ich sie in dem Alter auch nie mehr als wenige Minuten aus den Augen gelassen, aber es hätte Erstickungsgefahr bestanden.

Gefahr besteht auf für Haustiere!

RC

47

Donnerstag, 23. Juni 2005, 20:11

Diese ganze Textsammlung könnte man mal weitergeben - sesonders in diesen Eltern-Foren.

48

Mittwoch, 6. Juli 2005, 02:17

Küchentüren lange genug mit Klappgittern sichern.

49

Mittwoch, 3. August 2005, 20:17

Passen Sie bitte auf.

Die meisten Kinderunfälle sind vermeidbar.

Vorsicht bein Grillen !

51

Montag, 8. August 2005, 14:34

kleine Anmerkung:

Schon Kleinkinder zur BEWEGUNG ANNIMIEREN, turnen, klettern, rennen, balgen........

Die meisten richtig schlimmen Verletzungen ziehen sich die Kinder zu, die sich ansonsten nur vom Fernsehsessel zur Couch bewegen!

52

Dienstag, 1. November 2005, 20:54

Brandgefahr:

http://www.oekotest.de/cgi/yabb/YaBB.cgi…;num=1130607489

Zitat


Charly_W.
Neu im Forum







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Beiträge: 48
Körnerkissen, Selbstentzündung?
« am: 29.10.2005 um 19:38:09 » Zitieren | Bearbeiten

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In meiner Bekanntschaft haben viele Körnerkissen für allerlei Beschwerden. Diese sind z.B. mit Dinkel gefüllt.

Nun ist es in zwei Fällen zu Problemen gekommen durch Selbsterwärmung. Die Kissen waren vorher in der Mikrowelle vorgewärmt worden.

In einem Fall fing das Kissen nach einiger Zeit an zu brennen und verletzte den Anwender, im anderen Fall fing es nur an zu kochen.

Offensichtlich ist es durch die hohe Temperatur in der Mikrowelle zu einer Überhitzung und Selbstentzündung gekommen im anderen Fall möglicherweise zu einer Gährung durch Feuchtigkeit.

Ich möchte nur warnen diese Kissen zu überheizen, da die offensichtlich in der Lage sind selbst zusätzliche Wärme zu erzeugen.
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JogDial
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Beiträge: 373
Re: Körnerkissen, Selbstentzündung?
« Antworten #1 am: Heute um 18:14:51 » Zitieren | Bearbeiten

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am 29.10.2005 um 19:38:09, schrieb Charly_W. :Ich möchte nur warnen diese Kissen zu überheizen, da die offensichtlich in der Lage sind selbst zusätzliche Wärme zu erzeugen.


Danke für die Warnung!

Allerdings werden diese Kissen kaum selbst Wärme erzeugen (wär ja auch toll - perteum mobile). Vielmehr ist es wohl so, dass Körner durch die übermässige Erwärmung in der Microwelle im Kern extrem heiß werden. Sobald diese Wärme nach aussen gelangt (an die Kernschale), kann es zu einem sogenannten Schwelbrand kommen, bzw. das Kissen entzündet sich.

Nach dem was ich darüber gelesen habe, dürfte es sehr schwierig einzuschätzen sein, wie lange man die Kissen in der Micro aufwärmt, ohne diese Gefahr einzugehen.

53

Dienstag, 1. November 2005, 22:26

Wozu soll der Schrott eigentlich gut sein?

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Mittwoch, 2. November 2005, 00:25

Da fragst Du mich was. Schreiber Charly schrieb: Die Leute hätten dies für "allerlei Beschwerden". Ich schätze, daß man das, wie üblich und unausrottbar, auf Mittelohrentzündungen, etc. legt, damit sich die Bakterien so richtig schön vermehren können. Idiotie eben.

55

Mittwoch, 2. November 2005, 00:45

Bei Mittelohrentzündungen ists richtig lebensgefährlich.

Oder bei unklaren Bauchschmerzen,wobei das auch zu katastrophalen Folgen führen kann.

Bei Blinddarmentzündungen oder Divertikelentündungen(Darmaussackungen) bringt man damit schon mal leicht jemanden um oder verschafft ihm längere Intensivmedizinbehandlung.

Finger weg davon.

Der Mist ist zu nichts gut.

56

Samstag, 5. November 2005, 18:10

Man könnte diesen Thread mal weitergeben.

57

Samstag, 5. November 2005, 18:13

In meiner Praxis der häufigste Verbrühungsgrund:

Ein Gefäß mit heißer Flüssigkeit,das für Kinder erreichbar ist.

Das Problembewußtsein der Eltern ist gering.

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Samstag, 31. Dezember 2005, 19:11

http://www.salzburg.com/sn/05/12/31/artikel/1907009.html

Zitat


Ärzte konnten nicht helfen

31. Dezember 2005







Bub aus Radstadt erlag seinen Verletzungen
graz, radstadt (SN-heba). Alois H. (9) aus Radstadt ist tot. Die Ärzte im Landeskrankenhaus Graz konnten dem Buben nicht mehr helfen. Sein Gesundheitszustand hatte sich Tag für Tag verschlechtert. Er war am Christtag in Admont (Bezirk Liezen) von einer Dachlawine verschüttet worden. Alois erlitt durch die Wucht der Schneelast einen Schädelbasisbruch. Er lag seit Sonntag in der Intensivstation des Landeskrankenhauses Graz in künstlichem Tiefschlaf.

Eine Verkühlung des Buben erschwerte die Situation. Die Ärzte boten seit der Einlieferung von Alois all ihr Können auf - vergebens.

Das Unglück ereignete sich am Christtag gegen 14.45 Uhr. Alois war mit den Eltern auf dem Bauernhof der Großeltern in Admont zu Besuch. Am Nachmittag schaufelte er vor dem Hauseingang Schnee. Plötzlich setzte sich eine Dachlawine in Bewegung. Sie erstreckte sich über die gesamte Breite des Daches und rutschte aus vier Metern Höhe auf den Vorplatz.

"Unser Alois war gar nicht vollständig verschüttet, aber ein Eisbrocken hat ihn voll am Kopf erwischt", erzählte der Großvater des Buben, Johann Lechner.

Nach knapp zwei Minuten hatten Eltern und Großeltern den Neunjährigen ausgegraben. Doch sein Herz stand bereits still. Dem Team des ÖAMTC Rettungshubschraubers gelang nach 25 Minuten die Wiederbelebung. Dann wurde Alois in das LKH nach Graz geflogen. Dort starb das Kind am Freitag.


Größere Dachlawinen sind sicher nicht zu vermeiden. Was aber dringend vermieden sollte ist sowas hier:

http://www.top-wetter.de/themen/jpg/eiszapfen_5.jpg

Bei Tauwetter werden das tödliche Geschosse. So schön wie sie sind: Man schlägt sie besser vorher aus sicherer Entfernung ab.

60

Mittwoch, 4. Januar 2006, 20:36

Bitte um Ergänzung des Threads.

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