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101

Mittwoch, 12. Juli 2006, 16:18

Danke für diesen ausführlichen Bericht!
Echt klasse!
Werde ich so weitergeben,an alle die es betrifft!
Haben unser "Poolproblem" nun auch gelöst!

102

Donnerstag, 13. Juli 2006, 21:21

Die Zahlen bestätigen meinen Eindruck: Immer mehr Kinder werden bei Fahrradunfällen getötet. Einerseits sind dafür sicherlich auch rücksichtslose oder unaufmerksame Fahrer bei insgesamt zunehmendem Verkehr verantwortlich, andererseits kommen viele Eltern ihrem Erziehungsauftrag nicht mehr nach. Fahrrad fahren im Verkehr üben - das ist zu viel verlangt. Schon kleine Kinder, die den Verkehr überhaupt noch nicht überblicken können, fahren unbeaufsichtigt auf der Straße, der Helm sitzt oft nicht richtig, wenn sie überhaupt einen aufhaben. Meiner Erfahrung nach lassen viele Eltern ihre Kinder zu früh und nicht genügend vorbereitet auf der Straße fahren.

http://de.news.yahoo.com/13072006/286/za…-gestiegen.html

"Die Zahl der bei Fahrradunfällen gestorbenen Kinder ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Es seien 41 Kinder bei Unfällen auf dem Fahrrad ums Leben gekommen und damit 78 Prozent mehr als im Jahr 2004, teilten das Statistische Bundesamt und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat in Berlin mit. Zum ersten Mal seit fünf Jahren seien auch insgesamt wieder mehr Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Die Zahl der getöteten Kinder lag demnach bei 159, sechs mehr als im Jahr 2004."

Und das, obwohl der Autofahrer bei schwächeren Verkehrsteilnehmern auch dann in die Pflicht genommen wird, wenn er schuldlos ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (9. Mai 2010, 23:27)


104

Freitag, 14. Juli 2006, 18:31

Ich denke, dass viele Autofahrer angesichts der neuen Gesetzeslage noch vorsichtiger fahren, denn sie müssen bei einem Unfall mit schwächeren Verkehrsteilnehmern ja auch dafür geradestehen, wenn sie schuldlos sind. Demnach hätte ich eher mit einer Abnahme der Todesfälle gerechnet. Dennoch ist die Zahl der getöteten Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs waren, gestiegen. Da müsste man nun die genauen Zahlen kennen, um die Schuldfrage näher beleuchten zu können. Aber wie ich oben schon sagte, ich vermute, dass es neben dem zunehmenden Verkehr und den auch unbestreitbar noch vorhandenen rücksichtslosen Autfahrern auch in zunehmenden Maße an den Eltern liegt, die ihre Kinder zu früh auf den Straßen fahren lassen und die sich nicht die Zeit nehmen, mit den Kindern zu trainieren. So sieht es jedenfalls bei uns in der Siedlung aus.

105

Freitag, 14. Juli 2006, 18:42

Es gibt durchaus reichlich "erwachsene" Radfahrer,die wie die Idioten fahren.Licht ist Luxus.

Was soll dann das zu den Autofahrern:

denn sie müssen bei einem Unfall mit schwächeren Verkehrsteilnehmern ja auch dafür geradestehen, wenn sie schuldlos sind.

106

Freitag, 14. Juli 2006, 21:03

Zu "erwachsenen" Radfahrern: Mein Sohn wurde vor 2 Jahren von einem Supersportlichem Radfahrer regelrecht Plattgefahren!
Wir spazierten einen Waldweg entlang,waren für den Fahrer aue 50 m gut sichtbar,ich schob den Kinderwagen und hatte meinen Sohn an der Hand!!!!
Wir gingen sogar noch auf der "richtigen"Seite des Weges!
Der Radler hat weder abgebremst noch Anstalten gemacht uns auszuweichen!
Es ging damals alles verdammt schnell,ich hab nur gemerkt wie mein Sohn von meiner Hand gerissen wurde und er mit dem Fahrrad über seine Halswirbelsäule fuhr!

Es ist Gott sei Dank nichts schlimmes passiert,aber den Deppen hat es damals vom Fahrrad geschmissen,hat meinen Sohn gesehen wie er daliegt,ist aufgestiegen und weg war er!
Klar ich hätte ihn aufhalten müssen,aber ich war damals einfach unter Schock!

107

Freitag, 14. Juli 2006, 21:09

Letztens fuhr mal einer wie irre kreuz und quer vor mir rum;ich wagte zu hupen.

Da hat er mir an der nächsten Ampel aufs Dach gerotzt.

108

Freitag, 14. Juli 2006, 21:53

Unverantwortlich Raser gibt's leider immer - gerade auch bei Erwachsenen, egal ob sie mit dem Auto oder mit dem Rad unterwegs sind. Da gibt es kein Drumherumreden - die gehören ordentlich bestraft. Die damals ca. 75 Jahre alte Tante meines Mannes ist im Wald auch von einem Mountain-Biker umgefahren worden. Erst dachte sie, es sei ihr nichts passiert. Erst später - als er schon über alle Berge war - hat sie realisiert, dass sie sich doch verletzt hat.

Wenn diese rücksichtslosen Leute aber Eltern sind, wie soll das Kind dann lernen, wie es sich verhalten soll?
Die Grundschullehrerin hier hat sich bei mir mal beklagt, dass die Eltern meinen, es sei Sache der Schule, die Kinder für den Straßenverkehr fit zu machen. Die sehen gar nicht, dass es in erster Linie ihre Aufgabe ist und in ihrer Verantwortung liegt, dem Kind das beizubringen. Und darum ging es mir in meinem Beitrag oben. Solch ein Verhalten hat eben manchmal fürchterliche Auswirkungen.
Bei meiner Jüngsten ist hier übrigens vor drei Jahren 1/5 der Kinder bei der Fahrradprüfung in der vierten Klasse durchgefallen, bei etwa der Hälfte haben nur 1 oder 2 Punkte gefehlt - die hat man mit viel Wohlwollen durchkommen lassen. Aber Sie müssen nicht meinen, dass Eltern irgendwelche Konsequenzen daraus gezogen haben.

109

Freitag, 14. Juli 2006, 22:24

Es geht überhaupt nicht anders,als daß Eltern da voll in der Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder sind.

110

Samstag, 15. Juli 2006, 17:03

IMPFUNGEN gehören auch zur Unfallverhütung.

Man belese sich im Impfforum bei kidmed und gebe die Adresse weiter:

http://www.kidmed.info/forum/board.php?boardid=1

111

Samstag, 15. Juli 2006, 20:55

Verbrennungen und Verbrühungen werden nach Entfernung der entsprechenden Kleidung (eventuell aufschneiden) AUSSCHLIESSLICH mit kaltem Wasser behandelt;und zwar lange15 Minuten sind da gar nichts).

Am Besten ind die Badewanne setzen und intesivst mit starkem Strahl duschen.Hilfe zum Festhalten holen.Keine Rücksicht auf das schreiende Kind.Da müssen Sie durch!

NIEMALS Mehl,Yogurt,Zahnpasta u.a. verwenden(alles schon gesehen).

Und NIEMALS perfide homöopsychopathische Schwachsinnsempfehlungen befolgen - wie die von dem Scharlatanerie-Guru Ravi Roy und Konsorten.

Dazu:

Was man sich auch mal antun sollte

Danach in die Klinik;am besten mit kalten und feuchten Tüchern und/oder Lebensmittelpackungen aus der Tiefkühltruhe,die immer wieder abgesetzt werden müssen.

Bei größeren Flächen Notarztwagen rufen - WÄHREND BZW.NACH der Kühlung.

Es läßt sich wirklich viel Schaden durch das kalte(nicht eiskalte) Wasser verhüten.

112

Sonntag, 16. Juli 2006, 17:08

Unfallverhütung bedeutet auch,für Menschen jeden Lebensalterns,sich nicht mit Scharlataneriebetrügern einzulassen,die einen rücksichtslos gefährden und immer mal wieder umbringen.

Sie haben nicht das allergeringste Wissen über Biologie und Medizin ,können nichts und maßen sich aber soggar "Notfallmedizin" an.

Das ist kriminell.

113

Sonntag, 16. Juli 2006, 23:21

Eine Allergie(wenns den eine ist)ist ja auch so eine Art Unfall.

Man belese sich dazu:

Die Panikmache bezüglich Allergien.

114

Montag, 17. Juli 2006, 06:47

Zitat

gcn postete
[/b]Die Grundschullehrerin hier hat sich bei mir mal beklagt, dass die Eltern meinen, es sei Sache der Schule, die Kinder für den Straßenverkehr fit zu machen. Die sehen gar nicht, dass es in erster Linie ihre Aufgabe ist und in ihrer Verantwortung liegt, dem Kind das beizubringen. [/b]


Ein großes Problem ist, dass viele Eltern ihre Kinder überall hin mit dem Auto bringen und die Kinder keine Chance haben den Straßenverkehr kennenzulernen.

Wer Jahrelang zur Schule gefahren wird, kann den Weg nicht alleine laufen, auch wenn es nur 500 m sind.

Ich bin mit meinen Kindern täglich den Weg zum Kindergarten (und das war etwa ein Kilometer) gelaufen, nur bei wirklich üblem Wetter fuhren wir Auto. Wir sind im laufe der Zeit alle möglichen Wege dorthin gelaufen, mal über die Ampel, mal über den Zebrastreifen und nebenbei haben sie gelernt, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert.

Zur Schule konnten sie dann immer schon ab der ersten Klasse allein laufen - Fahrradfahren dürfen sie erst nach bestandener Verkehrprüfung alleine.

Ein Problem ist sicher, wenn die Eltern morgens zur Arbeit müssen (ging mir zeitweise nicht anders), aber dann sollte man sich als Ausgleich andere Wege suchen, die man zu Fuß geht (Arzt, Bäcker, Friseur) und dem Kind erklären, was da auf der Straße so alles passiert.

Minerva

115

Montag, 17. Juli 2006, 09:48

Offenbar plötzlich ein Problem.


Giftspinne in den Urlaubsländern Österreich und Schweiz.

http://www.tirol.com/chronik/innsbruck/40069/index.do

http://derstandard.at/?url=/?id=2496711

Schutz bietet wohl nur einigermaßen feste Kleidung. Kinder sollte man beibringen, daß man mit Spinnen keine Scherze treibt und möglichst genau nachsieht, wo man denn so im hohen Gras hineinfaßt (letztlich kann auch ein aufgestöbertes Wespen- oder Erdhummelnest schwere Probleme bereiten).

Ähnlich miese Probleme macht auch die schwarze Witwe. Im Gegensatz zu den wilden Erzählungen, bringt sie einen aber kaum um. Kinder können schon mal in lebensbedrohliche Lagen geraten. Die Schwarze Witwe findet man allerdings meist eher in Italien, Spanien und anderen Mittelmeerländern. Das Tier ist erstaunlich klein. Der Biß wird zunächst meist nicht bemerkt (was es dem Arzt nicht gerade leicht macht) und passiert häufig auf Toiletten, weil sich die Tiere unter der Brille verstecken (Anheben! Nachschauen!).

Zur Vergiftung:

http://www.toxinfo.org/aliud/aliud.php?class=145

Ganz wichtig sei, laut Toxikologie FFM, die Schmerzbekämpfung und die Sedierung. Die Betroffenen drehen sonst durch. Das könne man keinem zumuten. Die Schmerzen müssen abartig sein.

Zu Schlangen, die es auch bei uns gibt:
Bei nächtlichen Wanderabenteuern tut man gut daran auch auf Wegen immer mal wieder feste aufzustampfen. Eventuell wärmehungrige Schlangen auf dem Asphalt oder schlafende auf der Wiese suchen dann das Weite, weil sie einen rechtzeitig "hören".

116

Donnerstag, 20. Juli 2006, 21:19

Ich habe mir vor Tagen alle Finger einer Hand heftig verbrüht.

Habe endlos lange kaltes Wasser drauffließen lassen und hatte nachts einen nassen kalten Waschlappen als Handschuh drüber.

Am nächsten Tag und an den weiteren Tagen war nichts(keine Rötung,keine Schwellung,keine Blasen,keine Beschwerden) und heute (nach so 5 Tagen) leichteste Hautabschälungen an den Fingern.

117

Freitag, 21. Juli 2006, 17:44

Ich bin immer wieder erstaunt über die Gewalt auch kurzzeitigster Verbrühungen und Verbrennunmgen...und den Erfolg des kühlen Wassers(man muß sehr viel Geduld haben).

Es ist sinnvoll, bei etwas ausgedehnteren Fällen mit dem Transport in die Klinik zu warten und stattdessen zu Hause gezielt weiterzukühlen.

119

Donnerstag, 27. Juli 2006, 19:51

Endlich mal ein vernünftiges Urteil.

Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder auch einen Helm tragen, der nicht richtig sitzt, der z.B. ohne weiteres nach hinten heruntergeklappt werden kann etc. Eltern sollte darauf mehr achten.

Und ich stimme Minerva zu: Viele Eltern kümmern sich einfach zu wenig darum, dass ihre Kinder genügend betreute Fahrpraxis bekommen. Das ist ja Arbeit ...

120

Donnerstag, 27. Juli 2006, 19:53

UND:

Helme ab auf Klettergerüsten,Bäumen,o.ä.

Strangulationsgefahr.

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