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1

Montag, 8. März 2004, 12:56

Nach einem anstrengenden Wochenende mit Bronchitis, Bronchitis 1078746444
hat mein Sohn im Mund mehrere Verdickungen bekommen, die sich dann weiß färbten. Die Placken sind groß so 2 cm im Durchmesser. Ich dachte er hätte einen Pilz. Der KA sagte heute morgen es sei Mundfäule und ein Pilz und hat ihm Betaisodona zum einpinseln verschrieben. Jetzt verstehe ich nicht, wieso er denn kein Pilzmittel verschrieben hat. Und außerdem dachte ich, man bekommt diese Mundfäule nur einmal im Leben und das sei ein Herpesvirus mit Bläschen. Das hatte mein Sohn als KLeinkind schon mal. Das hier sind aber keine Bläschen, sondern Placken.
Gibt es da mehrer Bezeichnungen, die verschieden benutzt werden? Und: Hilft Betaisodona gegen eine Pilzerkrankung?

2

Montag, 8. März 2004, 20:07

Chaos.

Der KA soll sich mal festlegen,obs eine Herpes-stomatitis aphtosa ist.

Wenn dem so ist,brauchts Zovirax-Saft und sonst gar nix.

3

Montag, 8. März 2004, 22:57

Ich werde ihn morgen genau fragen, was es ist.
Aber das Betaisodona scheint ein wenig zu helfen. Er hat immerhin ein ganz kleingeschnippeltes Wiener Würstchen gegessen... Und die eine große Placke ist kleiner geworden.

Wie stellt man denn fest, obs eine Herpes stomatitis ist? Ich habe mal bei google gesucht, aber keine anständigen Bilder gefunden. Kann man das so genau sehen und unterscheiden?

5

Dienstag, 9. März 2004, 01:42

Mundfäule ist übrigens ein blödsinniges Wort.

6

Dienstag, 9. März 2004, 11:00

Zitat

Mundfäule ist übrigens ein bödsinniges Wort.


Finde ich auch. Da regt sich bei mir auch der Sprachwissenschaftler... Aber es ist doch die ältere Bezeichnung für die stomatitis aphtosa, oder?

Also: Es ist ein Pilz und soll mit Betaisodona eingepinselt werden.

Außerdem hat er immer noch verengte Bronchien und nächsten Monat wird er einem Lungenfacharzt vorgestellt.

7

Dienstag, 9. März 2004, 12:12

Warum ein Pilzmittel???

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (4. Dezember 2010, 19:25)


8

Dienstag, 9. März 2004, 12:43

Weiß ich doch nicht...
Soll ich ihn fragen?
Als Baby hatte er auch mal einen Pilz und bekam Moronal.
Er wird sich schon was dabei gedacht haben, dass er Betaisodona verschreibt, oder?

9

Dienstag, 9. März 2004, 12:58

Ich weiß bloß nicht,was.

Micotar-Mundgel.

Moronal können Sie vergessen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (4. Dezember 2010, 19:26)


10

Dienstag, 9. März 2004, 13:00

Ist das verschreibungspflichtig?
Ich frag nur, weil mein Sohn so schlecht isst und wenns damit schneller weggeht...

12

Dienstag, 9. März 2004, 13:13

Und Ihr KA ist wirklich sicher,daß es keine Herpes-Stomatitis aphtosa ist?

13

Dienstag, 9. März 2004, 13:49

Er sagte es sei ein Pilz.
Ob er sicher ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Ich kanns ja mal versuchen zu fotographieren und es Ihnen heute abend per e-mail schicken, wenn Sie wollen.

Außerdem hat er gesagt, die Bronchien sind immer noch verkrampft und er muss weiterhin das Spasmo Mukosolvan nehmen und inhalieren.
Nächsten Monat hat mein Sohn einen Termin beim Lungenfacharzt, mal sehen, was da raus kommt.

15

Dienstag, 9. März 2004, 19:03

Ich habe das technisch excellente Photo bekommen,auf dem sich eine klassische Herpes-stomatitis aphtosa zeigt.

Pilzinfektion und Betaisodona sind Humbug,wobei auch B. bei Pilz nochmal Humbug ist.

Sie schrieb,daß es schon weniger geworden sei.

Wenn kaum noch Beschwerden,braucht man jetzt nix mehr zu machen.

Wieder ein so Ignorant.

16

Freitag, 12. März 2004, 20:09

Neues von der "Stomatitis-Front":

Mein Sohn hat immer noch Schmerzen, die große Stelle in seinem Mund ist zwar klein geworden, aber immer noch da und auch schmerzhaft. Er kann nur Wasser trinken (bei Fruchsaft gibt es Tränen) und Milch. Auf die eine Wange darf ich ihn noch nicht einmal leicht küssen.
Meine Frage:
Wie lange kann denn das noch gehen? Ist das noch normal, dass er noch so Schmerzen hat?
Gegessen hat er etwas besser als die letzten Tage, aber selbst Joghurt-Löffeln tut ihm weh. Die Zahnspange, die ich gestern endlich wieder reinmachen wollte ging gar nicht.
Sollte ich weiter einpinseln? Und vor allem: womit? Es scheint total weh zu tun, dieses Einpinseln, deswegen habe ich es die letzten Tage gelassen.

17

Freitag, 12. März 2004, 20:14

Na,ja : das war schon ein knackiger Befund.
Nach Ihrer Schilderung dachte ich,daß das so wird.

Es spricht nichts dagegen,ihm jetzt noch Zovirax zu geben.

18

Freitag, 12. März 2004, 20:27

Wirkt das denn jetzt noch, wo er es schon so lange hat? Und, vor allem, wer verschreibt es mir? Meinen KA kann ich ja mal fragen, aber ich habe am Wochenende immer Hemmungen, auch, wenn ich ihn auch privat kenne.

19

Freitag, 12. März 2004, 20:30

Hätte man halt früher machen müssen.
Ich würde das Z. jetzt noch geben.-Es kann nur helfen.

20

Freitag, 12. März 2004, 21:05

Ich werd sehen, was sich machen läßt. Aber ich denke nicht, dass er es verschrieben bekommt.

Es ist so, dass er eine hypotone Mundmuskulatur hat, durch das Syndrom, dass er hat und jetzt, mit dieser Wunde im Mund, läuft ihm der Sabber nur so raus, der ganze Mund ist verschleimt, weil er sich nicht traut so richtig zu schlucken. Das findet er (der Perfektionist) wiederum eklig...
Sollte er noch einmal so eine Stomatitis bekommen, werde ich nicht zögern, dem Arzt zu sagen, er soll Zovirax verschreiben.

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