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1

Sonntag, 26. Juni 2005, 17:55

http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=174218

Claudia ist eine Ärztin,die es besser wissen müßte,sich aber lieber durch Deppen-Pseudoforen schleimt.

Dazu steht hier schon sehr viel.

Natürlich würde ein Teil der MOE ohne Antibiotikum ausheilen.

Man weiß nur nicht,welche.

Also muß man sie alle antibiotische behandeln um Schmerzen und vor allem schwerste Schäden bis hin zum Tod zu vermeiden.

Eine AB-Behandlung schadet nicht.

Ich kann dies Idiotengefasel nicht mehr hören.

Fehlte nur noch der potentiell tödliche Hinweis auf Rotlicht und Wärmepackungen.

2

Sonntag, 26. Juni 2005, 18:01

Aus dem gleichen Pseudoforum,das Leute meschugge macht(Prädikat: Schrott):

http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=174230

3

Sonntag, 26. Juni 2005, 21:43

Es gibt heutzutage huebsche Hoergeraete und gute Spezialisten im Bereich der Innenohrprotesen. (ist natuerlich ironisch gemeint).

Ich war 8 Tage mit meiner Tochter auf der HNO-Station eines Kinderkrankenhauses wegen TE.
Was ich dort gesehen habe, verschlag mir die Sprache.
Bin heil froh, dass bei meiner Tochter alle (ca 10 Stueck) MOE'en antibiotisch behandelt wurden und dass, sie die 2-ten Paukenroerchen hat.

myriam

5

Montag, 25. Juli 2005, 17:41

KEINE WÄRME AUF MITTELOHRENTZÜNDUNGEN!

Kein Rotlicht,keim Zwiebelkram,kein Öl.

Wärme kann den eitrigen Entzündungsprozess zur Fortleitung ins neurologische Hörorgan(Taubheit),in die benachbaten Schädelknochen(>>lange intravenöse Behandlung) und ins millimeternahe Gehirn führen - und das kann tödlich sein.

Scharlatane,Idioten unter den "Eltern" und debile und verantwortungslose "Ärzte" empfehlen das.

6

Freitag, 29. Juli 2005, 18:05

Zum Threadanfang:

Ich behandele jede Mittelohrentzündung antibiotisch und denke gar nicht daran,ein Risiko für die Kinder einzugehen.

Schaden tuts natürlich auch nicht.

Also eine klare Entscheidung.

7

Freitag, 29. Juli 2005, 19:40

Und wie lange geben Sie AB bei MOE? So ohne ist ja AB ja auch nicht, oder?

hs

8

Freitag, 29. Juli 2005, 19:43

Gibt es neben einer bakteriellen MOE eigentlich noch eine die beispielsweise durch Verkühlung, Zugluft etc. entsteht ?

_______________________________________________

Zu Antibiotika. ich verstehe da die Hysterie nicht .Die Leute haben mehr Angst Durchfall durch ein Antibiotikum zu bekommen , als vor der Infektion (also der Indikation für das AB) und vor den Komplikationen der Infektionen.

Wer schon mal einen dicken Eiterabzeß unter einem backenzahn hatte, der weiß welch Segen Antibiotika sind.

9

Freitag, 29. Juli 2005, 20:03

Gibt es neben einer bakteriellen MOE eigentlich noch eine die beispielsweise durch Verkühlung, Zugluft etc. entsteht ?


Wie soll das gehen?

Das wird nur behauptet.

10

Freitag, 29. Juli 2005, 20:06

Zu 006:

1 Woche reicht fast immer.

Die dafür verwendeten AB sind völlig harmlos.

Fallen Sie nicht auf Deppensprüche rein.

11

Samstag, 30. Juli 2005, 11:35

Zum Thema "Antibiotka" muß ich auch mal was loswerden:

Ich kann diese Panik bezüglich Antibiotika überhaupt nicht nachvollziehen. Die Menschen sollten halt nicht immer glauben, was in dirversen Eltern-,Familien- oder Frauenzeitschriften geschrieben steht und was alles so in den sonstigen Medien für Horrogeschichten rumgeistern.

Ich sage immer: "Ich habe schon soviel Antibiotika in meinem Leben genommen, das reicht um eine ganze Elefantenherde lebenslang von eitriger Mandelentzüdung zu befreien."

Das ist gar nicht mal so sehr übertrieben. Als Jugendliche habe ich sehr unter Harnwegsinfekten gelitten. So ca. 8-10 Mal im Jahr hat es mich erwischt, von meinem 15-20. Lebensjahr. Diese Infekte wurden jedesmal mit Antibiotika behandelt und zwischendurch erwischt mich dann auch noch mal eine eitrige Rachenentzündung, Mittelohrentzündung oder Seitenstrangangina. Diese Infekte wurden dann auch mit Antibiotika behandelt. Und wegen der Harnwegsinfekte habe ich mal 6 Monate lang prophylaktisch jeden Abend eine halbe Baktrim-Tablette eingenommen. Also man sieht ich hatte schon sehr reichlich Kontakt mit diesen Mitteln.

Und was soll ich sagen: Ich habe weder einen kaputten Darm, noch habe ich Nieren- oder Leberschäden und auch mein Immunsystem funkioniert einwandfrei. Von wegen, Antibiotika machen das Immunsystem "faul", das ist ja nun wirklich völliger Blödsinn.

12

Samstag, 30. Juli 2005, 15:41

>Und was soll ich sagen: Ich habe weder einen kaputten Darm, noch habe ich Nieren- oder Leberschäden und auch mein Immunsystem funkioniert einwandfrei. Von wegen, Antibiotika machen das Immunsystem "faul", das ist ja nun wirklich völliger Blödsinn.

Natuerlich ist das voelliger Bloedsinn.
AB haben noch keine Menschen umgebracht. Bakterien schon.
Den Menschen hierzulande und heutzutage geht es viel zu gut. Und nur deswegen koennen sie sich das Unfug mit Alternativmitteln, Zuckerkuegelchen, Auspendeln und Steineauflegen leisten.


myriam

13

Samstag, 30. Juli 2005, 16:21

Das Deppengelalle gegen Antibiotika ist wirklich infam - besonders wegen der Kinder.

Ansonsten ist niemand gezwungen,überhaupt Medikamente zu nehmen.

Und Selbstmord ist nicht strafbar.

14

Samstag, 30. Juli 2005, 18:42

Ich habe in meiner Kindermedizin seit 1981 in Klinik und Praxis noch kein relevantes Problem durch Antibiotika gesehen.

Und schließlich gehts um Leben und Gesundheit - und um das Verhüten von chronischen Krankheiten und Behinderungen.

Und das funktioniert einwandfrei und nachweislich.

Ich verordne übrigens recht wenig Antibiotika und andere Medikamente.

15

Sonntag, 31. Juli 2005, 01:49

Zum Thema des Threads:

Was wollen die Leute?

Gesunde Kinder oder behinderte und taube Wracks?

16

Sonntag, 31. Juli 2005, 22:22

Diese Sorte Mütter (es sind meist die Mütter weniger die Väter)wissen überhaupt nicht was "Ambach" ist und haben null Durchblick. Woher sollten sie dann wissen was sie wollen? Sie wissen nur was sie NICHT wollen: Antibiotika (so ein "Teufelszeug").

Das ihre Kinder bei einer nicht korrekt behandelten Mittelohrentzündung Schäden davon tragen können, wissen die wenigsten. Denn die Quacksalber erzählen diesen Leuten ja doch immer wieder nur, wie "harmlos", wenn auch unangenehm, so eine Ohrentzündung doch ist. Das bekommt man mit Naturmittelchen doch soooo gut in den Griff. Und so unglaublich viele fallen zum Schaden ihrer Kinder voll drauf rein und meinen aber auch noch sie seien "voll informiert" und "gut aufgeklärt".

Anstatt ihre Kinder bei Ohrenschmerzen zu einem seriösen Kinder bzw. HNO-Arzt zu bringen setzen sie sich lieber vor den Computer und jaulen in diversen Elternforen oder "Alternativ-Medizin-Foren" rum, was sie denn nun tun sollen. Also Paracetamol käme ja mal gar nicht in Frage, die "Chemische Keule" würden sie keinesfall ihren Kindern geben. Man pumpt als verantwortungsvolle Mutter sein Kind schließlich nicht mit Medikamenten voll. Und Antibiotika, nein bloß nicht!! Gibt es nicht was sanftes? Klar das da die selbsternannten "Experten" unter den Müttern und ominöse Quacksalber sofort einen guten Rat haben.

-Kamillesäcken (natürlich heiß)
-Zwiebelsäcken (dito)
-den heißen Fönwind draufhalten (das hab ich tatsächlich mal in so einem Irren-Forum als Tip bei Mittelohrentzündung gelesen)
-Chamomilla Dirgendwas
-Otovowen

Und ähnlicher Schwachsinn.

Wenn die Kinder dann taub und behindert werden was solls, Hauptsache sie sind sanft und ganzheitlich taub.

Das ist einfach zum verrückt werden.

18

Montag, 1. August 2005, 21:25

Innerhalb der letzten anderthalb Jahre habe ich über 40 Packungen Antibiotika genommen (leider tatsächlich immer notwendig).
Hin un wieder ist die Resistenzlage nicht so toll.
Und trotzdem, es sind immer noch einige da, die sensibel sind.
Und von wegen, Horrorscenario: Intensivstation und dann ginge es um Leben und Tod und dann wirke nichts mehr.
Auf Intensivstationen sind sowieso ganz andere Präparate in Verwendung, die man so in der alltäglichen Praxis gar nicht verschrieben bekommt (im Zweifel, weil sie nur als IV-Antibiose verfügbar sind).
Also, eigentlich ist dieses Scenario auch Humbug.

Natürlich sollte man nicht einfach so immer mit Antibiotika um sich werfen (z.B. kleine Erkältung, die am Ende sowieso viral ist, und das Antibiotikum wirkt gar nicht). Das fördert nur unnötig die Resistenzbildung.
Aber wenn es angebracht ist, ist es absolut fahrlässig zu zögern. Die eigentliche erkrankugn ist da meist gar nicht das Problem, sondern die drohenden Folgeerkrankungen wenn es verschleppt wird. Die können dann in der Tat lebensbedrohlich werden (beispiel Hirnhautenzündung bei verschleppter Nebenhölenentzündung als Extrembeispiel)

20

Dienstag, 2. August 2005, 07:28

Grrr - und gerade Mittelohrentzündungen - ich hatte einmal in meinem Leben eine und war da glaube ich 12 oder 13 Jahre alt.
Man, das sind doch richtige Schmerzen (ich wußte glaub ich nicht mehr, wie ich mich hinlegen sollte - jegliche Zugluft war die Qual, aber auf dem Ohr zu liegen war auch nicht angenehm (war nur ein Ohr betroffen)).

Wie können diese Eltern die Kinder damit nur so leiden lassen.

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