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321

Dienstag, 7. Februar 2006, 20:05

Was für ein dreckiges Lügenzeugs !

Blind und taub ist er ja wohl nicht.

Und den Islam(ismus) mit dem deutschen Humanismus zu vergleichen,ist eine Infamie sondergleichen.

322

Mittwoch, 8. Februar 2006, 11:36

http://www.n-tv.de/631590.html

Zitat


Dienstag, 7. Februar 2006
Schweinerei
Karikatur war gefälscht

Eine der drei Karikaturen, die der dänische Imam Achmed Abu Ladan einer 43 Seiten langen Brochüre beigefügt hat, um seinen Gesprächspartnern bei der arabischen Liga und in Kairo, darunter dem Großmufti von Ägypten zu "beweisen", wie groß der Hass auf Moslems in Dänemark sei, wurde jetzt von einem Weblog als Fälschung entlarvt.

Der Sprecher des Imams, Akhmad Akkari, hatte behauptet, dass die zusätzlichen Karikaturen dänischen Moslems "zugeschickt" worden seien, nachdem sie Leserbriefe an die Zeitung "Jyllands-Posten" geschickt hatten. Die Namen der Empfänger der höchst beleidigenden Karikaturen wollte er jedoch nicht preisgeben.

Es stellt sich jetzt nach Angaben des Weblogs "politicallyincorrect" heraus, dass eine der drei Karikaturen in Wirklichkeit ein schlecht kopiertes Foto eines "Wettbewerbs für Schweinequieken" in Frankreich war. Das Farbfoto des AP-Fotografen Bob Edme zeigt den Franzosen Jaques Barrot, der sich ein Schweineohr aus Plastik angelegt und eine kleine Schweinsnase über die Nase gezogen hat. Vor ihm ist ein Mikrofon zu sehen, wie auf der angeblichen Mohammad-Karikatur. Das Bild wurde am 15. August 2005 in der französischen Ortschaft Trie-sur-Baise aufgenommen und ist bis heute als Reportage über ein "Schweinequieken Wettbewerb" unter der Internetadresse http://www.msnbc.msn.com/id/8959820 zu sehen.

Damit ist einwandfrei nachgewiesen, dass da nicht der Prophet Mohammed dargestellt worden ist; es sei denn, jemand kommt auf die Idee, den Franzosen Jaques Barrot für einen heiligen Mann zu halten.

Die Original-"Karikatur", wie sie vom dänischen Imam als Verunglimpfung des Islam präsentiert worden ist, kann man im Internet inzwischen an vielen Stellen finden, so auch unter http://www.myblog.de/politicallyincorrect/cat/119087/0.

(Ulrich W. Sahm)

323

Mittwoch, 8. Februar 2006, 20:34

Jedenfalls zeigt das Ganze eine ungeheure Terror- und Gewaltbereitschaft,von der diese religiösen Gesellschaften völlig durchseucht sind.

Die Anlässe sind völlig nichtig und man sucht sie geradezu - auch im Privatleben.

Was ist denn auch Anderes zu erwarten,wenn ganze Völker mit absurder Religion verblödet und terrorisiert werden,statt,daß man ihnen Bildung,Demokratie,Ethos,Moral,Sexualität,Ziele und wirtschaftlichen Fortschritt gäbe.

All das wird doch unterdrückt und für die Machtgelüste der Regierenden und Mullahs zerstört und unter Strafe gestellt.

Es herrschen doch Faschismus und Volksverblödung pur.

Wenn da verordnet wird,daß die Brillenträger oder die Blonden zu steinigen seien,weil das dem "Propheten" nicht gefiele,dann wirds hat gemacht.

Allergefährlichster religiöser Wahn !

324

Mittwoch, 8. Februar 2006, 20:40

Jedenfalls zeigt das Ganze eine ungeheure Terror- und Gewaltbereitschaft,von der diese religiösen Gesellschaften völlig durchseucht sind.

Die Anlässe sind völlig nichtig und man sucht sie geradezu - auch im Privatleben.

Was ist denn auch Anderes zu erwarten,wenn ganze Völker mit absurder Religion verblödet und terrorisiert werden,statt,daß man ihnen Bildung,Demokratie,Ethos,Moral,Sexualität,Ziele und wirtschaftlichen Fortschritt gäbe.

All das wird doch unterdrückt und für die Machtgelüste der Regierenden und Mullahs zerstört und unter Strafe gestellt.

Es herrschen doch Faschismus und Volksverblödung pur.

Wenn da verordnet wird,daß die Brillenträger oder die Blonden zu steinigen seien,weil das dem "Propheten" nicht gefiele,dann wirds hat gemacht.

325

Mittwoch, 8. Februar 2006, 20:42

Jedenfalls zeigt das Ganze eine ungeheure Terror- und Gewaltbereitschaft,von der diese religiösen Gesellschaften völlig durchseucht sind.

Die Anlässe sind völlig nichtig und man sucht sie geradezu - auch im Privatleben.

Was ist denn auch Anderes zu erwarten,wenn ganze Völker mit absurder Religion verblödet und terrorisiert werden,statt,daß man ihnen Bildung,Demokratie,Ethos,Moral,Sexualität,Ziele und wirtschaftlichen Fortschritt gäbe.

All das wird doch unterdrückt und für die Machtgelüste der Regierenden und Mullahs zerstört und unter Strafe gestellt.

Es herrschen doch Faschismus und Volksverblödung pur.

Wenn da verordnet wird,daß die Brillenträger oder die Blonden zu steinigen seien,weil das dem "Propheten" nicht gefiele,dann wirds hat gemacht.

326

Mittwoch, 8. Februar 2006, 23:27

Die deutsche Öffentlichkeit hat leider nicht den geringsten Schimmer von Koran und Islam.
Die BILD gibt jetzt täglich "Aufklärung".

327

Mittwoch, 8. Februar 2006, 23:54

Wenn jemand glaubt, die belgischen Zeichnungen seien irgend etwas Außergewöhnliches, das noch nie vorgekommen sei, der sei eines besseren belehrt.

Soviel zum Thema Abbildungsverbot des Propheten:

Abdulla Aziz läßt den Propheten Mohammed, in einem satirischen, wenig schmeichelhaften Comic, den Islam erklären:

http://islamcomicbook.com/

(Seite hat eine lange Ladezeit. Der Server ist so überlastet, daß diese Einlassungen längst zu einem Volksaufstand hätten führen müssen. Sie taten es aber nicht. Und sie sind seit Ewigkeiten im Netz.)

Es geht nicht um die Darstellungen.

Aber so mancher Politiker, oder noch schlimmer: "Islamexperte", glaubt ja alles, was ihm erzählt wird. Z.B. auch einem Haßprediger, der behauptet, er sei einfach falsch übersetzt worden:

Link

Wenn ich jedem Araber die traurige Geschichte seiner Familie geglaubt hätte, wäre ich jedesmal, aus lauter Mitleid, ohne einen Pfennig Geld, von meinen Auftritten zurückgekehrt, oder hätte das achtfache von dem bezahlt, was die Waren eigentlich Wert waren, die ich erstehen wollte.

Aber ich hatte eine gute, kundige Lehrerin, die diese Tricksereien ihrer Landsleute genau kannte und auch vermittelte.

Derartige Übertreibungen (auf Deutsch: Lügen) durchziehen sämtliche Lebensbereiche. Bei den ganz Irren eben bis in Gewaltausbrüche hinein. Eine zusätzliche Fälschung von Zeichnungen ist überhaupt nichts Untypisches. Sowas kann und darf man nicht glauben.

328

Donnerstag, 9. Februar 2006, 00:19

Sie ist eine gute Kennerin des Arabischen und des Islam(ismus).

329

Donnerstag, 9. Februar 2006, 00:36

Kann man denen was glauben oder nicht?

Was die Ideologen so bieten ist jedenfalls
das Letzte.

Was sagen denn die hiesigen friedfertigen(bzw. die,die sich so nennen) Muslims dazu?

Wozu weitere Einbürgerungen?

In Klinik und Praxis gabs mal eine Zeit mit scheinbar brauchbarer Integration und Deutsch-Sprachfähigkeit.

Das ist längst alles wieder vorbei.

Es ist eine Qual mit diesen Müttern,was die Kommunikation betrifft.

Die gut bis brauchbar Deutsch sprechenden Frauen gibts immer noch;aber sie sind eine Minderheit geworden.

Die Männer haben durch ihre Arbeit und weil sie länger hier sind immer schon besser gesprochen;aber toll ist das gemessen an der langen Zeit des Hierseins auch nicht.

So ist das,wenn man sich nicht integrieren will und die Frauen tagsüber eingesperrt werden.

Kein Erythreär oder nichtmuslimischer Afrikaner hat solche selbstgemachten Probleme und auch keiner aus Asien.

330

Donnerstag, 9. Februar 2006, 17:58

http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=24740

Zitat


Karikaturenstreit
Das Recht zu beleidigen




Ayan Hirsi Ali glaubt nicht an Gott


| 09.02.06, 17:40 Uhr |
Die niederländische Islamkritikerin Ayan Hirsi Ali hat in Berlin den mutlosen Kurs der westlichen Demokratien angeprangert.

„Ich bin hier, um das Recht zu verteidigen, andere zu verletzen.“ Mit diesem provozierenden Satz leitete die bekannte Islamkritikerin Ayan Hirsi Ali ihre Pressekonferenz in Berlin ein. In der deutschen Hauptstadt wolle sie sich in den „Wettstreit der Ideen“ einmischen, um für die Meinungsfreiheit zu kämpfen, erklärte die in Somalia geborene Politikerin am Donnerstagnachmittag.

„Submission“ mit van Gogh gedreht

Ali ist durch den Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh international bekannt geworden. Mit ihm hatte sie den Film „Submission“ gedreht, der fundamentalistische Moslems empört hatte. Das Verbrechen hatte eigentlich ihr gegolten.

Gleich zu Beginn ihrer etwa 45-minütigen Stippvisite in Sachen Karikaturenstreit verteidigte sie den Kurs Dänemarks. Sie unterstütze die Entscheidung der dänischen Zeitung „Jyllands Posten", die zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed zu veröffentlichen und sprach sich für weitere Nachdrucke aus.

Strenge Einlasskontrolle

An die hundert Journalisten hatten sich, nach strenger Einlasskontrolle und genauer Durchsuchung, von der kämpferischen Frau, die sich als „Dissidentin des Islam“ bezeichnet (Ali: „Ich glaube nicht an Gott“), beeindrucken lassen.

Figurbetont in hohen Schuhen

Die 37-Jährige überzeugte ihr wohlwollendes Publikum durch rationale Argumente, eloquente Sprache und ernste Schönheit. Bewacht von mehreren Leibwächtern plädierte die grazile Person, elegant-figurbetont gekleidet in hohe Schuhe, lange Hosen und enge Bluse, für „mehr
Selbstbewusstsein des Westens.“

Die Strategie der Entschuldigungen und des Einknickens nach früheren vermeintlichen Entgleisungen gegenüber dem Islam habe nichts bewirkt, so ihr Resümee. Sie verlangt: „Schande über die Politiker, die behaupteten, die Veröffentlichung sei unnötig oder unsensibel gewesen. Ich werde mich nicht der Tyrannei all jener beugen, die die Freiheit hassen.“ An die vielen Medienvertreter aus den Niederlanden und Dänemark gerichtet, pries sie den Mut des dänischen Premiers Rasmussen und forderte die europäischen Staaten zu mehr Solidarität mit Dänemark auf.

„Ich klage an“

Die Gefahr der Radikalisierung von gemäßigten Moslems sieht die Publizistin – ihr 2005 im Piper-Verlag erschienenes Buch „Ich klage an“ verkaufte sich bereits 100 000 Mal – nicht. Ali: „Ich sehe vielmehr eine Tendenz von Moslems, sich als Opfer darzustellen.“

Deutliche Worte richtete sie auch an die Adresse all derer, die nun zur Ruhe mahnen: „Wer soll sich beruhigen? Nicht-Moslems haben keine Menschen umgebracht, keine Botschaften niedergebrannt.“ Sie befürchtet zudem einen zunehmenden Trend der Selbstzensur der Medien und rief die Journalisten dazu auf, die Pressefreiheit zu verteidigen.

Ayan Hirsi Ali hatte sich nach dem Mord an Theo van Gogh und weiteren Morddrohungen an einen sicheren Ort zurückgezogen, auch jetzt fürchtet sie um ihr Leben. Zugleich gibt sie selbstbewusst bekannt: „Ich arbeite an dem zweiten Teil von Submission. Und ich werde mir weder Panik noch Schweigen erlauben.“

331

Donnerstag, 9. Februar 2006, 18:10

http://www.finanzen.de/index.php?option=com_content&task=view&id=26794&Itemid=218

Zitat


[...]
«Schande über diejenigen Zeitungen und Fernsehsender, die nicht den Mut hatten, ihren Lesern die umstrittenen Karikaturen zu zeigen», sagte sie. Diese Intellektuellen lebten zwar von der Redefreiheit, aber sie akzeptierten Zensur. «Sie verstecken ihre intellektuelle Mittelmäßigkeit hinter edelmütigen Begriffen wie 'Verantwortlichkeit' und 'Einfühlsamkeit'.» Der Streit um die Karikaturen habe gezeigt, dass Autoren, Filmemacher und Journalisten, die den Islam kritisieren wollten, sich einschüchtern ließen.
[...]


Wenigstens eine merkt das. Natürlich ist alles nur mittelmäßig, was sich hier Intelligentia schimpft. Und das gilt nicht nur bei der Islamdebatte.

332

Donnerstag, 9. Februar 2006, 18:43

Ekelerregend ist der Leitartikel des Chefredakteuers des aktuellen STERN und das Titelbild.

Man kuscht in erbärmlichster Manier.

333

Donnerstag, 9. Februar 2006, 18:44

Ein sehr wichtiger und sehr guter Text:

http://www.leitkultur-humanismus.de/freiheit.htm


Offener Brief/Petition

Keine Einschränkung der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit aus Rücksicht auf religiöse Borniertheit! Für ein klares Bekenntnis zu den Werten von Humanismus und Aufklärung!


"Eine Menschheit, die das Atom spalten kann und über Satelliten kommuniziert, muss die dafür erforderliche Reife besitzen. Dass sich bestimmte Personen oder Personengruppen durch das Aufstellen "heiliger" (d. h. unantastbarer) Spielregeln jeglichem kritischen Zugriff entziehen und dadurch eigene Denkfehler als verbindlich in die Zukunft fortschreiben, kann und darf in einer modernen Gesellschaft keine akzeptable Praxis mehr sein…"
(Manifest des evolutionären Humanismus)


Als Reaktion auf die weltweiten Proteste, die durch die zwölf Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands Posten" ausgelöst wurden, hat sich die Arabische Liga mit einem offenen Zensurwunsch an die Vereinten Nationen gewandt. Das UN-Parlament solle einen Beschluss fassen, der "beleidigende Angriffe gegen religiöse Überzeugungen" verbiete. Auch wenn die meisten westlichen Politiker in ihren Stellungnahmen das hohe Gut der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit würdigten, bemühten sie sich doch, im gleichen Atemzug ihr tiefes Verständnis für die "verletzten religiösen Gefühle" und ihre Abscheu gegenüber den vermeintlich "geschmacklosen" Mohammed-Karikaturen (die in Wirklichkeit weit harmloser waren als beispielsweise Monty Pythons "Das Leben des Brian"!) zu demonstrieren. Auch auf diese subtile Weise können fundamentale Freiheitsrechte auf dem Altar der Diplomatie geopfert werden.

Der gegenwärtige Skandal kommt einigen zensurwilligen Politikern in Deutschland (aber auch in anderen westlichen Ländern) sehr gelegen. Seit vielen Jahren schon versuchen Teile der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Rückenwind der Kirchen, den sog. "Gotteslästerungsparagraphen" 166 des Strafgesetzbuches zu verschärfen. Zwar scheiterten bislang noch sämtliche christlichen Versuche, die "freche Kritik an der Religion" gänzlich zu verbieten, aber dank der tätigen Unterstützung islamischer Fundamentalisten könnte dieser Anschlag auf die bürgerlichen Freiheiten in absehbarer Zeit nun doch gelingen. (Hieran erkennt man übrigens, dass die entscheidenden Fronten im "Kampf der Kulturen" nicht zwischen islamischer und christlicher Welt verlaufen, sondern zwischen den "Vertretern von Humanismus und Aufklärung" einerseits und den diversen "Feinden der offenen Gesellschaft" andererseits!)

Was heute Not tut, ist ein klares Bekenntnis zu den Werten von Humanismus und Aufklärung. Es sollte einsichtig sein, dass wir unter den Bedingungen einer hoch technisierten Welt auf das "aufklärerische Ärgernis der Kritik" angewiesen sind. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn allzu große Rücksicht auf "religiöse Gefühle" verlangt wird. Der Verweis auf "verletzte religiöse Gefühle" dient den religiösen Kräften nämlich in erster Linie dazu, die eigene weltanschauliche Engstirnigkeit unter "Denkmalschutz" zu stellen! Die Konsequenzen solcher Kritikimmunität sind katastrophal: Wer sich mit "heiliger Empörung" gegen jede Kritik sperren kann, wird kaum die Fähigkeit entwickeln, falsche Ideen sterben zu lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben müssen.

Wir müssen es daher allen Gläubigen – nicht nur den Muslimen! – abverlangen, dass sie sich mit der Kritik an ihrem Glauben auseinandersetzen. Dem frischen Wind der Kritik darf sich niemand entziehen, auch dann nicht, wenn die Kritik die Absurdität und Lächerlichkeit der eigenen Überzeugungen zu Tage fördert. Zugegeben: Man hört es nicht gerne und es ist auch im höchsten Maße "political incorrect", aber bei Licht betrachtet, lässt sich kaum von der Hand weisen, dass ein Großteil dessen, was Menschen glauben, im höchsten Maße lächerlich ist. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kritik an der Religion häufig im Gewand der Satire auftritt. Anders würde sie ihrem Gegenstand kaum gerecht werden. Man mag dies begrüßen oder bedauern, fest steht aber: Ohne die Kraft des aufklärerischen Spottes hätte auch das europäische Christentum nicht gezähmt werden können. Erst als die Menschen begannen, über die halsbrecherischen intellektuellen Verrenkungen des Christentums und die menschlich-allzumenschlichen Schwächen ihrer religiösen Führer zu lachen, konnten sie die über Jahrhunderte antrainierten Ängste vor Hölle und Teufel überwinden und dem religiösen Missionseifer eine deutliche Absage erteilen.

Fazit: Hätten die Aufklärer der Vergangenheit nicht den Mut aufgebracht, religiöse Gefühle zu verletzen, würden in Europa die Scheiterhaufen wohl heute noch brennen. Angesichts der sehr realen Gefahr, dass wir möglicherweise auf ein Zeitalter der Religionskriege zusteuern, brauchen wir deshalb in der gegenwärtigen Situation nicht weniger, sondern weit mehr religionskritische Stimmen in der öffentlichen Debatte. Die Zeiten, in denen weltanschauliche Offenheit religiösem Offenbarungswahn geopfert wurde, sollten endgültig vorbei sein!


Wir fordern:

• Alle Versuche, die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit einzuschränken, müssen sofort eingestellt werden! Konkret: §166 StGB darf nicht verschärft, sondern sollte ersatzlos gestrichen werden! Die Religionen dürfen vom Gesetzgeber keineswegs den Freibrief erhalten, sich gegen Kritik zu immunisieren. Wer Zensur erlaubt, will Denken verbieten!

• Auf internationaler Ebene muss entschieden dafür gekämpft werden, dass die gängige Praxis, Religionskritiker zu inhaftieren, zu foltern, zu ermorden, in aller schärfster Form geächtet wird und empfindliche Sanktionen nach sich zieht. Die Durchsetzung der Menschenrechte hat oberste Priorität. Sowohl religiöse Traditionen als auch ökonomische Interessen müssen sich dem unterordnen.

• Die Verantwortlichen in Medien und Politik müssen endlich vernünftige Bedingungen für eine offene Debatte über Religionen schaffen. Die Angst vor der "Verletzung religiöser Gefühle" hat bei vielen Medienvertretern "Scheren im Kopf" erzeugt. Konsequente Religionskritiker kommen nicht nur in islamischen Ländern, sondern auch in Westeuropa kaum zu Wort, viele religionskritische Stellungnahmen werden aufgrund vorauseilender Resignation bzw. Selbstzensur gar nicht erst veröffentlicht.

• Wer (wie "Jyllands Posten") fremde Religionen kritisiert, sollte dringend auch vor der eigenen Tür kehren! Wer von einer aufklärerischen Position heraus den Islam kritisiert, sollte in seiner Kritik die anderen Weltreligionen (insbesondere die artverwandten Religionen Judentum und Christentum) nicht aussparen. Die autoritätsfixierten, apokalyptischen Wahnvorstellungen, die den gegenwärtigen islamischen Fundamentalismus bestimmen, findet man in ähnlicher Ausprägung auch bei strenggläubigen Christen und Juden. Es erzeugt ein falsches Bild, wenn man das Übel allein bei den Muslimen sucht. (In diesem Sinne empfehlen wir "Jyllands Posten" sowie anderen einseitigen Islamkritikern die unten abgebildete Karikatur "Prähistorisches Museum", die im Auftrag der Giordano Bruno Stiftung erstellt wurde… Es ist übrigens nicht zu befürchten, dass irgendeine größere Zeitung diese Karikatur abdrucken wird…)

• Der weltweit boomende Fundamentalismus ist nicht zuletzt Ausdruck gravierender politischer, ökonomischer und sozialer Missstände in der Welt. Die westliche Politik sollte sich bemühen, diese Missstände zu beheben, statt die Prinzipien der Aufklärung auf dem Altar einer kurzsichtigen Diplomatie zu opfern. Letzteres wäre schon allein deshalb verfehlt, da Fundamentalisten dazu neigen, jedes Zugeständnis ihrer weltanschaulichen Gegner als Zeichen der Überlegenheit ihres eigenen Glaubenssystems zu interpretieren.

• All jene, die sich den Werten von Humanismus und Aufklärung verpflichtet fühlen, sollten den Mut aufbringen, öffentlich Farbe zu bekennen. Es ist an der Zeit, Klartext zu sprechen, gerade auch in Bezug auf Religion. Wir dürfen uns nicht länger davor drücken, in aller Deutlichkeit zu formulieren, wofür wir eintreten und wogegen wir uns wenden. Die Fortführung des Projekts der Aufklärung verlangt nicht nur kluge Köpfe, sondern auch die Fähigkeit zum aufrechten Gang…

Hier können Sie die Petition unterzeichnen (Start: 6. Februar 2006)

Hier können Sie über den Offenen Brief/die Petition diskutieren
Hinweis: Bitte beachten Sie: Um mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich vorher registriert haben. Hinweise hierzu finden Sie im Thread "Willkommen im GBS-Forum!"





Impressum:
Dr. Michael Schmidt-Salomon (V.i.S.d.P)
Giordano Bruno Stiftung
Tel:06505/99053
Mobil: 0174/9809516
www.giordano-bruno-stiftung.de

334

Donnerstag, 9. Februar 2006, 19:47

Ich kenne ja weiterhin nur das eine Bild mit der Turban-Figur und der brennenden Zündschnur am Hut.

Ja,du meine Güte,was ist denn da so Besonderes und Schlimmes dran?

Es ist doch nur eine milde Umschreibung der Realität:

Der Islam(ismus) bombt doch ständig Menschen zu Tode,unterdrückt und mordet sie in grausamster Weise und will auch noch die Atombombe um den Rest der "ungläubigen" Welt zu killen.

Das sind doch die Fakten.

Religion(wenn überhaupt)hat freiwillig zu sein und nicht mit Unterdrückung,Qualen und Mord herbeigezwungen.

Die verlogene Aufregung über das Bild resultiert doch nur daraus,daß man sich bei der Lüge der angeblichen Friedfertigkeit erwischt sieht.

Lesen Sie den vorhergehenden Text.

335

Donnerstag, 9. Februar 2006, 21:00

[url="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399234,00.html"]Link[/url]

Zitat


05. Februar 2006 Druckversion | Versenden | Leserbrief

CARTOONSTREIT

Ägyptische Zeitung will Karikaturen drucken

Eine unabhängige ägyptische Wochenzeitung plant, einige der umstrittenen Mohammed-Karikaturen abzudrucken. Der Chefredakteur erklärte, er wolle damit die Verwerflichkeit der Zeichnungen unterstreichen.

Kairo - Die Mohammed-Cartoons sollen am Dienstag in "Al Fagr" erscheinen, sagte Chefredakteur Adel Hamudah. Er habe die Karikaturen dem Internet entnommen. Mit dem Nachdruck wolle er ihre Verwerflichkeit unterstreichen.

Wegen der Mohammed-Karikaturen, die zunächst in Dänemark erschienen und inzwischen von mehreren Zeitungen nachgedruckt wurden, ist es im Nahen Osten zu gewaltsamen Aktionen gegen skandinavische Botschaften gekommen. In Syrien stürmten am Samstag Hunderte Menschen die Botschaften Dänemarks und Norwegens und zündeten die Gebäude an, am Sonntag wurde die dänische Landesvertretung im Libanon in Brand gesteckt. Im Gaza-Streifen attackierten Demonstranten eine Außenstelle des deutschen Verbindungsbüros. Auch "Die Welt" hatte die Cartoons veröffentlicht.

agö/ap


So ein Lügenbeutel. Neugierig sind die Ägypter, und der Herr wittert ein Geschäft mit einer Millionen-Auflage in Kairo. Irgendwie muß man den Großmufti ja austricksen.

Es ist grotesk. Wenn das so weiter geht, werden die Bilder bekannter werden, als das Lächeln der Mona Lisa.

Irgendwann heißt es dann in den Geschichtsbüchern: Das Ende aller Religionen begann mit 12 Mohammedkarikaturen, die zwar nicht besonders gelungen und etwas flach waren, aber noch heute im Louvre zu besichtigen sind. Kurz nach deren Veröffentlichung in einer ägyptischen Zeitung, zündeten alle Selbstmordattentäter im Nahen Osten gleichzeitig ihre Sprengladungen, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Der damalige Präsident der Vereinigten Staaten mußte daraufhin sein Amt niederlegen, weil er unendliche Gelder in Kriege gegen die Islamisten verschleudert hatte, statt einen anständigen Zeichenkurs zu besuchen.

==> Man kann auch für unendlichen Blödsinn sterben, wenn man doof genug ist.

336

Donnerstag, 9. Februar 2006, 21:09

Das unselige und inhaltsleere Wort "Verwerflichkeit" hat schon immer unsäglichen Schaden angerichtet und wird immer dann benutzt,wenn Menschen niedergetrampelt werden sollen und dann auch werden.

337

Donnerstag, 9. Februar 2006, 23:32

Kein Bild kann scheußlicher sein als das,was die Islamisten und entsprechende Kriminelle draus machen.

Und das eine Bild,das ich kenne ist zunächst einmal naiv,lächerlich,banal,zu uneindeutig und zu schwach - aber andererseits völlig zutreffend bezüglich der islamistischen Bombenkiller,die sich auf ihren sogenannten Propheten beim Morden berufen.

DAS ist obszön und infam - nicht das Bild.

Auch die entsprechenden kommentierenden westlichen Feiglinge haben jedes Augenmaß verloren und sülzen vor brutaler Gewalt niederknieend und vor Idiotien lebensgefährlich und verlogen kuschend dümmstes Zeugs.

338

Freitag, 10. Februar 2006, 11:18

Hier sind sämtliche Karikaturen zu sehen:

http://www.myblog.de/kewil/art/2765318

339

Freitag, 10. Februar 2006, 12:30

Die Aufregung der Wildgewordenen,zeigt,was ist diesen Resthirnen los ist.

Aus den Texten:

Aber die einfachste Möglichkeit für Muslime , dem Ganzen zu entgehen, ist doch, wieder in Eure Heimat zu gehen. Man kann nicht das Eine wollen (sichere Straßen, gute Schulen, hygienische Bedingungen, ...) ohne das andere mitzunehmen und das heißt in aller Regel: Demokratie und Meinungsfreiheit!

340

Freitag, 10. Februar 2006, 13:08

Hier müßte man sich zu Recht über die immensen Untaten in islamischen Staaten aufregen; aber hier sind alle Botschaften und Konsulate
unversehrt.

Es geht die Muslims einen Dreck an,was im Westen publiziert und gemacht wird.

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