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Die letzten 10 Beiträge

62

Freitag, 27. Mai 2011, 08:28

Von Kidmed

Das sind keine Studien,sondern blanker Betrug !

Total schwachsinniger krimineller Unfug !


SO wird das gemacht :

Über klinische Studien


Scharlatanalarm!!!


Ursachen und Folgen :

Was man auch wissen sollte.

61

Sonntag, 22. Mai 2011, 05:58

Von Kidmed

Krimineller und verlogener Psychopathen-Unfug :


Institut für biophysikalische Medizin

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Bioresonanzmethode
Rubrik Bioresonanzmethode (klassisch)



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Geschichte



Das Bioresonanzverfahren wurde in den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts von dem naturheilkundlich orientierten Arzt Franz Morell und dem Elektronikingenieur Erich Rasche aus dem Medikamententest der Elektroakupunktur nach Voll entwickelt. Von den Erfindern wurde es nach den beiden Anfangsbuchstaben ihrer Nachnahmen MORA-Therapie genannt.



Mit einem Sender für elektromagnetische Schwingungen, der in leitendem Kontakt mit homöopatischen Arzneimitteln verbunden war, und einem Empfängersystem, das mit dem Elektroakupunkturmesskreis verbunden war, erreichten Morell und Rasche die gleichen elektrischen Hautleitwertveränderungen an Akupunkturpunkten, als seien die Originalarzneien im Messkreis. Sie postulierten daraufhin, dass Medikamenteninformationen durch schwache niederfrequente elektromagnetische Schwingungen im 1 Hz bis 106 Hz-Bereich gekennzeichnet sind und dass konsequenterweise – aufgrund der physiologischen Wirkungen (Resonanzen) an den Akupunkturpunkten – solche schwachen elektromagnetischen Schwingungen Teil des Informationsübertragungssystems im Menschen sind (Morell und rasche 1976, Morell 1978, Morell 1987).

Es werden also aufgrund der Art und Weise der Untersuchungen und aufgrund der festgestellten biologischen Wirkungen an der Ganzheit Mensch schwache, kohärente elektromagnetische Schwingungen als Informationsträger postuliert. Sie sind allerdings nicht explizit messbar. Bei einem Mensch-Geräte-Kontakt wird ein elektromagnetisches Rauschen deutlich über dem elektronischen Geräterauschen gemessen. Dieses aktive elektromagnetische Rauschen des Menschen scheint in noch unbekannter Weise die Informationsübertragungsbasis zu sein. Um ein erstes vorläufiges theoretisches Verständnis dieser Phänomenologie zu erhalten, hat Galle (2002 und 2005) Erklärungskonzepte der Biophotonentheorie auf die bei der Bioresonanztherapie relevanten niederfrequenten elektromagnetischen Schwingungen angewandt.



Die therapeutische Nutzung dieser Erkenntnisse führte zur Entwicklung der MORA-Bioresonanztherapie. Bei dieser Methode werden die postulierten elektromagnetischen Schwingungen über flächige Elektroden von bestimmten Hautarealen des Menschen abgenommen. Nach optischer Entkopplung werden sie im Gerät phasenkonstant invertiert (gespiegelt) und als therapeutischer Input an den Menschen zurückgegeben. Dies geschieht wahlweise im gesamten Frequenzdurchlassbereich (1Hz – 200000Hz) oder mit ganz bestimmten Frequenzdurchlassbereichen (Morell 1987, Herrmann 1998, Galle 2002).

Die erkenntnismethodische Vorgehensweise von Morell und Rasche war typisch für die Erfahrungsheilkunde. Die Methode wurde durch Input-Output-Untersuchungen an der Ganzheit (black box) Mensch entwickelt. Über die physikalischen und physiologischen Wechselwirkungen existieren bisher nur relativ hypothetische Erklärungsmodelle. Um die reproduzierbare Wirkung einer heilkundlichen Methode zu prüfen, benötigt man allerdings keine reduktionistisch-materialistischen Erklärungskonzepte. Theoretische Erklärung ist Anspruch, nicht notwendiges Kriterium der Naturwissenschaftlichkeit.



Historisch interessant ist, dass zur gleichen Zeit Fritz-Albert Popp und Bernd Ruth die Biophotonen entdeckten (Popp 1979, Ruth 1979, Bischof 1995). Das sind schwache kohärente elektromagnetische Schwingungen im 1014 Hz-Bereich, die von lebenden Systemen emittiert werden und denen nach den Theorien von Popp und seinen Mitarbeitern grundlegende Funktionen bei der Regulation in lebenden Systemen zugeschrieben werden.



Seit 30 Jahren wird die MORA-Bioresonanztherapie von naturheilkundlich orientierten Praktikern weltweit erfolgreich angewendet. Es liegen zahlreiche positive Einzelfalldokumentationen zu den verschiedensten Indikationsbereichen vor, u.a. für Allergien und Unverträglichkeiten, funktionelle Erkrankungen, psychosomatische Erkrankungen und rheumatischer Formenkreis (z.B. Morell 1987, Herrmann 1995). Vor allem in den letzten 10 Jahren wurden Wissenschaftler auf Morell`s Thesen und Praktiken aufmerksam. Mehrere Arbeitsgruppen führten klinische Humanstudien und Pflanzen- und Tierstudien zur Überprüfung der Bioresonanzmethode durch (siehe Abschnitt: „Humanstudien“ und „Tier- und Pflanzenstudien“).



Das BICOM-Gerät, das IMEDIS-Gerät und viele andere nach dieser Methode arbeitende Bioresonanzgeräte sind Nachbauten des von Morell und Rasche entwickelten MORA-III-Gerätes.







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Grundlagen und Methode



Mit einem Bioresonanzgerät, wie zum Beispiel dem MORA-Bioresonanzgerät, ist eine endogene und exogene Bioresonanztherapie und
-diagnose möglich.



Beim grundlegenden Therapieprinzip der endogenen Bioresonanztherapie ist der Patient über flächige Hand- und Fußelektroden mit dem Bioresonanzgerät verbunden. Über diese flächigen Elektroden werden die schwachen, elektromagnetischen, körpereigenen Schwingungen in das Gerät übertragen, gespiegelt (elektronische phasenkonstante Invertierung, Ai-Modus) und je nach Therapieeinstellung der gesamte Frequenzbereich oder Teilfrequenzbereiche an den Menschen zurückgegeben und mit den körpereigenen Schwingungen überlagert. Verschiedene spezielle Therapiestrategien, z.B. mit „harmonischen“ und „disharmonischen Schwingungen“ oder lokalen Elektroden direkt am Ort der Krankheit, ergänzen das grundlegende Therapieprinzip. Die physiologischen Auswirkungen sind relativ schnell mit der Elektroakupunktur an den Akupunkturpunkten messbar.



Als grundlegendes Wirkprinzip der Bioresonanztherapie auf einer physikalischen Ebene vermuten wir die destruktive Interferenz („auslöschende“ Überlagerung) „starrer“, isolierter Schwingungen („pathologischer Schwingungen“) mit sich selber. Sie scheinen auf diese Weise unter Mitwirkung von Selbstregulationsvorgängen wieder in den flexibel-dynamischen Schwingungsverbund des Menschen integriert zu werden. Mit den „starren“ Schwingungen korrelierte physiologische Blockaden lösen sich dann nachfolgend auf (Galle 2002). Die „pathologischen Schwingungen“ sind nach diesen Hypothesen das Korrelat der Krankheit auf einer elektromagnetischen Ebene.



Wie kann eine solche schwache, elektromagnetische Wechselwirkung, wie sie hier postuliert wird, überhaupt physiologisch wirken? Galle (2002) bezeichnet die Wirkung solcher schwacher Felder aufgrund der bisherigen biologischen Phänomenologie und den Arbeiten des Nobelpreisträgers I. Prigogine (Prigogine und Stengers 1983 und 1993) und Vertretern der Deterministischen Chaostheorie (z.B. Davies 1988) als informativer Katalysatoreffekt.

Informativer Katalysator deshalb, weil durch solche schwachen Wechselwirkungen nur potenziell vorhandene physiologische und/oder biochemische Regulationsprogramme, die sich schon in einer labilen Anfangssituation (Ungleichgewichtszustände, Sensibilitätspunkte, Schwebepunkte) befinden, angestoßen werden können. Die notwendige Energie zur Programmdurchführung muss das lebende System selbst bereitstellen. Sie ist nicht mit dem Energiegehalt der übertragenen Information gekoppelt.

Die Bioresonanz-Therapie fördert „nur“ die individuellen Selbstheilungspotenzen. Sie unterstützt die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten, ohne sie einem künstlichen äußeren Zwang auszusetzen, wie z.B. viele hochwirksame Arzneimittel (z.B. Kortikosteroide). Nebenwirkungen sind nur die Folge einer solchen künstlichen äußeren, in diesem Fall biochemischen „Zwangsjacke“. Bei der Anwendung der Bioresonanzmethode gibt es daher auch keine Berichte über auftretende Nebenwirkungen.





Bei der exogenen Bioresonanztherapie im engeren Sinn werden schwache, elektromagnetische Schwingungen von außen dem körpereigenen Schwingungsfeld überlagert oder mitgeteilt und therapeutisch und diagnostisch genutzt.

Diese äußeren Schwingungen werden generiert von:

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diagnostisch und therapeutisch relevanten Substanzen (z.B. Allergenen, Vitaminen, Nosoden, Schwermetallen). Diese Substanzschwingungen sind elektronisch abspeicherbar und liegen in digitaler Form als sogenannte „Elektronische Homöopathie“ vor.
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Körpersekreten, -exkreten und –flüssigkeiten (z.B. Blut, Eiter).



Teil des exogenen Bioresonanztherapie im weiteren Sinn sind auch die Anwendungen von:

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Farblichtschwingungen und
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Schumannwellen (Mikromagnetfeldtherapie)



Die Schumannwellen sind schwache, niederfrequente atmosphärische elektromagnetische Wellen im 10 Hz-Bereich, die z.B. durch Gewitteraktivitäten entstehen. Sie sind ein elementarer Zeitgeber (Taktgeber) für die inneren biologischen Rhythmen und Schwingungen des Menschen.

Bei der Mikromagnetfeldtherapie werden die natürlichen Schumannwellen künstlich nachgeahmt und den Menschen über kleine Sender oder Handelektroden mitgeteilt, um die inneren biologischen Rhythmen besser zu synchronisieren. Zum Teil aufgrund des Erfahrungswissen und zum Teil aufgrund des wissenschaftlichen Wissens wird die Therapie bei vegetativ bedingten Befindlichkeitsstörungen eingesetzt (z.B. Wetterfühligkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Leistungsminderung, Jetlag, migräneartige Kopfschmerzen). In einem Sonderdruck von Galle (1999) werden eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten zu diesem Themenkreis diskutiert.





Als grundlegendes physikalisches Wirkprinzip der exogenen Bioresonanztherapie im engeren Sinne postulieren wir nach dem Vorschlag von J. Strube, dass Substanzen im Erdmagnetfeld und angeregt durch das elektromagnetische Umgebungsrauschen substanzspezifische elektro-magnetische Schwingungen, wie unmittelbare Kernspinresonanzen und Spin-Spin-Kopplungen aussenden. So wird ein extrem energiearmes elektromagnetisches Strukturabbild (EMSA) im Außenraum der Substanzen unterhalb der thermischen Rauschgrenze erzeugt.

Dieses EMSA ist der substanzspezifische Informationsträger, der mit den körpereigenen Schwingungen in Verbindung tritt. Die hohe Sensitivität lebender Systeme und damit auch des Menschen macht einen solchen Informationstransfer möglich. (Galle 2002)



Als grundlegendes physiologisches Wirkprinzip dieser schwachen elektromagnetischen Wechselwirkungen postulieren wir auch in diesem Fall den oben beschriebenen informativen Katalysatoreffekt. Als Analogie dieses Wirkprinzips könnte man folgendes Bild von J. Strube verwenden: Eine Lokomotive kommt an eine Weiche. Die Weichenstellung entscheidet darüber, ob der Zug nach Hamburg, Berlin oder Mailand fährt. Der informative Katalysator ist analog der Weichenstellung, die darüber entscheidet, wo der Zug (analog dem physiologischen Programm) aus eigener Kraft hin fährt. (Galle 2002)







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Praktische therapeutische und diagnostische Anwendung



Die naturheilkundlich orientierten Praktiker in aller Welt, die mit der Bioresonanzmethode arbeiten, wenden die Methode nach dem Erfahrungswissen der letzen 30 Jahre an.



Erfahrungsgemäß zeigen sich die besten Therapieerfolge bei:


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Allergien und Unverträglichkeiten


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Funktionellen Erkrankungen / psychosomatischen Erkrankungen


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Stoffwechselerkrankungen


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Obstruktive Atemwegserkrankungen


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Akuten und chronischen Schmerzen (Neuralgien, Myalgien, Koliken, etc.)


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Rheumatischer Formenkreis


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Operationsnachbehandlung


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Herderkrankungen und Störfelder


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Intoxikationen (nicht akut lebensbedrohlicher Art)


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Lymphstauungen, sowie entzündlich und traumatisch bedingte Ödeme


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Chronische und therapieresistente Erkrankungen


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Suchtentwöhnung (Raucherentwöhnung)



Nach den therapeutischen Erfahrungen und auch im Hinblick auf die postulierten Wirkprinzipien kann man versuchen jeden Krankheitszustand positiv zu beeinflussen. Die erfahrenen Praktiker der Bioresonanzmethode wenden sie zumindest ergänzend bei allen Erkrankungen an.





Nach dem Erfahrungswissen werden von den Praktikern verschiedene diagnostische Bio-resonanztests angewendet, die sich in Jahrzehnten bewährt haben:


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Elektroakupunkturmessung (im Bioresonanzgerät integriert)

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Allergie- und Unverträglichkeitstests (Pollen, Schwermetalle, Nahrungsmittel, u.a.)

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Geopathietest

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Medikamententests (Nosoden, klassische Homöopathika, Komplexhomöopathika, spezielle diagnostische Testsätze, u.a.)

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Dentaltests

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Mykosetest

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Orthomolekulartest

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Schüssler-Test

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Bachblütentest

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5-Elemente-Test (nach der TCM-Methode)




Alle Tests, mit denen Substanzschwingungen an Meridianen ausgetestet werden, liegen in digitaler, elektronisch abgespeicherter Form, als sogenannte „Elektronische Homöopathie“ vor.









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Klinische Humanstudien mit Bioresonanzgeräten



Vor allem in den letzten Jahren sind eine Reihe von kontrollierten Humanstudien zur Bioresonanztherapie durchgeführt worden, die die Wirksamkeit der Methode auch durch diese Form der empirischen Prüfung belegen. In dem Anhang sind die uns bekannten Studien nach Indikation, Autor, Titel, Zeitschrift und Durchführungsweise (Studientyp) übersichtlich zusammengestellt.

Der größte Teil dieser Studien werden nachfolgend ergebnisorientiert zusammenfassend diskutiert. Eine umfassende Beurteilung der Studien soll und kann diese verkürzte Diskussion nicht leisten. Dazu empfehle ich das eingehende Studium der entsprechenden Publikationen.



Schumacher (1998) führte 1990 und 1991 zwei prospektive, unkontrollierte Studien zu dem Indikationsbereich Allergien und Unverträglichkeiten durch.

Die Studie von 1990 untersuchte vor allem die Wirkung der Bioresonanztherapie auf allergische Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis) und inhalationsallergische Erkrankungen (z.B. Asthma bronchiale) bei Karenz des Allergens. Pollinosepatienten wurden ausgeschlossen. Nach Schumacher haben 83% der Patienten 5 Monate nach Beendigung der Therapieserie das Allergen reaktionslos vertragen und bei 11% hat sich die Allergie deutlich gebessert. Die Teilnehmer der Studie waren v.a. Kinder und Jugendliche.

Die Studie von 1991 untersuchte ausschließlich bei Pollinosepatienten (v.a. Kinder) die Auswirkungen der Bioresonanztherapie. Die Behandlungen wurden in der allergenfreien Zeit durchgeführt. Nach der ersten Pollensaison im Anschluss an die Bioresonanzbehandlung zeigten nach Schumacher 43.4% der Patienten keinerlei Pollinosesymptome mehr, 15.9% hatten lediglich geringe Restsymptome an einzelnen Tagen und bei 34.5% waren die Beschwerden besser, aber es bestanden noch deutliche Restsymptome. Nach Schumacher ist ein dauerhafter Therapieerfolg nur bei Beschränkung auf ein einziges Allergen pro Bioresonanzbehandlung möglich.

In beiden Studien wurden über keine Nebenwirkungen und Komplikationen durch die Bioresonanztherapie berichtet.



Die Schumacher-Studien bestätigten die positiven Einzelfallbeschreibungen bei Allergiepatienten von Morell und vielen anderen, verursachten allerdings heftige Kritik bei österreichischen Ärzten, da die Ergebnisse unglaublich positiv waren und die Studien nicht mit einer vergleichenden Kontrollgruppe durchgeführt wurden. Sie entsprachen nicht den Anforderungen einer „evidence based medicine“.



Daraufhin wurden von österreichischen Ärzten zwei kontrollierte Studien durchgeführt (Kofler et al. 1996, Schöni et al. 1997), um die Ergebnisse von Schumacher zu überprüfen.

Die Studie von Kofler et al. mit Pollinosepatienten zeigte ein widersprüchliches Ergebnis. Nach den subjektiven Angaben der Patienten verbesserte sich das Befinden bei 52.3% der Teilnehmer. Diese Ergebnisse stimmen mit denen von Schumacher also weitgehend überein. Bei den objektiven Daten, wie z.B. der nasalen Provokation, zeigte sich allerdings nach Kofler et al. keine Verbesserung durch die Bioresonanztherapie. Für die Auflösung dieses Widerspruchs sei auf Galle (2002) verwiesen. Danach ist das methodische Vorgehen in der Kofler-Studie, u.a. die Verwendung des klassischen Allergiekonzeptes als Maßstab des Bioresonanzallergiekonzeptes, nicht sinnvoll. Kofler et al. berichten über keine Nebenwirkungen.

Schöni et al. dokumentierten bei Neurodermitiskindern bei zwei der drei wichtigsten Zielkenngrößen (Total-Costa-score und Pruritus-score) in der Bioresonanztherapiegruppe eine zwei- bis dreifach stärkere mittlere Verbesserung als in der Kontrollgruppe. Es wird also eine deutliche mittlere Verbesserung durch die Bioresonanztherapie im Vergleich zur Placebogruppe bewirkt. Allerdings sind diese Unterschiede nach Schöni et al. nicht auf dem 5%-Irr-tumswahrscheinlichkeitsniveau signifikant. Meines Erachtens verschleiern Schöni et al. durch eine nicht adäquate statistische Auswertung die Wirksamkeit der Bioresonanzmethode. Ein Beispiel: Wenn man die Vorher-Nachher-Mittelwerte des Total Costa-scores mit einem t-Test auf signifikante Unterschiede prüft, dann ist die Veränderung durch die Bioresonanztherapie signifikant, allerdings die durch die Placebotherapie nicht.

In beiden Untersuchungen wird über keine Nebenwirkungen berichtet.



Die positiven Ergebnisse von Schumacher wurden allerdings von Chervinskaya et al. (1997) bestätigt, die eine umfangreiche kontrollierte Untersuchung über die Wirkung der Bioresonanzmethode bei allergischen und respiratorischen Erkrankungen durchführten. Durch eine komplexe Effektivitätsbewertung vor und nach der Bioresonanztherapie, mit einer ganzen Reihe von subjektiven und objektiven Befunden, kamen sie zu dem Ergebnis, dass der Effektivitätsgrad der Bioresonanztherapie bei 25% der Patienten sehr gut ist, bei 42% gut und bei 21% befriedigend. Dieses Ergebnis ist deutlich besser als das bei der Kontrollgruppe. Auch diese Autoren berichten über keine Nebenwirkungen der Bioresonanztherapie.



In zwei neueren unkontrollierten klinischen Studien konnten Cheng et al. die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie (Cheng et al. 2008) und der Therapie mit elektronisch abgespeicherten homöopatischen Medikamenten (Cheng et al. 2008) bei Allergien bestätigen. Die letztere Studie bestätigt die Schuller-Galle-Studie (s.u) und damit die klinische Wirksamkeit elektronisch abgespeicherter bioaktiver Substanzen.



In den Jahren 2004 und 2005 wurden von chinesischen Ärzten eine Reihe von klinischen Studien zum allergischen Formenkreis mit der Bioresonanzmethode publiziert, die an Krankenhäusern und Universitätskliniken durchgeführt wurden. Die kontrollierten Studien von Huang et al. (2005) und Yang und Zhang (2004) mit Kindern belegen signifikant und deutlich gegenüber Vergleichsgruppen die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie bei allergischem Nasenkatarrh und Bronchialasthma. Die unkontrollierten Studien von Xu et al. (2005), Feng et al. (2005), Zhang et al. (2005) und Du et al. (2005) dokumentieren deutliche Wirksamkeitshinweise v.a. bei Urtikaria, Bronchialasthma, Nasenkatarrh und Hautekzemen
Diese Studien bestätigen die positiven Studien zum allergischen Formenkreis, die in Europa durchgeführt wurden.





Eine Reihe von russischen Studien untersuchte die Wirkung der Bioresonanzmethode beim Rheumatischen Formenkreis.

Maiko und Gogoleva (2000) führten eine kontrollierte Studie zur Wirksamkeit der Bioresonanztherapie bei Arthrose (v.a. Gonarthrose) durch. Die Bioresonanzbehandlung verbessert gemäß ihrer klinischen Bewertung (komplexe Kenngröße ermittelt aus Gelenksschmerz, Gelenksfunktion, Blutanalyse, Wohlbefinden und Arbeitsfähigkeit) den therapeutischen Erfolg gegenüber der rein traditionellen Behandlung deutlich und signifikant von 57.5% auf 94.0% der Versuchspersonen. In Bezug auf die Arthrosonographie verbessert die Bioresonanzbehandlung den Therapieerfolg (Verminderung von Synovitis und Tendinitis) gegenüber der rein traditionellen Behandlung deutlich und signifikant von 32.5% auf 75.0% der Versuchspersonen. Die therapeutische Wirkung in der Gruppe mit der Bioresonanzbehandlung ist deutlich länger und nachhaltiger. Die Bioresonanztherapie ist nach den Autoren gut verträglich und hat keine Nebenwirkungen.



Gogoleva (2001) prüfte die Bioresonanztherapie bei Fibromyalgiepatienten. Sie verglich eine Gruppe mit manueller Therapie mit einer Gruppe in der manuelle Therapie und Bioresonanztherapie durchgeführt wurde. In beiden Gruppen gab es eine deutliche und signifikante therapeutische Wirkung. In der Bioresonanzgruppe war die therapeutische Wirkung allerdings häufiger, bedeutend früher, ausgeprägter und länger anhaltend bei allen aufgenommenen Kenngrößen. Der Muskelsyndromindex (komplexe Kenngröße der Muskelschmerzhaftigkeit) verbesserte sich in der Kontrollgruppe um 37% und in der Bioresonanzgruppe um 72.4%. Auch Begleitsyndrome der Fibromyalgie, wie z.B. Schlafrhythmusstörungen und Wetterfühligkeit, verbesserten sich gegenüber der Kontrollgruppe deutlich und signifikant.



Zwei kontrollierte russische Studien (Islamov et al. 1998 und 2002) dokumentieren Veränderungen der zellulären Biochemie durch die Bioresonanztherapie bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis.

Die Synthese von Hitzeschockproteinen (Stressproteine) ist bei Patienten mit rheumatoider Arthritis vermindert. Ähnliche Verminderungen der Proteinsynthese sind typisch für alle Lymphozytenproteine. Dies weist darauf hin, dass die verminderte Hitzeschockproteinsynthese während der rheumatoiden Arthritis unspezifisch ist und eine generelle Dysfunktion der Immunkompetenten Zellen, begleitet von Störungen unspezifischer Schutzmechanismen gegenüber schädigenden Faktoren, wie z.B. Hypoxie, Immunkomplexe, etc., widerspiegelt. Die Bioresonanztherapie normalisiert die 60% verminderte Hitzeschockproteinsynthese der Lymphozyten bei rheumatoiden Arthritispatienten. Islamov et al. 1998 vermuten, dass der therapeutische Effekt der Bioresonanztherapie bei der rheumatoiden Arthritis durch die Wiedererlangung der funktionellen Lymphozytenaktivität in Bezug auf die Normalisierung der Hitzeschockproteinsynthese bewirkt wird.

Von Islamov et al. 2002 wurden die Aktivitäten der Superoxiddismutase, der Katalase, der Glutathion-Peroxidase und der Gehalt an nichtproteinhaltigen Thiolgruppen (reduziertes Glutathion) in Blutlymphozyten von Patienten mit rheumatoider Arthritis vor und nach der Bioresonanztherapie gemessen. Der Zustand des Antioxidativen Systems in Lymphozyten von Patienten mit normaler Pharmakotherapie (Diclofenac, Prednisolon, etc.) war gekennzeichnet durch Aktivierung der antioxidativen Schlüsselenzyme und einem verminderten Gehalt an Thiolgruppen. Die Bioresonanztherapie erhöhte den Gehalt an reduziertem Gluta-thion und normalisierte die Aktivitäten der Superoxiddismutase und der Glutathionperoxidase. Die Katalaseaktivität blieb unverändert. Diese Veränderungen im Antioxidativen System der Lymphozyten weisen darauf hin, dass die Bioresonanztherapie unspezifische biochemische Schutzmechanismen in Patienten mit rheumatoider Arthritis aktiviert.



Beide Publikationen von Islamov et al. betonen, dass der physikalisch-biochemische Wirkmechanismus der Bioresonanztherapie unklar ist.

Die biochemische Nichtspezifität des Bioresonanzeffektes ist ein wichtiges Ergebnis dieser beiden Untersuchungen. Es werden biochemisch unspezifische Schutzmechanismen in den Zellen aktiviert. Der physikalische Wirkmechanismus und dessen Auswirkungen auf die bio-chemische Ebene ist experimentell nicht darstellbar. Wir sind theoretisch zurzeit noch auf Hypothesen angewiesen.

Die beobachtete unspezifische biochemische Wirkung der Bioresonanztherapie passt allerdings zu einem möglichen physikalisch-biochemischen Wirkmodell (in Vorbereitung zur Publikation): Wir vermuten, dass solche superschwachen elektromagnetischen Wechselwirkungen – wenigstens zum Teil – über sogenannte entropische Kräfte auf die Biochemie der Zelle wirken. Die elektromagnetischen Informationen verändern die entropische Situation in der Zelle und aktivieren damit unspezifisch, in Bezug auf die elektromagnetischen Informationen, biochemische Selbstregulationsprogramme.



Nienhaus und Galle (2006) untersuchten in einer kontrollierten Studie die Wirkung der Bioresonanztherapie auf funktionelle Magen-Darm-Beschwerden. Die Bioresonanztherapie bewirkte einen deutlichen und signifikanten Effekt im Vergleich zu der Placebogruppe auf die subjektiven Beschwerden, die körperlichen Untersuchungsbefunde, den Gemütszustand und die Leitwert-Sektorenmessung. Der Score-Mittelwert der zusammengefassten primären Zielkenngrößen (subjektive Beschwerden, körperliche Untersuchungsbefunde) verbesserte sich in der Bioresonanzgruppe um 48.2% und in der Placebogruppe lediglich um 3.8%. Die Ergebnisse bestätigen eine von Nienhaus (1999) publizierte unkontrollierte Praxisstudie über psychosomatische Erkrankungen. Die Autoren berichten über keine Nebenwirkungen.



Die kontrollierte Studie von Saweljew et al. (2001) untersuchte die Wirkung der Bioresonanztherapie auf Kinder und Jugendliche mit allergischem Asthma bronchiale. Nach den Angaben der Autoren reduziert die Bioresonanztherapie bedeutend die Anzahl, die Dauer und die Schwere der Anfälle sowie auch die Tagesdosis von Bronchodilatatoren und Kortikosteroiden im Vergleich zur Kontrollgruppe. Nach den Ergebnissen der funktionellen Untersuchungsmethoden haben sich die Kenngrößen der bronchialen Durchgängigkeit signifikant verbessert. Weiterhin wurde eine Reduzierung der Histaminempfindlichkeit der Bronchien, eine Reduzierung des Bronchospasmus nach einer Belastung und eine Erhöhung der allgemeinen physischen Arbeitsfähigkeit dokumentiert. Die Bioresonanztherapie hatte keine negativen Auswirkungen auf die Kinder und die Jugendlichen nach den Angaben der Autoren.



Trofimow et al. (1997) führten mit der Bioresonanztherapie eine kontrollierte Studie bei Patienten mit obstruktiven Erkrankungen der Atmungsorgane durch. Zielkenngröße war eine komplexe Effektivitätsbewertung vor und nach der Therapiedurchführung mit subjektiven und objektiven Befunden. Nach den Autoren wurden im Vergleich zur Kontrollgruppe in der Bioresonanzgruppe positivere, vollwertigere und nachhaltigere Resultate unterschiedlichsten Gra-des bei der Mehrheit der Patienten erreicht. Im Vergleich zur Kontrollgruppe wurde das Erreichen positiver Therapieresultate in einer kürzeren Zeitperiode erreicht und die Dosis der verwendeten Medikamente deutlich reduziert.



Machowinski und Kreisl (1999) führten mit der Bioresonanztherapie eine kontrollierte Studie bei Patienten mit einer leichten chronischen Lebererkrankung durch. Zielkenngrößen waren die Enzymaktivitäten der GOT, der GPT und der Gamma-GT im Blut. Die Autoren dokumentierten, dass die Bioresonanztherapie in der Lage ist bei leichten Leberschäden die Rekonstitution geschädigter Zellen zu bewirken. Durch die Bioresonanzbehandlung fiel die mittlere Enzymaktivität der GOT in 12 Wochen um 42% (unbehandelte Kontrolle: -4%), der GPT um 50% (unbehandelte Kontrolle: -5%) und der Gamma-GT um 38% (unbehandelte Kontrolle:

-7%). Sie lagen damit nach der Therapie an der oberen Grenze des Normwertbereiches.



Papcz und Barpvic (1999) führten bei am Überlastungssyndrom, mit der Folge gehäufter Verletzungen, leidender Hochleistungssportler eine kontrollierte Studie durch. In kürzerer Zeit und mit weniger Therapieeinheiten konnten in der Gruppe mit der Bioresonanztherapie bessere Ergebnisse erzielt werden als mit den üblichen Standardmethoden in der Kontrollgruppe. In der Kontrollgruppe verminderte sich die durchschnittliche Schmerzstärke von 5.25 Score-Punkte vor der Therapie auf 2.60 Punkte nach der Durchführung der Therapie, in der Bioresonanzgruppe von 5.41 Punkte vor der Therapie auf 0.61 Punkte nach der Therapiedurchführung.



Die vergleichende Studie von Wille (1999) zeigt, dass die Bioresonanztherapie bei stotternden Kindern unter den gegebenen Randbedingungen keine Wirkung hat. Wille betont allerdings als weiteres wichtiges Ergebnis der Studie, „ ..., dass sich das Phänomen des Stotterns für die Überprüfung einer alternativ-medizinischen Methode nicht eignet, ...“.

Wichtig ist, dass auch in einer solchen Studie nicht über Nebenwirkungen berichtet wird.



Eine 2006 durchgeführte Untersuchung bei der ausschließlich die Wirkung elektronisch abgespeicherter Nosoden im Rahmen der exogenen Bioresonanztherapie bei Rheumapatienten geprüft wurde, hatte ein positives Ergebnis (Schuller und Galle 2007). Es war weltweit die erste Untersuchung in der ausschließlich die exogene Bioresonanztherapie am Menschen geprüft wurde. Durch die Therapie mit solchen elektronisch abgespeicherten Nosoden wurde der Mittelwert der elektrischen Hautleitwerte der 40 terminalen Akupunkturpunkte von Rheumapatienten, die subjektive Befindlichkeit, die Blutsenkungsgeschwindigkeit und der Serumkalziumwert signifikant und deutlich verbessert. Der Redoxpotentialwert des Blutes verbesserte sich leicht und signifikant. Die Anzahl der Blutzellen, das Serumcholesterin und das Blutmagnesium änderten sich nicht signifikant.

Korenbaum et al. (2006) konnten in einer randomisierten Doppelblindstudie zeigen, dass sich die Absorptionsspektren von elektronischen Kopien homöopathischer Nosoden und Placebos zwischen 700 und 800 nm signifikant voneinander unterscheiden. Die Durchführungsweise entspricht im Wesentlichen der Bioresonanzmethode zur elektronischen Abspeicherung bioaktiver Substanzinformationen auf Wasser-Alkoholgemische.


Bei Patienten mit chronischen funktionellen Schmerzen am Bewegungssystem führte Uellendahl (2008) eine retrospektive, unkontrollierte Praxisstudie vergleichend an Sportlern und Nichtsportlern mit der MORA-Color-Therapie durch. Die MORA-Color-Therapie ist eine Kombination aus endogener Bioresonanztherapie und Farbtherapie. In der Sportlergruppe verbesserte sich die subjektive Schmerzstärke signifikant bei 96% der Patienten und in der Nicht-Sportlergruppe signifikant bei 66% der Patienten. Der Unterschied in der therapeutischen Wirkung zwischen Sportler und nicht Sportler ist signifikant. In dem Bericht wurden keine Nebenwirkungen erwähnt.



Eine retrolektive, longitudinale Kohortenstudie mit der Bioresonanzmethode an 561 Patientenfällen wurde von Rahlfs und Rozehnal (2008) publiziert. Zur Prüfung der klinischen Wirksamkeit wurden Erfahrungen von Therapeuten bei 14 Indikationsgebieten erhoben. Ärzte und Heilpraktiker beschrieben auf einem standardisierten Prüfbogen Fälle, die sie mit der Bioresonanzmethode behandelt haben. Die Wirksamkeit der Methode wurde bei allen Indikationen in 92.4% der Fälle mit befriedigend bis sehr gut bewertet. Die Verträglichkeit wurde in 94.7% der Fälle mit gut oder sehr gut bewertet. Die Indikationsgebiete waren akute und chronische Infektionserkrankungen, Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Tumorerkrankungen, gastroenterologische Erkrankungen, Leberparenchymschäden, Nierenerkrankungen, degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Endokrinologische Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen, Schmerzen, Menstruationsbeschwerden, Zahnerkrankungen.

60

Samstag, 30. April 2011, 17:08

Von Kidmed

ICH BIN ALS STAATSBÜRGER UND ARZT IN DER PFLICHT,MITBÜRGER AUFKLÄREND UND WARNEND VOR SCHADEN ZU BEWAHREN.

DURCH DEN ZUNEHMENDEN BETRUG IM GESUNDHEITSBEREICH WERDEN MITBÜRGER MIT IHREN KRANKEN UND KINDERN ALLTÄGLICH AUFS NEUE MASSIVST PHYSISCH,PSYCHISCH UND FINANZIELL GESCHÄDIGT.

DIE SCHAMLOS IRREFÜHRENDE PANIKMACHE VON SCHARLATANERIE-BETRÜGERN FÜHRT OFT GENUG ZUR ABHÄNGIGKEIT VON DEM BETRUG,ZU PSYCHISCHEN STÖRUNGEN UND PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN.

DAS IST SCHWERE KÖRPERVERLETZUNG.

SCHARLATANERIE IST DAS VORTÄUSCHEN FALSCHER TATSACHEN UND DIE ABGABE FALSCHER HEILUNGSVERSPRECHEN(GESETZESWIDRIG) ZUM SCHADEN VON MITBÜRGERN.

MEDIZINISCHE EINGRIFFE UND BEHANDLUNGEN SIND KÖRPERVERLETZUNG,WENN DER BEHANDELTE NICHT EINWILLIGT ODER MANGELS KORREKTER AUFKLÄRUNG NICHT EINWILLIGEN KANN.


UNTER ANDEREM SEI AUF HIER RELEVANTE GESETZESTEXTE WIE INSBESONDERE DEN BETRUGSPARAGRAPHEN UND DEN PARAGRAPHEN ZUR KÖRPERVERLETZUNG HINGEWIESEN.


ES HANDELT SICH HIER JEWEILS NACHWEISLICH AUSSCHLIESSLICH UM SCHARLATANERIE-METHODEN ,DIE N A C H W E I S L I C H OHNE JEGLICHEN MEDIZINISCHEN SINN UND WERT;UND OHNE JEGLICHEN WIRKSAMKEITSNACHWEIS SIND.

SIE SIND NACHWEISLICH BETRÜGERISCH UND SCHÄDLICH.


Ich stehe für eine patientenorientierte und wissenschaftsfundierte seriöse Medizin,die den Eltern unnötige Sorgen nehmen will und Sie gleichzeitig auf echte Probleme aufmerksam machen will.
Daher auch die klare Position gegen Scharlatan-Pseudo-Medizin.

Meine Hauptgedankeninhalte kommen aus ganz anderen Fächern als der Medizin. Nichts naturwissenschaftliches, sondern Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie/Psychologie.

Ich habe von dieser Warte aus die Medizin immer kritisch und patientenorientiert gesehen, habe in Klinik und Praxis entsprechend Menschen-orientiert gearbeitet und nehme die naturwissenschaftlichen Errungenschaften der Medizin als absolut wichtige Gabe und als sinnvolles Handwerkszeug.

In meinen ehemaligen Fächern habe ich aber auch viel über Interpretation, Deutung und Wahrheitsfindung gelernt... und da fällt ein System wie das der Homöopathie nun mal vollends auf den Bauch. Es ist verlogen und von vorgestern.

Ich habe viele dicke Homöopathie- und Anthroposophie-Bücher gelesen; inzwischen schaffe ich keine 3 Seiten mehr, ohne dass mir schlecht wird.

Es ist ein völlig absurdes und psychopathisches System,welches mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar ist.
Reiner volksverblödender Betrug und eine widerliche Beleidigung des menschlichen Geistes - sofern man den welchen hat.

Die selbsternannten Pseudo-Gutmenschen,die dem Scharlatanerie-Betrug Tür und Tor öffnen:

Die selbsternannten Pseudo-gutmenschen


Die Sprachzerstörung:

Macht der Sprache


Verbreitete Pseudomethoden ohne Sinn und Wert:

Verbreitete Pseudomethoden ohne WirksamkeitsnachweisDas Folgende bitte lesen und weitergeben.


ICH FORDERE DRINGLICHST DIE ABSCHAFFUNG DES FATALEN HEILPRAKTIKER-GESETZES AUS DER NAZIZEIT,WO MAN EIN FASCHISTISCH-RASSISTISCH- VÖLKISCHES PSEUDO-GESUNDHEITSSYSTEM INSTALLIEREN WOLLTE.

DES WEITEREN FORDERE ICH DIE VERFOLGUNG VON BETRUG AN DEN UND GEFÄHRDUNG DER MITBÜRGER DURCH DIESE KRIMINELLEN,INCLUSIVE ANDERER INFAMER UND SCHAMLOSER SCHARLATANERIE-BETRÜGER WIE HOMÖOPATHEN,OSTEOPATHEN,IMPFGEGNER, ANTHROPOSOPHEN,ESOTERIKER,BESTIMMTER ÄRZTE UND BESTIMMTER PARAMEDIZINISCHER BERUFE USW..

DIE GESETZE DAGEGEN SIND ALLE LÄNGST DA:

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-betrug sind alle da

SIE MÜSSEN NUR ENDLICH ANGEWANDT WERDEN.

BITTE SCHREIBEN AUCH SIE AN BUNDESKANZLERIN,JUSTIZMINISTERIN UND GESUNDHEITSMINISTER.

POLITIK,GERICHTE,MEDIEN,BEHÖRDEN,UNIVERSITÄTEN,KRANKENKASSEN,VOLKSHOCHSCHULEN,GESUNDHEITSÄMTER UND ÄRZTEKAMMERN DULDEN DEN SCHARLATANERIE-BETRUG NICHT NUR,SONDERN FÖRDERN IHN NACH KRÄFTEN,WAS STRAFTATEN BEDEUTET.

NÄMLICH BEIHILFE ZU KRIMINELLEM.

BETRUG,LEBENSGEFÄHRLICHE FEHLBEHANDLUNG,UNTERLASSENE HILFELEISTUNG,NÖTIGUNG,KÖRPERVERLETZUNG,TOTSCHLAG UND MORD DURCH KRIMINELLE IDEOLOGEN MÜSSEN DRINGENDST UNTERBUNDEN WERDEN.

KEIN ANDERES LAND LEISTET SICH SOLCH EINE LEBENSBEDROHLICHE MISERE.


Zur betrügerischen sogenannten "Naturheilkunde":

Zur sogenannten Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin

Zur betrügerischen Homöopsychopathie:

Homöopathie ist blanke Willkür und Beliebigkeit.

Zur betrügerischen chinesischen Pseudomedizin:

"Chinesische Medizin" ist gefährlicher Betrug

Zur betrügerischen Akupunktur:

Wie Akupunktur funktioniert

Wo die Politik zugunsten der Patienten auch dringendst eingreifen muß,ist der Milliarden-Betrug mit Pseudomedikamenten.

Dazu dies:

Wobenzym ist Scharlatanerie-betrugs-schrott

Da muß es Produktions-Verbote hageln.

Betrüger,die sich "Ärzte" nennen:

Leute,die sich "Ärzte" nennen

Die betrügerischen Unheilpraktiker:

Wozu "Heil"-Praktiker ?

"Akademien","Institute","Heilzentren" und andere kriminelle Hochstapelei von Betrügern:

"Akademien", "Institute" und "Zentren"

Zu alledem gehört auch dieser perfide Scharlatanerie-Sekten-Betrugs-Dreck,der sich völlig fälschlicher Weise "Anthroposophie" nennt:

Scharlatanerie und gefährliche Sekte an Darmstädter Kliniken

Das betrügerische und egoistisch deformierende NLP:

Die Scharlatanerie mit dem Nlp

Das Geschwätz der Scharlatane ist immer dasselbe:

http://www.nlp-trainings-tille.de/naturh…n-main-335.html

Infam gegenüber den armen Krebspatienten!

Und infam gegenüber an Depression erkrankten Mitbürgern:

Zur Depression

Noch ein Scharlatanerie-Betrugsdreck,mit dem man reichlichst Verblödete abzocken kann,nennt sich "Bioresonanz":

Zur sogenannten Bioresonanz

Zum betrügerischen Trick mit der verlogenen Pseudo-Zuwendung der volksverblödenden Abzocker:

Der üble Trick mit der Pseudozuwendung

Zum Betrug mit der sogenannten Osteopathie:

Zum Unfug mit der "Osteopathie"

Zum Betrug mit der sogenannten Orthomolekular-"Medizin":

Der üble Trick mit der Pseudozuwendung

Was auch lebensgefährlich/tödlich ist,sind die verkommenen Impfgegner,die sich immer aus Scharlatanerie-Kreisen rekrutieren,die ihre Kunden in perfider Manier verblöden.

Dazu lese man bitte dies:

Impfgegner haben außer Lügen nichts zu bieten.

Die Enzyklopädie der Betrugsmethoden:

Scharlatanalarm!!!

Zur Gefährlichkeit der Haus- und Geburtshausgeburten,die von verantwortungslosen Alternaiven so sehr propagiert werden:

Zur Problematik von Haus- und Geburtshausgeburten

Alles reine und schamlose kriminelle Abzockerei.


Zum Wissenschaftsbegriff in der Medizin:

Ein sehr wichtiger Text:

Die Sache mit dem Glauben ist das Problem:

Die Sache mit dem Glauben ist das Problem.


Ich stehe für eine patientenorientierte und wissenschaftsfundierte seriöse Medizin,die den Eltern unnötige Sorgen nehmen will und Sie gleichzeitig auf echte Probleme aufmerksam machen will.
Daher auch die klare Position gegen Scharlatan-Pseudo-Medizin.

Zu den Gegnern seriöser Aufklärung:

Zu meinen Gegnern

Meinungen von durchblickenden Normalbürgern:

Meinungen zu kidmed

Über seriöse Kindermedizin,die den Eltern überflüssige Sorgen wegnehmen und sie gleichzeitig für echte Probleme sensibilisieren soll:

Über sinnvolle Kindermedizin



Unheilpraktiker und anderes Betrügerpack verstoßen in infamster Weise gegen menschliche,soziale und gesetzliche Normen.

Alles total primitives Dreckszeugs.



Die Misere der Hochschulmedizin durch infame und kriecherische,korrupte und kriminelle Vollidioten :

http://www.academics.de/wissenschaft/weh…ml?unpaged=true


Wehe! Wehe! Von HARRO ALBRECHT

Homöopathie, Akupunktur, Ayurveda - der Aberglaube frisst die moderne Medizin. Zunehmend lehren deutsche Hochschulen alternative Verfahren. Ein Irrweg, findet Harro Albrecht.
Wehe! Wehe!© Gemmi - Photocase.comDie Ausbildung an Medizinischen Hochschulen - ein Irrweg?
Made in Germany«, trotz der Pannenserie unserer Hochgeschwindigkeitszüge zählt dieses Qualitätssiegel in der Welt noch etwas. Produkte aus Deutschland sind für gewöhnlich gut, die internationale Kundschaft reißt sich darum. Einst genoss auch »Med. in Germany« den besten Ruf. Mitte des 19. Jahrhunderts pilgerten Ärzte aus aller Welt nach Deutschland, um eine neue, systematische und vor allem naturwissenschaftlich verankerte Medizin kennenzulernen. Selbst das berühmte Johns Hopkins Hospital in Baltimore ließ sich vom Können deutscher Ärzte inspirieren.

Vorbei. Das einstige Vorbild zerstört sich selbst. An den Medizinischen Hochschulen unseres Landes floriert, was seit den Tagen Rudolf Virchows, Robert Kochs und Paul Ehrlichs endlich überwunden schien: magischmystische Lehren, Konzepte der antiken Viersäftelehre und allerlei esoterische Therapieideen, die keiner Überprüfung standhalten. In einem Wort: Paramedizin. Die Liste der Medizinischen Hochschulen, an denen wissenschaftlich ungesicherte Außenseitermethoden gelehrt und praktiziert werden, wächst zusehends. An einem Drittel der 36 Fakultäten lässt sich Homöopathie als Wahlpflichtfach studieren. Fertig ausgebildete Ärzte, die mehr davon wollen, können sich im Wintersemester in Magdeburg erstmals für einen »Weiterbildungsmasterstudiengang Homöopathie« einschreiben. Überall entstehen neue Lehrstühle für Komplementärmedizin - und auch die Therapie zieht nach. Mit indischem Ayurveda lassen sich Patienten in Essen die drei »Doshas« ausbalancieren - diese sollen, individuell gemischt, in jedem Menschen die geistigen und körperlichen Funktionen steuern. In München schlucken Kranke homöopathische Kügelchen, in Marburg lassen sie sich akupunktieren. Die deutsche Hochschulmedizin, einst für vorbildliche Wissenschaft gepriesen, verrät ihre Ideale.

»Naturheilverfahren« steht auch auf dem Praxisschild des niedergelassenen Arztes Michael Jansky in Böhl-Iggelheim bei Mainz. Der Allgemeinmediziner ist nebenbei Leiter des Lehrbereichs Medizin an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Seit 2003 gehören Naturheilverfahren zum offiziellen Unterrichts- und Prüfungsstoff für angehende Mediziner. Deshalb bringt Jansky den Studierenden mitunter Seltsames nahe. Halbwegs nachvollziehbar mag da noch die Exkursion in urdeutsche Wasserheilkunst anmuten: Am eigenen Leib lässt der Arzt die Nachwuchsmediziner spüren, wie ein Kneippscher Guss auf der Haut prickelt.

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* Aktuelle ArtikelWie vor 100 Jahren - Medizinstudium in DeutschlandKai Schnabel erklärt, woran das Medizinstudium in Deutschland krankt und was im Ausland besser läuft. »

Doch dann wird es befremdlich. Auf Janskys universitärem Lehrplan finden sich Methoden aus der Mottenkiste vorwissenschaftlicher Heilungslehren: Ein Nadelgerät dient dem »Baunscheidtieren«. Carl Baunscheidt, Ackerbaugerätehersteller und Muttermilchpumpenerfinder, hatte im 19. Jahrhundert einen Nadelstichapparat konstruiert. Dieser »Lebenswecker« soll gegen Entzündungen aller Art helfen und ebenso bei Magen-Darm-Beschwerden. Kontrollierte Studien, die eine Wirksamkeit belegen könnten, gibt es bis heute nicht. Das gilt ebenso für das Cantharidenpflaster. »Das ist ein getrockneter und gemahlener Käfer, der als Paste auf die Haut aufgetragen wird«, sagt Jansky. Und was bewirkt die Käferpaste? »Es bildet sich eine Lymphblase, und das soll Entzündungsstoffe nach außen führen.«

Heilen mit der Käferpaste und dem Nadelstichgerät
Der Arzt drückt sich vorsichtig aus. Er ist in heikler Mission unterwegs. Mittelalterliche Therapien zu unterrichten - das passt nicht in eine Zeit, in der medizinische Behandlungen ihren Effekt zweifelsfrei nachweisen müssen. Die Studierenden, findet Jansky, sollten von den Außenseitermethoden zumindest etwas gehört haben: »Es gibt meines Erachtens nichts Schlimmeres, als wenn der Arzt bei jeder zweiten Frage dem Patienten antworten muss: 'Davon habe ich noch nie gehört.'«


Dass ein deutscher Mediziner in seinem Berufsleben mit Patienten konfrontiert sein wird, die auf vermeintlich sanfte Alternativen schwören, ist sicher. Je nach Umfrage haben bis zu zwei Drittel aller erwachsenen Bundesbürger schon einmal solche Verfahren in Anspruch genommen. Jansky betont zwar, dass er versuche, »den Stoff möglichst wertfrei darzustellen« - wenn er dies sagt, klingt es fast wie eine Entschuldigung. Die Universitätsmedizin beugt sich indes bereitwillig dem Wunsch des Publikums. Im ganzen Land werden passende Lehrstühle zu diesen Therapierichtungen installiert. Vor zwei Jahren entstand die erste deutsche Professur zur Erforschung der Komplementärmedizin in Berlin. Seit Anfang des Jahres gibt es an der Technischen Universität München ein Kompetenzzentrum für Komplementärmedizin und Naturheilkunde. Komplementär heißen Angebote wie Naturheilkunde, Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur, weil sie die naturwissenschaftliche Medizin, die Biomedizin, nicht verdrängen, sondern ergänzen wollen. Der jüngste Zugang im komplementärmedizinischen Kreis ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Anfang Juli eröffnete dort das erste Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Es ist ein Paradebeispiel für die ambivalente Motivation der Hochschulen, die eben nicht nur Forschungsneugier befriedigen möchten, sondern auch die Kundschaft im Blick haben.

»Die Hälfte der Deutschen wollen alternative Medizinangebote, und TCM steht an ganz vorderer Stelle«, begründet der ärztliche Direktor des UKE, Jörg Debatin, sein Engagement im fernöstlichen Segment. Bisher habe sich die wissenschaftliche Medizin kaum durch kontrollierte Studien mit TCM auseinandergesetzt. Debatin will dies ändern: »Wenn jeder zweite Patient meint, TCM sei eine gute Idee, dann muss die Universitätsmedizin irgendwann aufhören, das zu ignorieren.« Sein Zentrum will nun herausfinden, was sinnvoll ist und was nicht. Der normale Gang der Dinge wäre, dass erst Studienergebnisse abgewartet - und danach die Therapien begonnen würden. Im UKE muss der willige Patient indes nicht jahrelang auf Forschungsergebnisse warten. Er kann sich auf dem Unigelände (Pavillon O55) sogleich mit geheimnisvollen Tinkturen behandeln lassen.

Geboten werden chinesische Diätetik, Heilpflanzen, Akupunktur oder Tuina, eine spezielle Massage- und Grifftechnik. »Das ist natürlich zu früh«, sagt der Berliner Medizinhistoriker und Sinologe Paul Unschuld, »wir wissen gar nicht, ob es wirkt, wie es wirkt, dass es wirkt - aber wir therapieren schon mal drauflos.« Dieser Diskrepanz war sich offenbar auch der ärztliche Direktor des UKE bewusst - und man bemühte sich vorsorglich um eine gewisse Abgrenzung: »Der krankenversorgerische Teil ist privat organisiert«, sagt Debatin, »daran hält das UKE keine Anteile, das ist wie eine normale Praxis. « Für den Patienten ist dieser feine, aber wichtige Unterschied zwischen universitärer Forschung und privater Behandlung von außen nicht erkennbar.

Und ob er gut bedient wird, steht dahin. Paul Unschuld erforscht alle Spielarten der chinesischen Medizin. Er berät die chinesische Regierung und kennt die Entwicklung der TCM in Deutschland. Zwar gäbe es in China »sicher sehr viele gut wirksame Arzneidrogen«, die zu Recht den Weg nach Europa gefunden hätten - das starke Abführmittel Semen Crotonis, die Rhabarberwurzel, die je nach Aufbereitung abführend oder stopfend wirken kann, oder Ephedra, das die Bronchien weitet. Aber erstens seien diese längst erschöpfend erforscht, und zweitens gäbe es kaum eine Lücke im Repertoire der wissenschaftlichen Medizin, die ein aus einem Kraut gewonnener Bestandteil füllen könne. Im Übrigen, sagt Unschuld, sei an der Traditionellen Chinesischen Medizin fast nichts traditionell. Das meiste sei »ein Kunstprodukt«. Erfunden oder erfinden lassen hat es Mao Tse-tung in den 1950er Jahren. Dem großen Vorsitzenden ging es darum, den traditionellen Kanon dem marxistischen Ideengut anzupassen. Dann stellte sich heraus, dass sich das Produkt TCM gut in den Westen exportieren ließ. Der Medizinhistoriker Unschuld hält den Direktor Jörg Debatin daher für einen »cleveren Geschäftsmann, der diese chinesische Medizin nutzt, um sein Klinikum zu füllen«.

In den Hotels gibt es Wellness, in den Kliniken "sanfte Medizin"
Eine Geschäftsidee braucht allerdings immer ein Kundenumfeld. Das UKE liegt im namensgebenden Stadtteil Eppendorf - und damit Tür an Tür mit der Zielgruppe seiner Fernostsparte. Denn die dort wohnenden Gutbetuchten sind alternativen medizinischen Ideen besonders zugeneigt. Den Kreißsaal, Visitenkarte jeder Klinik, richtete das UKE schon vor Jahren nach den Prinzipien der chinesischen Wohnphilosophie Feng-Shui ein.


Kooperationspartner für das neue TCM-Zentrum ist eine Krankenversicherung. »HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin« steht daher auf dem Praxisschild am Pavillon O55 - in etwa so, wie das Hamburger Volksparkstadion derzeit gerade Imtech-Arena heißt. Für die kommerziellen Umtriebe gibt es einen guten Grund. Universitätskliniken hatten lange eine Sonderstellung. Seit rund zehn Jahren jedoch müssen sie Forschung, Lehre und Krankenversorgung separat abrechnen. Die Landeszuschüsse für den Wissenschaftsbetrieb dürfen nicht mehr die Krankenversorgung quersubventionieren. Als 2001, mit der Einführung der Fallpauschalen, die Bettenzahl schrumpfte und die Universitätskrankenhäuser plötzlich nur noch Kliniken wie alle anderen auch waren, traf es sich gut, dass Jörg Debatin nicht nur ärztlicher Direktor des UKE ist, sondern gleichzeitig Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin. Dessen Generalsekretär, Mathias Goyen, ist gleichzeitig Geschäftsführer der UKE Consult und Management GmbH. Die wiederum hilft den medizinischen Kollegen in Wuhan mit deutschem Know-how Hospitäler aufzubauen. »Eine Hand wäscht die andere«, kommentiert Paul Unschuld.

Die Komplementärmedizin ist offenbar für die deutschen Kliniken das naheliegendste Rezept, um auf dem Markt bestehen zu können. Die Hotelgastronomie hatte ihre Lukrativität mit Angeboten im Wellnesssegment verstärkt - nun versuchen die Krankenhäuser mit »sanfter Medizin « den Turn around zu schaffen. Für diese Neuausrichtung in der Therapie und der klinischen Forschung gibt es allerdings keinen wissenschaftlichen Grund. Die Homöopathie versucht seit 150 Jahren vergeblich den Nachweis zu erbringen, dass ihre Wirkung über Placeboeffekte hinausgeht. »Je sauberer die Studienbedingungen waren, desto enttäuschender waren letztendlich die Ergebnisse«, sagt sogar Dieter Melchart, Leiter des Kompetenzzentrums für Komplementärmedizin und Naturheilkunde an der TU München. Genauso die Akupunktur. Sie wirkt offenbar - allerdings ist es egal, wo man hineinsticht. Die Cochrane Collaboration, die höchste Instanz zur wissenschaftlichen Bewertung von medizinischen Therapien, hat auch die übrigen Verfahren im Kanon der TCM unter die Lupe genommen. Ihr trauriger Befund: Es gibt »nicht genug qualitativ gute Studien, um irgendeine Aussage über die Effizienz der jeweiligen Behandlungen zu treffen«.

Sicher, viele fühlen sich nach der Behandlung mit alternativmedizinischen Therapieformen besser. Das aber habe nicht viel zu bedeuten, sagt der Essener Mediziner Klaus-Dietrich Bock: »Die Patienten verwechseln meist Heilung einer Krankheit mit der Beseitigung eines Symptoms.« Der Emeritus für Innere Medizin führt seit Jahrzehnten einen Kampf gegen diese Methoden. Die meisten alternativen Therapieformen, so hat Bock festgestellt, aktivieren den Placeboeffekt, also unspezifische psychologische Wirkungen, die Bestandteil fast jeder wirksamen Therapie sind. Wer als Heiler ausschließlich auf diese Methoden setze, den vergleicht Bock mit einem windigen Verkäufer: »Er dreht uns Autos ohne Fahrwerk an, in denen man sich zwar wohlfühlen kann, die uns aber nicht von A nach B bringen.«

Doch für die Universitätskliniken zahlt es sich aus, solche Mogelpackungen im Angebot zu haben. Zurzeit funktioniert das Sponsoring im Alternativsektor phänomenal: Endlich haben die bisher von den Kliniken verschmähten Lobbygruppen eine Chance, sich Gehör zu verschaffen - mit gesponserten alternativmedizinischen Lehrstühlen. Die Firma Heel, Hersteller homöopathischer Mittel, unterstützt eine Stiftungsprofessur an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder mit jährlich 100 000 Euro. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert eine Professur für Naturheilkunde in Duisburg-Essen, die homöopathisch-naturheilkundliche Karl und Veronica Carstens-Stiftung eine an der Charité in Berlin. Der Psychosomatiker und Prodekan der TU München, Peter Henningsen, räumt ein, dass es das dortige naturheilkundliche Kompetenzzentrum nur gibt, weil ein reicher Gönner eine Million Euro lockergemacht hat. Geld plus Stiftungsprofessur, das hilft außerdem, die Uni im Ranking der Medizinischen Hochschulen ganz nach oben zu hieven. Wer kann da noch Nein sagen?

Während Chinas Regierung das Heil in der Molekularbiologie sucht, schlittert die deutsche Medizin in die Identitätskrise. Nirgendwo wird dies deutlicher als in der thematischen Gewichtung beim zweiten Staatsexamen: Wurden dort die angehenden Ärzte in den vergangenen zehn Jahren mit 150 Fragen zu Naturheilverfahren und Homöopathie konfrontiert, gab es zu medizinischer Statistik und Informatik (den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens) nur halb so viele Aufgaben. Mit Aspekten der Ethik - hier geht es immerhin um Sterbehilfe, vorgeburtliche Gendiagnostik und Menschenklonen - wurden Prüflinge im selben Zeitraum gar nicht behelligt.


Gutachter beklagen die zunehmende "Entakademisierung" der Ausbildung
Jürgen Schölmerich, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), konstatiert eine erschreckende Abkehr von der Wissenschaft an deutschen Universitätskliniken und beklagt eine »Deprofessionalisierung« und »Entakademisierung « der medizinischen Ausbildung. Eine Senatskommission der DFG zeichnete im April dieses Jahres ein genauso finsteres Bild vom Zustand der medizinischen Forschung: Ein großer Teil der Dissertationen sei »wenig ergiebig«, eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung nicht gewährleistet. Das Fazit der Kommission: »Ein trauriger Befund!«

Rund 150 Jahre ist es her, dass Rudolf Virchow, naturwissenschaftlicher Arzt und Revolutionär, sich darüber entsetzte, dass an jeder Ecke andere Erklärungen über Entzündungen feilgeboten wurden. Erst die Methoden der reproduzierbaren Versuche und systematischen Studien verhalf zu jenen Erkenntnissen, die Millionen das Leben retteten. Die wichtigste Lehre: Wissenschaft ist ein ständiger Prozess des Zweifelns und der Verbesserung. Jede Therapieform muss sich daran messen lassen, ob sie reproduzierbar gute Ergebnisse liefert, in sich widerspruchsfrei und prinzipiell widerlegbar ist. Festgeschriebene Wahrheiten, wie sie magisch-mystischen Therapieformen zugrunde liegen, gibt es nicht.

Dieses Prinzip hat sich die Astronomie zu Eigen gemacht und die einstige Schwester Astrologie fallen gelassen - obwohl Millionen Deutsche gerne Horoskope lesen. In der Chemie versucht niemand mehr alchimistisch aus Blei Gold zu gewinnen - obwohl Fantasyleser davon träumen. Die deutsche Medizin jedoch schreitet auf dem Weg zurück zur Beliebigkeitsheilkunde. Ohne ihr Wissenschaftsverständnis zu hinterfragen. »Nach meiner Wahrnehmung wird das nicht diskutiert«, sagt Volker Hildebrandt, Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentages. So bestimmen Laienwünsche neuerdings die Richtung der Medizin. Was kommt als Nächstes: Pendeln? Geistheilen?

Dabei gibt es längst eine sanfte Richtung in der Medizin, die es schafft, den Menschen ganzheitlich zu erfassen, inklusive Geist: die Psychosomatik. Doch gerade dieses Fach, das die Wechselwirkungen von Physis und Psyche wissenschaftlich ergründet, wird marginalisiert - zugunsten von Zauberkünsten im Dunstkreis von Yin und Yang. Die Hokuspokus-Welle rollt. Die Hochschulmedizin ist drauf und dran zu kapitulieren.

Aus DIE ZEIT :: 09.09.2010



Man sollte wachsam sein, wenn

ï‚· behauptet wird, das Gerät nutze wenig bekannte "Energien", "Felder" oder "Schwingungen", die von normalen Wissenschaftlern nicht nachgewiesen werden können

ï‚· behauptet wird, das Gerät könne Personen heilen, die Kilometer entfernt sind

ï‚· das Gerät einen verquasten, aber trotzdem irgendwie wissenschaftlich klingenden Namen hat

ï‚· das Gerät angeblich von einem "weltbekannten" Doktor oder Professor erfunden wurde, der aber nicht wirklich bekannt ist

ï‚· das Gerät blinkende Lichtchen aufweist, die keinen erkennbaren Nutzen haben

ï‚· das Gerät Regler und Anzeigen hat, die keinen praktischen Nutzen haben

ï‚· das Gerät Ihren Körper schüttelt, rüttelt, ansaugt, kleine Schläge verpasst oder erwärmt

ï‚· das Gerät angeblich so gut wie alles heilen kann

ï‚· das Gerät nur per Mail, Post oder in speziellen Geschäften erhältlich ist

ï‚· Sie das Gerät bei einem normalen Arzt nicht sehen

ï‚· der Hersteller selber nicht sicher ist, wie oder warum es funktioniert

ï‚· Sie, um das Gerät einzusetzen, sich in eine bestimmte Richtung drehen oder Sie es nur zu bestimmten, ungewöhnlichen Zeiten gebrauchen sollen

ï‚· Sie es auch benutzen sollen, wenn Sie sich wohlfühlen und gesund sind

ï‚· es von seriösen Quellen als sinn- und nutzlos bezeichnet wird

(Von Quackwatch, aus dem Buch: Quack! Tales of Medical Fraud von Bob McCoy, aus dem Englischen, leicht verändert)

Einige weitere Dinge, die Sie beachten sollten:

ï‚· Seien Sie skeptisch bei Gegenständen oder Gerätschaften, die im Internet massiv beworben werden. Seien Sie wachsam, wenn Geräte bei vielen verschiedenen Internet-Adressen, die selbständigen Beratern zugeordnet werden können, bezogen werden können. Schauen Sie sich die Seite des Herstellers genau an. Wenn sehr viele verschiedene Heilwirkungen angegeben sind, besteht der Verdacht, dass das Gerät bestenfalls nutzlos ist.

Beispiele: Gerätschaften zur Herstellung von "kolloidalem Silber", "Zapper"-Geräte, Geräte zur "Wasser-Levitation" und anderes.

ï‚· Nicht immer ist jedoch eine Werbung auch als solche erkennbar. Einige Firmen, vor allem diejenigen, die eigens selbständige Berater beschäftigen, gehen dazu über, in Gesundheitsforen fingierte Erfahrungsberichte einzustellen. Über eine Mail-Adresse wird dann der vermeintlich private Kontakt zum potentiellen Kunden hergestellt.

Beispiele: Gegenstände, die angeblich über Magnete wirken sollen, viele Gegenstände, die angeblich "Elektro-Smog" abschirmen sollen, manche Gerätschaften zur Wasser-Aufbereitung und anderes.

ï‚· Lassen Sie sich nicht auf Kaffee-Fahrten zum Kauf von teuren Dingen verleiten, die angebliche Heilwirkungen haben. Ein seriöser Hersteller hat es nicht nötig, diesen Vertriebsweg zu wählen. Wenn Sie an dem Gerät oder Gegenstand interessiert sind, aber den Nutzen oder Ihren Bedarf nicht wirklich einschätzen können, lassen Sie sich die Adresse des Herstellers geben. Sie können dann in Ruhe zuhause weitere Informationen (z. B. bei Ihrer Krankenkasse) einholen. Lassen Sie sich nicht durch Aussagen wie "gibt es nur hier und heute", "einmalige Gelegenheit" und fingierte Preisnachlässe in einen vermeintlichen Kaufzwang treiben. Diese Maschen sind ebenso wie ein geplanter Gruppendruck Merkmal unseriöser Vertreiber.

Beispiele: Gegenstände, die angeblich über Magnete wirken sollen, Gegenstände, die angeblich "Elektro-Smog" abschirmen sollen, und anderes.

ï‚· Seien Sie wachsam, wenn Ihnen Bekannte oder Freunde plötzlich teure Gerätschaften oder Gegenstände als unentbehrlich für die Gesundheit anpreisen. Unsinnige Gegenstände und Gerätschaften werden auch oft über Strukturvertriebe verkauft, die zunehmend die Empfehlung im privaten Kreis propagieren. Wenn es ein wirklich guter Freund oder Bekannter ist, wird er/sie Verständnis dafür haben, dass Sie weitere Informationen einholen wollen. Wenn nicht, wissen Sie, zumindest was die Bekanntschaft betrifft, woran Sie sind.

Beispiele: verschiedene Geräte zur Wasser-Aufbereitung, Gegenstände, die angeblich über Magnete wirken sollen und anderes.

ï‚· Achten Sie auch beim Arzt auf einige Geräte. Manche Ärzte haben sich unnütze Geräte angeschafft, die sich amortisieren müssen. Diese Leistungen müssen privat bezahlt werden. In diesem Fall können Sie z. B. über die "Checkliste IGel" im Bereich Gesundheitswesen dieses Informationsmoduls eine erste Orientierung gewinnen, ob das sinnvoll ist. Fragen Sie bei Zweifeln z. B. bei Ihrer Krankenkasse nach.

Beispiele: Bioresonanz-Geräte, Elektroakupunktur-Geräte, Singulett-Sauerstoff-Geräte, "System-Informations-Geräte", Geräte zur Darmspülung, die nicht im Zusammenhang mit radiologischen oder endoskopischen Untersuchungen stehen, sondern der "Entschlackung" dienen sollen, und anderes.



Wenn Sie Fragen oder Zweifel haben, erkundigen Sie sich zum Beispiel bei den Verbraucherberatungen oder Ihrer Krankenkasse. Bei den Verbraucherberatungen können Sie sich auch Hinweise holen, wie Sie vorgehen können, wenn Sie bereits einen solchen Gegenstand erstanden haben und diesen Kauf bereuen.

Informationen zu einzelnen Geräten auch unter:

http://www.devicewatch.org


Wogegen dies ganze Betrügerpack auch ständig verstößt,ist das Heilmittelwerbegesetz:

§ 3

Unzulässig ist eine irreführende Werbung. Eine Irreführung liegt insbesondere dann vor,

1. wenn Arzneimitteln, Medizinprodukten, Verfahren, Behandlungen, Gegenständen oder anderen Mitteln eine therapeutische Wirksamkeit oder Wirkungen beigelegt werden, die sie nicht haben,

2. wenn fälschlich der Eindruck erweckt wird, daß

a) ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann,
b) bei bestimmungsgemäßem oder längerem Gebrauch keine schädlichen Wirkungen eintreten,
c) die Werbung nicht zu Zwecken des Wettbewerbs veranstaltet wird,

3. wenn unwahre oder zur Täuschung geeignete Angaben

a) über die Zusammensetzung oder Beschaffenheit von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Gegenständen oder anderen Mitteln oder über die Art und Weise der Verfahren oder Behandlungen oder
b) über die Person, Vorbildung, Befähigung oder Erfolge des Herstellers, Erfinders oder der für sie tätigen oder tätig gewesenen Personen gemacht werden.


§ 6

Unzulässig ist eine Werbung, wenn

1. Gutachten oder Zeugnisse veröffentlicht oder erwähnt werden, die nicht von wissenschaftlich oder fachlich hierzu berufenen Personen erstattet worden sind und nicht die Angabe des Namens, Berufes und Wohnortes der Person, die das Gutachten erstellt oder das Zeugnis ausgestellt hat, sowie den Zeitpunkt der Ausstellung des Gutachtens oder Zeugnisses enthalten,

2. auf wissenschaftliche, fachliche oder sonstige Veröffentlichungen Bezug genommen wird, ohne daß aus der Werbung hervorgeht, ob die Veröffentlichung das Arzneimittel, das Verfahren, die Behandlung, den Gegenstand oder ein anderes Mittel selbst betrifft, für die geworben wird, und ohne daß der Name des Verfassers, der Zeitpunkt der Veröffentlichung und die Fundstelle genannt werden,

3. aus der Fachliteratur entnommene Zitate, Tabellen oder sonstige Darstellungen nicht wortgetreu übernommen werden.


§ 11

(1) Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel, Verfahren, Behandlungen, Gegenstände oder andere Mittel nicht geworben werden

1. mit Gutachten, Zeugnissen, wissenschaftlichen oder fachlichen Veröffentlichungen sowie mit Hinweisen darauf,

2. mit Angaben, daß das Arzneimittel, das Verfahren, die Behandlung, der Gegenstand oder das andere Mittel ärztlich, zahnärztlich, tierärztlich oder anderweitig fachlich empfohlen oder geprüft ist oder angewendet wird,

3. mit der Wiedergabe von Krankengeschichten sowie mit Hinweisen darauf,

4. mit der bildlichen Darstellung von Personen in der Berufskleidung oder bei der Ausübung der Tätigkeit von Angehörigen der Heilberufe, des Heilgewerbes oder des Arzneimittelhandels,

5. mit der bildlichen Darstellung

a) von Veränderungen des menschlichen Körpers oder seiner Teile durch Krankheiten, Leiden oder Körperschäden,
b) der Wirkung eines Arzneimittels, eines Verfahrens, einer Behandlung, eines Gegenstandes oder eines anderen Mittels durch vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwendung,
c) des Wirkungsvorganges eines Arzneimittels, eines Verfahrens, einer Behandlung, eines Gegenstandes oder eines anderen Mittels am menschlichen Körper oder an seinen Teilen,

6. mit fremd- oder fachsprachlichen Bezeichnungen, soweit sie nicht in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch eingegangen sind,

7. mit einer Werbeaussage, die geeignet ist, Angstgefühle hervorzurufen oder auszunutzen,

8. durch Werbevorträge, mit denen ein Feilbieten oder eine Entgegennahme von Anschriften verbunden ist,

9. mit Veröffentlichungen, deren Werbezweck mißverständlich oder nicht deutlich erkennbar ist,

10. mit Veröffentlichungen, die dazu anleiten, bestimmte Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhafte Beschwerden beim Menschen selbst zu erkennen und mit den in der Werbung bezeichneten Arzneimitteln, Gegenständen, Verfahren, Behandlungen oder anderen Mitteln zu behandeln, sowie mit entsprechenden Anleitungen in audiovisuellen Medien,

11. mit Äußerungen Dritter, insbesondere mit Dank-, Anerkennungs- oder Empfehlungsschreiben, oder mit Hinweisen auf solche Äußerungen,

12. mit Werbemaßnahmen, die sich ausschließlich oder überwiegend an Kinder unter 14 Jahren richten,

13. mit Preisausschreiben, Verlosungen oder anderen Verfahren, deren Ergebnis vom Zufall abhängig ist,

14. durch die Abgabe von Mustern oder Proben von Arzneimitteln oder durch Gutscheine dafür,

15. durch die nicht verlangte Abgabe von Mustern oder Proben von anderen Mitteln oder Gegenständen oder durch Gutscheine dafür.

Für Medizinprodukte gilt Satz 1 Nr. 6 bis 9, 11 und 12 entsprechend.

(2) Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel zur Anwendung bei Menschen nicht mit Angaben geworben werden, die nahe legen, dass die Wirkung des Arzneimittels einem anderen Arzneimittel oder einer anderen Behandlung entspricht oder überlegen ist.



Relativ neu:

Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch

BGBl I 2005, 2618, (3007)


LFGB Par.11 Vorschriften zum Schutz vor Täuschung

(1) Es ist verboten, Lebensmittel unter irreführender Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung gewerbsmäßig in den Verkehr zu bringen oder für Lebensmittel allgemein oder im Einzelfall mit irreführenden Darstellungen oder sonstigen Aussagen zu werben.
Eine Irreführung liegt insbesondere dann vor, wenn
1. bei einem Lebensmittel zur Täuschung geeignete Bezeichnungen, Angaben, Aufmachungen, Darstellungen oder sonstige Aussagen über Eigenschaften, insbesondere über Art, Beschaffenheit, Zusammensetzung, Menge, Haltbarkeit, Ursprung, Herkunft oder Art der herstellung oder Gewinnung verwendet werden,
2. einem Lebensmittel Wirkungen beigelegt werden, die ihm nach den Erkenntnissen der Wissenschaft nicht zukommen oder die wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert sind,
3. zu verstehen gegeben wird, dass ein Lebensmittel besondere Eigenschaften hat, obwohl alle vergleichbaren Lebensmittel dieselben Eigenschaften haben,
4. einem Lebensmittel der Anschein eines Arzneimittels gegeben wird.




LFGB Par. 12 Verbot der krankheitsbezogenen Werbung

(1) Es ist verboten, beim Verkehr mit Lebensmitteln oder in der Werbung für Lebensmittel allgemein oder im Einzelfall
1. Aussagen, die sich auf die Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten beziehen,
2. Hinweise auf ärztliche Empfehlungen oder ärztliche Gutachten,
3. Krankengeschichten oder Hinweise auf solche,
4. Äußerungen Dritter, insbesondere Dank-, Anerkennungs- oder Empfehlungsschreiben, soweit sie sich auf die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten beziehen, sowie Hinweise auf solche Äußerungen,
5. bildliche Darstellungen von Personen in der Berufskleidung oder bei der Ausübung der Tätigkeit von Angehörigen der Heilberufe, des Heilgewerbes oder des Arzneimittelhandels,
6. Aussagen, die geeignet sind, Angstgefühle hervorzurufen oder auszunutzen,
7. Schriften oder schriftliche Angaben, die dazu anleiten, Krankheiten mit Lebensmitteln zu behandeln, zu verwenden.


Antragsdelikt/Offizialdelikt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Strafantrag

Zur Erstattung einer Strafanzeige immer auch Strafantrag stellen.


Courage is contagious.


DAS GANZE IN DIESEM THREAD IST NUR DIE SPITZE EINES RIESEN-EISBERGS EINES IMMENSEN MILLIARDENBETRUGES,DER VIEL LEID VERURSACHT.


234 weitere Threads (!) mit weiterere Informationen zum Thema Scharlatanerie-Kriminalität und totale Unfähigkeit :


http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=5

Und :

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=10

Und :

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=17

Und :

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=3

Und :

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=7

Und:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=14

Und:

Zum Unfug mit der "Osteopathie"


Und noch viel mehr in den anderen Foren.


Das könnte man bitte mal weitergeben.



Zu dem debilen und aggressiven hilflosen Lall-Gepöbel unserer Feinde :


Zu meinen Gegnern

Darunter sind 83 % Alkoholiker und Kiffer,sowie anderweitig zerstörte Resthire(Null-Linien EEG).

Da funktionieren nur noch Atmung und Stuhlgang;Letzteres ständig.

Die haben es immer noch nicht gelernt,dahin zu scheißen,wo auch ein Klo ist.

Es stinkt erbärmlich.


Es schlug jemand von der Uni-Klinik Aachen vor ,eine Studie über Alternaive und Impfgegner zu machen.
Es ist wirklich die Frage,ob man da noch eine Studie braucht.
Nach meinen nun jahrelangen Interneterfahrungen in diesem Bereich kristallisiert sich ein ziemlich klares Bild heraus:

Da sind massive Intelligenz- und Selbstwertprobleme von völlig selbstüberschätzen Spießer-Egos,zum Teil bis nicht nur an den Rand der Psychopathie.

Das Folgende ist definitiv KEINE Glosse:

13 oder mehr Typen,die im Internet der Scharlatanerie das Wort reden:

1.)die reinen inhaltslosen Pöbler.
2.)die Militanten,die sich nicht in den einfachsten Dingen auskennen.
3.)die Grübler und Endlosschwätzer,die niemals zu Potte kommen,aber die Foren vollmüllen.
4.)die halbwissenden Schwafler,die es allen ein bißchen recht machen wollen.
5.)die Feiglinge,die in Abschottungsforen Speichel lecken und auch von anderen Körperflüssigkeiten begeistert sind.
6.)vom Leben durch eigene Insuffizienz Vernachlässigte.
7.)Primitivlinge aller Art.
8.)echte Psychopathen,schwere Psychopathen
9.)einfache Lügner.
10.)Wichtigtuer,Angeber,Abzocker und Händler.
11.)Sekten
12.)die ganzen Selbstunsicheren,denen das klägliche Ego mit der schmalen Erkenntnis-Bandbreite ihr Ein- und Alles ist.
13.)Kriminelle

Allesamt armselig.

Homöopsychopathen,Anthropopschopathen,Unheilpraktiker,sonstige Schwerstkrimionelle und deren auch völlig verkommene Nachbieter fallen da unter mehrere Kategorien.



Ein vorzüglicher Text,den sie lesen und breitflächig weitergeben sollten :

Aus www.zahnfilm.de :

http://www.zahnfilm.de/af/index.php?opti…5&Itemid=100014

(Besser Original-Kopie lesen - wegen der Links).


Die einzig wahre Ursache aller Krankheiten
Geschrieben von Dr. Harriet Hall

Anmerkungen: Dieses ist eine leicht veränderte Fassung des Artikels der im Magazin "Skeptical Inquirer", Volume 34, No. 1, Januar/Februar 2010 veröffentlicht wurde. Er wird nachgedruckt mit der freundlichen Genehmigung des Komitees des Skeptical Inquirers.


—————–

Chiropraktiker, Homöopathen, Heilpraktiker, Akupunkturisten und die anderen alternativen Medizin Praktizierer bekritteln ständig die Schulmedizin dafür, dass sie "nur die Symptome behandeln" würde, während die Alternativmedizin ihrer Meinung nach die "zugrunde liegenden Ursachen" der Erkrankungen anpackt.

Nö. Stimmt nicht. Genau andersherum. Denken Sie drüber nach. Wenn Sie zum Doktor gehen mit Fieber, behandelt er dann nur ein Symptom? Nein, er versucht herauszufinden, was dieses Fieber verursacht, und wenn es eine Lungenentzündung ist, stellt er fest, welche Mikrobe verantwortlich ist und gibt Ihnen das richtige Medikament um genau diese Infektion zu behandeln. Wenn Sie Bauchschmerzen haben, wird Ihnen der Doktor nur Schmerzmittel aufschreiben, um die Schmerzsymptome zu lindern? Nein, er versucht herauszufinden, was die Schmerzen hervorruft und wenn er feststellt, dass es eine akute Blinddarmentzündung ist, wird er Sie operieren und den Blinddarm entfernen.

Ich vermute, dass was sie uns versuchen zu sagen ist, dass etwas von vornherein falsch gelaufen sein muss, damit es überhaupt dazu kommt, dass sich eine Krankheit entwickelt hat. Aber sie haben keine bessere Einsicht in das, was das sein soll, als die wissenschaftliche Medizin. Alles was sie haben sind wilde fantastische Ideen. Und sie alle widersprechen sich gegenseitig. Der Chiropraktiker sagt, dass wenn Ihre Wirbelsäule richtig ausgerichtet ist, Sie nicht erkranken können. Akupunkturisten reden über den bestmöglichen Fluss von qi durch die Meridiane. Energie Medizin Praktiker machen sich Gedanken über die Störungen von Energiefeldern. Ernährungsberater behaupten, dass Menschen, die sich richtig ernähren, nicht krank werden. Nicht einer von ihnen kann irgendwelche Beweise für diese Behauptungen vorweisen. Kein Alternativ Mediziner hat wissenschaftlich gezeigt, dass er Krankheiten verhindert oder heilt. Wäre es so, dann würde die Methode in die Schulmedizin eingebaut worden sein und wäre nicht mehr länger "alternativ".

Behandeln diese Praktiker die zugrunde liegende Ursache, oder wenden sie mal wieder ihr eines gewähltes Werkzeug an, um alles zu behandeln? Chiropraktiker behandeln jeden Fall mit chiropraktischer Justierung. Was wäre, wenn der Doktor nur eine Behandlung für alle Krankheiten benutzt? Sie haben Lungenentzündung? Da haben Sie Penicillin. Sie haben ein gebrochenes Bein? Da haben Sie Penicillin. Sie haben Diabetes? Da haben Sie Penicillin. Akupunkturisten können nur Nadeln in Leute stecken. Homöopathen wissen nur Bescheid über die Ausgabe von lächerlich hohen Verdünnungen, die auf nichts weiter als Wasser hinauslaufen. Therapeutische Hand Aufleger (=Osteopathen) können nur die Verwerfungen in einem eingebildeten Energiefeld ausbügeln. Sie versuchen nicht die darunter liegende Ursache zu finden: sie wenden einfach eine einzige Behandlung an - überall.

Wie legen wir denn "die Ursache" fest? Wir wissen nicht, was die Schwerkraft "verursacht", aber wir verstehen genug davon wie sie funktioniert um sie mit Aufzügen, Flugzeugen und Raketen zu überwinden. Wir mögen auch nicht wissen, was letztlich Asthma "verursacht", aber wir wissen genug über die Ursachen der Luftwege Verengung und die Entzündung, um eine erfolgversprechende Behandlung durchzuführen.

Lasst uns eine einfaches Beispiel wählen: Streptokokken Infektion des Rachens. Das Symptom ist Schmerzen im Rachen. Die Mediziner werden nun nicht einfach nur die Schmerzen behandeln - sie legen eine Kultur eines Rachenabstrichs an, ermitteln, dass es Streptokokken sind, die die Schmerzen verursachen und behandeln die Infektion mit einem Antibiotikum. Aber was verursachte die Streptokokken Infektion? Der Körper muss dazu die Bakterien beherbergen und auf ihre Anwesenheit mit Symptomen reagieren; die Bakterien müssen in der Lage sein, sich im menschlichen Körper zu vermehren. Der Patient muss also mit einer anderen Person zusammen gewesen sein, die bereits eine Streptokokken Infektion hatte, die sie wiederum von einer weiteren Person aufgefangen hat - was eine Kette von sozialen und krankheitsbedingten Ursachen beinhaltet. Die Bakterien muss sich aus Ur-Bakterien entwickelt haben und der Mensch von seinen Vorgänger den Menschenähnlichen.

Damit sich das Leben entwickeln kann, müssen die Umstände auf der frühen Erde günstig sein. Machen Sie weiter. Die Erde muss sich geformt und abgekühlt haben. Machen Sie weiter und Sie werden damit enden, dass Sie die Worte des Titelsongs einer populären TV Show nachsprechen "Alles begann mit dem Big Bang". Wenn Sie richtig übel drauf sind, gehen Sie noch einen Schritt weiter und sagen, dass die wirkliche Ursache das ist, was den Big Bang verursachte. (Aber was verursachte diese Ursache? ...)

Sie sehen also "die Ursache" beinhaltet eine Kette von Ursachen und es können sogar mehrere gleichzeitige Ursachen sein. "Die Ursache" kann im Grunde alles sein, was Sie dazu machen wollen. Aber egal wie Sie es betrachten, behandeln Mediziner mit Sicherheit "nicht nur die Symptome".

Die Philosophie hat die Verursachung studiert. Aristoteles sagte, dass alles vier Ursachen hat: materiell, formbedingt, erfolgreich/los und endgültig. Und er führte Komplikationen ein: richtige Verursachung und zufällige Verursachung. Möglich oder tatsächlich, zugeschnitten oder allgemein. Reziprok oder Zirkel Verursachung als eine Beziehung auf gegenseitige Abhängigkeit oder Einfluß auf die Ursache auf den Effekt. Die gleiche Sache wie die Ursache von gegensätzlichen Effekten wenn ihr Vorhandensein und Abwesenheit in verschiedene Ergebnissen ausgeht. Er kam zum Schluß, dass der Betrachtungsgegenstand "Verursachung" kompliziert ist.

Alternative Gesundheitsleister sind "einfacher" gestrickt. Sie behaupten oft, den einen wahren Grund für alle Krankheiten zu kennen. Das ist erstaunlich, weil die medizinische Wissenschaft mehrere Kategorien von Ursachen festgelegt hat, die sich unter der Eselsbrücke VINDICATE finden:

V – Vascular = Gefäßbedingt
I – Infectious/inflammatory = Infektion/Entzündung
N – Neoplastic = Tumor / Krebs
D – Drugs/toxins = Medikamente / Gifte
I – Intervention/iatrogenic = auf (ärztliche) Eingriffe zurückzuführen
C – Congenital/developmental = angeboren
A – Autoimmune = Erkrankung des Immunsystems
T – Trauma = Unfall
E – Endocrine/metabolic. = Hormonbedingt

Und manchmal ist mehr als eine Ursache beteiligt: eine Unfallverletzung infiziert sich anschließend. Wo die Wissenschaft Komplexität findet, stellt sich die alternative Medizin Einfachheit vor. Wie H.L. Mencken sagt:

Für jedes komplizierte Problem gibt es eine Antwort: sie ist klar, einfach - und falsch.

Einige Homöopathen behaupten, sie würden Erbkrankheiten behandeln, die sie auf 6 Haupt Erbkrankheiten zurückführen: Tuberkulose, Syphilis, Gonorrhoea, Psora, Krebs und Lepra. Ich wette, Sie wußten nicht, dass Tuberkulose eine Erbkrankheit ist! Ich auch nicht. Die Wissenschaft klassifiziert alle diese Krankheiten als Infektionen, mit der Ausnahme von Krebs, welcher eine Neubildung ist. Die Homöopathie wischt die Wissenschaft zur Seite und legt "Erbkrankheiten" neu fest, damit es in die eigenen undurchsichtigen Zwecke paßt.


Die Wissenschaft findet viele Ursachen für Krankheiten und manchmal mehr als eine Ursache für eine bestimmte Erkrankung. Pseudowissenschaft hat die eine wahre Ursache für alle Krankheiten gefunden - viele Male. Ich führte eine Internet Suche durch und fand die folgenden 69 einen wahren Ursachen für alle Krankheiten. Die Liste ist nicht vollständig, weil ich beim Suchen kein Ende fand und müde wurde.

1. Toxemia = (Blut)Vergiftung
2. Subluxations = (Teil)Ausrenkung
3. Oxygen deficiency = Sauerstoff Mangel
4. Psora = Psora
5. “Fearful, tight and negative minds” = Furchtsamer, enger und negativer Geist
6. Obstruction of ch’i along the meridians = Verengung der Ch'i entlang der Meridiane
7. Refined sugar = Industrieller Zucker
8. “Fault of awareness” = Aufmerksamkeitsmangel
9. Grains in the diet = Körner im Essen
10. False beliefs and fears = Falscher Glaube und Ängste
11. “Imbalance” = Ungleichgewicht
12. Ama due to aggravated doshas = Ayurveda Zauber
13. Stress = Stress
14. Anger = Ärger
15. Modern medicine = moderne Medizin
16. Some morbid agent, producing irritation and inflammation = Ein schlimmes Teilchen, das Irritation und Entzündung verursacht
17. Arrogance = Arroganz
18. A “non-perceivable but very real attachment to the material aspect of creation” = Eine nicht fühlbare aber sehr reale Zugabe zur materiellen Seite der Schöpfung
19. Inadequate nutrition = Unzureichende Ernährung
20. A congested colon = Verstopfter Darm
21. “All disease is a learned experience which we can un-learn.” = Jede Krankheit ist eine erlernte Erfahrung, die wir weglernen können
22. “All illness is in our minds,” and we can cure it with faith in God, meditation, or whatever. = Jede Krankheit ist in unserem Kopf und wir können sie kurieren mit Gottesglaube, Meditation oder wasauchimmer
23. Spiritual vital force and its dynamic derangement = Geistliche Lebenskraft und ihre dynamische Unordnung
24. Holding on to energy within the physical, emotional and spiritual bodies that is not in harmony with us = Festhalten an der Energie in den realen, emotionalen und geistlichen Körpern, die nicht in Harmonie mit uns sind.
25. Impairment of movement of the bones of the skull = Behinderung der Bewegung der Knochen des Schädels
26. Bad health habits = schlechte Gesundheitsgewohnheiten
27. Nerves too tense or too slack = zu stark gespannte oder zu schlaffe Nerven
28. God = Gott
29. Lack of life = Abwesenheit von Leben
30. Witchcraft = Hexenzauber
31. Miasms = Miasmen
32. Poor sanitation = Schlechte Sanitärverhältnisse
33. A shock experience that catches us completely off guard = Ein Schock Ereignis, das uns komplett schutzlos erwischt hat
34. Cellular memories = Erinnerung auf der Zellebene
35. An excess or insufficiency of nervous tension = Zuviel oder zuwenig Nervenspannung
36. Poor digestion = Schlechte Verdauung
37. Weak digestive fire = schwaches Verdauungsfeuer
38. Exogenous toxins = Gifte von außen
39. Morbid matter = Krankmachendes Zeug
40. An unbalanced life style = ein unausgewogener Lifestyle
41. Disharmony in the equilibrium of Yin and Yang = Das Gleichgewicht von Yin und Yang ist nicht in Harmonie
42. A breakdown of the immune system = Der Zusammenbruch des Immunsystems
43. A weak “immine” system = ein schwaches "Imin" System
44. Malnutrition = Falsche Ernährung
45. Free radicals = Freie Radikale
46. An imbalance of electrons in the cellular atoms = Ein Ungleichgewicht der Elektronen in den Atomen der Zellen
47. Emotion = Gefühl
48. Sin = Sünde
49. Food abuse = Nahrungsmittel Mißbrauch
50. Allergies = Allergien
51. Ignorance of reality = Verleugnung der Wirklichkeit
52. Dis-ease on any level (physical, emotional, mental, soul or spiritual) is incorrect vibratory rate(s), patterns which are not appropriate, or blocked energy pathway(s) within or between the various levels of existence = Erkrankungen auf jeder Ebene ist fehlerhafte Vibrator Frequenz, nicht angepaßte Muster, oder blockierte Wege
53. Repletion = Übersättigung
54. The blood = das Blut
55. Morbid humors = krankmachende Körpersäfte
56. Poisonous chemicals = giftige Chemikalien
57. Emotional trauma = Gefühlsunfälle
58. “Allurement” of the mind by sense objects and its “willfulness” in gratifying these desires = Der Reiz auf den Geist durch Reizobjekte und dessen Willigkeit, den Wünschen nachzugeben
59. Toxic metals = Giftige Metalle
60. Cold = Erkältungen
61. Blocked nerves = Blockierte Nerven
62. Our inability to adapt = Unsere Unfähigkeit uns anzupassen
63. Overeating = Zuviel essen
64. Poverty = Armut
65. Food acidity = Säuregrad der Nahrung
66. Violation of natural law = Verletzung von Naturgesetzen
67. Liver flukes = Leberekel
68. Breaking taboos = Taboos brechen
69. *)


Und mein Favorit: "Die Vereinigten Ku Klux Klan Staaten von Amerika sind die Wurzel aller Krankheiten ..."

Es scheint sie nie zu stören, dass Andere verschiedene einzig wahre Ursachen gefunden haben. In seinem Buch "Voodoo Wissenschaft" beschreibt Bob Park eine Pressekonferenz nach einem Treffen zur Disskussion von öffentlichem Geld für die alternative Medizin Forschung.


Zitat
"Der vielleicht seltsamste Teil der Presse Konferenz bestand in kurzen Redebeiträgen von einzelnen Mitgliedern des Vorstands über das, was sie als die wichtigsten Punkte des Büros der Alternativen Medizin ansahen. Einer bestand darauf, dass das Nummer-eins Gesundheits Problem in den USA ein Magnesium Defizit Problem ist; der nächste war überzeugt, dass die weiter ausgebaute Nutzung der Akupunktur die Medizin revolutionieren wird; und so ging es um den ganzen Tisch, jeder warb für seine oder ihre bevorzugte Therapie. Aber es gab keinen Eindruck von Konflikt oder Rivalität. Während jeder sprach, nickten die anderen in Übereinstimmung. Die Aufgabe des Büros für Alternative Medizin (OAM), begann ich zu erkennen, ist zu zeigen, dass diese völlig verschiedenen Therapien alle funktionieren. Es war mein erster Blick auf das, was die Alternative Medizin zusammenhält: es gibt keinen inneren Widerspruch in einer Gemeinschaft, die sich selbst von der Welt außen belagert fühlt."

Wenn Wissenschaftler auf zwei sich gegenseitig ausschließende Behauptungen stossen, dann stört sie das. Sie erleben eine Verschiedenheit der Erkenntnis und versuchen minutiös die Beweise zu finden, um eine der beiden Behauptungen zurückzuweisen und einen Gewinner zu hinterlassen. Schlußendlich erreichen sie ein Übereinstimmen. Alternative Medizin Pseudowissenschaftler scheint die Verschiedenheit der Erkenntnis nicht zu stören.



Sie sind zufrieden damit nach Beweisen zu schauen, die die von ihnen gewählte Behandlungsart unterstützt, und schließen gleichzeitig beide Augen fest gegenüber konkurrierenden Behauptungen. Sie wollen keine Beweise sehen, dass etwas nicht funktioniert. Während jeder meint, die eine Ursache für alle Krankheiten zu kennen, sind sie anscheinend nicht interessiert nach der einen Wahrheit zu suchen.

Leben und leben lassen? Soll doch jeder seine eigene Wirklichkeit zimmern? Die Wahrheit ist sowieso nur relativ? Das gleiche Ding kann gleichzeitig für mich wahr und für dich falsch sein? Möglicherweise läuft alles auf eine gegenseitige Toleranz von schizophrenen Einstellungen hinaus: OK, ich glaube, dass du Jesus bist, wenn du glaubst, dass ich Napoleon bin. Für den Zyniker die materielle Variante: Ich werde mich nicht in deine Angelegenheiten einmischen, wenn du meine in Ruhe läßt.

Ich kann das Ursachen-Findungs-Spiel auch mitmachen. Ich habe den einen Grund für alle "die eine Ursache" Theorien gefunden: Ein Defizit im kritischen Denken kombiniert mit übertriebener Fantasie. Und natürlich dem Versäumnis, den Glauben mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu testen.

Ende des Artikels von Harriet Hall



Anmerkungen des Übersetzers Joachim Wagner, Zahnarzt

*) in Deutschland muss die Liste der einen wahren Ursache aller Krankheiten mindestens noch um folgende populäre Artikel erweitert werden:

* 70. Amalgam
* 71. Schwermetalle
* 72. Elektrosmog
* 73. (Anti)Oxidativer Stress
* 74. Candida
* 75. Borreliose
* 76. Histamin Intoleranz
* 77. Impfungen
* 78. Atlas Fehlstand
* 79. Beckenfehlstand
* 80. Beinlängendifferenz
* 81. CMD, nach der Definition von Osteopathen und ähnlichen Dauer"therapeuten"



Kommentar

Warum finde ich solche Artikel, geschrieben von einer schulmedizinischen Ärztin, selten oder nie in deutschen Zeitschriften u.ä.? Ich meine die Basiskritik an der Alternativen oder - wie sie sich selbst gerne nennt - ganzheitlichen Medizin. Warum fällt es zuerst immer nur den Briten, den Amerikanern oder den Australiern auf, wie sehr die Komplementärmedizin sich selbst widerspricht, oder welch unsägliche logischen Verrenkungen es braucht, um hanebüchenen Unsinn wie z.B. die Homöopathie doch irgendwie gängig zu reden. Das ist kein Zufall. Das System hat einen Namen und dieser heißt "Scepticism".

Ganz offenbar unterscheiden die Menschen in Deutschland sich von denen auf der britischen Insel dahingehend, dass wir hier insgesamt schneller und leichter auf Sprechblasen Redner hereinfallen. Wenn in Deutschland ein smarter Selbstdarsteller hingeht und ganz fest behauptet, dass eine Beinlängendifferenz von 1 cm schon ausreicht, um mit 30, spätestens 40 Jahren dem Siechtum einer schiefen Wirbelsäule, dem HWS Syndrom, der Atlasverschiebung, CMD und "hastdunichtgesehen" anheimzufallen, glauben das auf Anhieb 98% der Zuhörer. Denn sie erwärmen ihr Herz an vorhergesagten Katastrophen und lechzen nach den Voodoo Heilungen, die auf Glaube und Vertrauen in den Macher setzen.

Der Brite ist für die Märchenstunde nicht so leicht empfänglich, sondern bleibt skeptisch: das kann ich glauben, ich kann es aber auch sein lassen. Und Letzteres geschieht häufiger.

KOMMENTAR :

Das ist eine fatale Haltung,die daran erinnert :

Die selbsternannten Pseudo-gutmenschen

Das ist der enthirnte Abschaum,der die Werbetromel für die Kriminellen rührt - also DIE Mitursache für Massenverblödung und Massenbetrug.

59

Dienstag, 22. März 2011, 14:18

Von Sniper

Gier nach "ALTERNATIV", Gier nach MODISCHEN PSEUDOWISSENSCHAFTEN

Kaum hat sich ein wenig Vernunft durchgesetzt, kommt gleich wieder ein heftiger Abschwung in die Irrationalität.
"Geistige Elite"? - Fehlanzeige
Auch "unter den Studierten" ist der Sog nach obskuren Thesen und nach noch so dummen Heilslehren schier unglaublich, sihe

Versagen in Anthropologie und "Rassenbiologie" des Dritten Reiches,
Versagen im Stalinismus und DDR-Totalitarismus per "Marxismus-Leninismus".

Anmerkung: Damit hat man dem Marx ganz übel mitgespielt, schon Lenin-Uljanov hat den Marx kaum gelesen und noch weniger verstanden,
die DDR-Idioten und DDR-Verbrecher erledigten den Rest. Es lohnt sich, im Original (!!) bei dem Ökonomen Marx zu lesen, seine Erkenntnis über die Abschreibung von Investitionsgütern blieb fast ein Jahrhundert unbeachtet (Briefwechsel mit Unternehmer Engels).


Die unglaubliche Verfügbarkeit von Information führt nicht zu besseren Erkenntnisfähigkeiten des Individuums, mit der Produktion von Sinnhaftem wird ungleich mehr auch an Unsinn produziert und rezipiert.
Besonders eklig sind scheinwissenschaftliches oder auch antiwissenschaftliches Gedankengut.

Aber der Rotz springt uns aus fast jeder Gazette an, aus dem Boulevardfernsehen usw.

Bioresonanz, Protonenresonanz, Global Scaling, "Neue Physik", Raum-Zeit-Energie, Energiefluß, Blockaden, Meridiane .. Kinesiology, Isotherapie,
da tummeln sich doch NUR IDIOTEN UND BETRÜGER!

Man sehe sich auch Ausbildungsgang und praktische Erfahrung der "Heilsbringer" an, das rollen sich doch bei mir die Zehennägel auf!

58

Dienstag, 22. März 2011, 09:05

Von Kidmed

Absurdester Betrugsdreck !

Seit 1986 in USA verboten.

Weder Bio,noch Resonanz.

57

Samstag, 19. Februar 2011, 09:31

Von Kidmed

Man will es IHNEN verkaufen.

FALLEN SIE NICHT DRAUF REIN !!!

56

Montag, 7. Februar 2011, 18:20

Von Kidmed

Krimineller Unfug,Reklame-Gefasel.

Kaputtes Resthirn läuft aus.

55

Montag, 7. Februar 2011, 17:33

Von 40_Fieber

gerade schulmedizinisch austherapierte fälle sind durch die bioresonanz geheilt worden.


Ja, sicher... Alles wird gut.

Man muß das auch irgendwie verstehen: Wer so dämlich war einen Schwachsinns-Apparillo für 25.000 € zu kaufen, hat kaum eine Wahl und muß seiner Kundschaft so einen abartigen Betrugsquatsch erzählen.

54

Montag, 7. Februar 2011, 16:33

Von bigbrother

von soviel schwachsinn kriegt man augenkrebs

ich arbeite seit mehr als 3 jahren im tierärztlichen bereich mit der bioresonanztherapie.

gerade schulmedizinisch austherapierte fälle sind durch die bioresonanz geheilt worden.

tiere, die mehrere jahre unter hautproblemen gelitten haben sind nur durch die bioresonanz beschwerde frei.

in der täglichen praxis erlebe ich zu oft, dass tiere oder auch menschen nicht richtig behandelt werden, weil alles nur 08/15 Behandlungen sind.

wer heilt hat recht und wie ist doch letztendlich egal!

53

Dienstag, 25. Januar 2011, 17:27

Von Kidmed

Dieselbe dreckige kriminelle und psychotische Masche :

Eine ganz üble Sache

suche auf Kidmed