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Die letzten 10 Beiträge

58

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 20:09

Von Kidmed

Ach;Du sagtest es - habs vergessen.

57

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 19:35

Von 40_Fieber

Hast Du ja nicht mitgekriegt in der Klinik. Das Mädchen hatte einen großen Tumor im Thorax, der offenbar von Ärzten übersehen wurde. Das war wohl die Todesursache:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38…iger_Britin.htm

56

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 12:54

Von Kidmed

Das ist schon unheimlich:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38…ch_Gardasil.htm


HPV: Gardasil-Impfung sicher – Kritik am Marketing

Atlanta/New York City – Die HPV-Impfung hat sich in den ersten zweieinhalb Jahren ihrer Anwendung in den USA als sicher erwiesen. Nach einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2009; 302: 750-757) waren Synkopen die einzige auf die Impfung zurückzuführende Komplikation. Public Health- Forscher kritisieren indes das Marketing des Herstellers.

In den USA sind die Hersteller von Impfstoffen verpflichtet, ihnen bekannt gewordene Zwischenfälle an das Vaccine Adverse Event Reporting System oder VAERS weiterzuleiten, das von den beiden Behörden Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und der Food and Drug Administration (FDA) eingerichtet wurde.

Zwischen Juni 2006, als der Impfstoff Gardasil® in den USA eingeführt wurde, und Ende 2008 sind 12.424 Meldungen zu “adverse events following immunization” (AEFI) eingegangen, darunter waren 772 schwere Zwischenfälle, einschließlich 32 Todesfällen.

Diese Todesfälle standen nach Einschätzung von Barbara Slade von der CDC jedoch nicht in einem kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Bei insgesamt 23 Millionen Impfdosen, die bis Ende 2008 in den USA verabreicht wurden, ist rein statistisch mit einer gewissen Zahl von Todesfällen zu rechnen, die zufälligerweise nach der Impfung auftraten.

Ein Tod an einer diabetischen Ketoazidose oder einer bakteriellen Meningitis, um zwei Beispiele zu nennen, lässt sich nicht auf eine Impfung zurückführen. Schwieriger fällt die Entscheidung bei den 42 AEFI, die ein Guillain-Barré Syndrom betreffen, einer neurologischen Erkrankungen, die in der Vergangenheit mit Grippe-Impfungen in Verbindung gebracht wurde.

zum Thema

Abstract der Studie Slade et al.
Abstract der Studie Rothman
PDF eines Editorials
Pressemitteilung des Herstellers
Vaccine Adverse Event Reporting System

aerzteblatt.de

HPV-Impfung in Deutschland besonders teuer
Gardasil bald auch für Jungen

Aber auch hier kommen Slade und Mitarbeiter zum Schluss, dass ein Zusammenhang unwahrscheinlich ist. Sie begründen dies mit einer „proportional reporting ratio” (PRR) von 0,4. Die PRR setzt die Zahl der AEFI zu einem Medikament zur Zahl der AEFI zu mehreren anderen Medikamenten der Datenbank in Beziehung. Ein Wert unter 1 spricht gegen einen Verdacht oder in den Worten der Autoren: Die Screening-Kriterien für eine Signaldetektion waren nicht erfüllt.

Nur in zwei Bereichen sehen Slade und Mitarbeiter einen möglichen Zusammenhang: Dies war einmal bei Synkopen der Fall, die nach den Impfungen mit einer Rate von 8,2/100.000 Impfdosen gemeldet wurden und sich leicht als die Folge einer im Teenageralter erhöhten Nervosität deuten lassen. Dies dürfte auch auf Schwindelgefühle zutreffen, die mit eine Rate von 6,8/100.000 Impfungen gemeldet wurden.

Das zweite Signal war ein Anstieg der venösen Thromboembolien. Sie waren zwar selten (Rate 0,2/100.000 Impfdosen), aber doch häufiger als erwartet. Die Autoren führen diese Komplikation allerdings nicht auf die Impfung zurück, sondern auf die häufigere Einnahme von oralen Kontrazeptiva bei den Teenagern und Frauen. Das ist durchaus plausibel, da die Impfung ja vor einer sexuell übertragbaren Infektion schützt.

Dass es nach der Impfung gelegentlich zu lokalen Reaktionen an der Einstichstelle kommt, war zu erwarten. Die Häufigkeit war mit 7,5/100.000 Impfdosierungen allerdings gering – wobei man sicherlich annehmen muss, dass nur die wenigsten Reaktionen überhaupt gemeldet wurden.

Die Ergebnisse der Stelle stellen die Sicherheit der Impfung deshalb nicht infrage und Einschränkungen der Indikation sind nicht zu erwarten. Was aber nicht bedeutet, dass die Impfung in den USA nicht umstritten ist.

Zu den Kritikern gehört Sheila Rothman von der Mailman School of Public Health an der Columbia Universität in New York City. Sie beklagt in einem Beitrag (JAMA 2009; 302: 781-786) das Marketing des Herstellers, der nach der Einführung des Impfstoffs Fortbildungen von drei Fachgesellschaften (American College Health Association, American Society for Colposcopy and Cervical Pathology und die Society of Gynecologic Oncologists) mit 750.000 US-Dollar gefördert hat, was der Hersteller nicht bestreitet.

Er will allerdings keinen Einfluss auf den Inhalt der Botschaften der Fachgesellschaften genommen haben. Nach den Recherchen Rothmans haben die Fachgesellschaften jedoch die Impfung weitgehend unkritisch empfohlen und damit einen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Herstellers geleistet, der im letzten Jahr nach Zahlen der Wirtschaftspresse einen Umsatz von 1,4 Milliarden US-Dollar mit Gardasil erzielt hat. © rme/aerzteblatt.de

55

Mittwoch, 19. August 2009, 19:49

Von Kidmed

Mir ist die HPV-Impfung nach wie vor nicht geheuer.

Daten aus USA:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37…m_Marketing.htm

Wenn die unerwünschten Wirkungen auch gering sind,sind sie doch soviel wie bei keiner anderen heutzutage empfohlenen Impfung.

Synkopen sind Kollapse,die harmlos sind,wenn man sich nicht gerade im Straßenverkehr befindet.

54

Mittwoch, 1. April 2009, 22:34

Von Kidmed

Die Riesenreklame von inkompetenten Leuten macht mich auch äußerst stutzig.

53

Dienstag, 31. März 2009, 21:02

Von meerschwein

Zitat

40_Fieber postete
[/b]

Man kann aber sowieso nicht auf die regelmäßgen Krebsvorsorgen verzichten.[/b]


Ja das ist klar.
Bin mal gespannt wie es bei mir weitergeht :)

52

Dienstag, 31. März 2009, 20:52

Von 40_Fieber

Bis 18 ist sie frei. Es kontrolliert keiner ob Jungfrau oder nicht, aber natürlich kann man sich dann schon angesteckt haben und die Impfung ist wirkungslos.

Man kann aber sowieso nicht auf die regelmäßgen Krebsvorsorgen verzichten.

51

Dienstag, 31. März 2009, 20:28

Von meerschwein

Hab mir heute nach langem überlegen meine erste Spritze geben lassen, weil ich bald 18 werde und es sonst selber zahlen müsste.

Bis jetzt hab ich noch keine Nebenwirkungen bemerkt. Der Stich an sich tat nicht wirklich weh, nur als der Impfstoff unter die Haut kam brannte es ein bisschen.
Ich hoffe, dass es so bleibt und keine Nebenwirkungen auftreten.


Jetzt hab ich noch ne Frage. Kann man die Impfung auch bekommen, wenn man keine Jungfrau mehr ist?

50

Dienstag, 10. März 2009, 13:08

Von 4M

Hallo,
ich komme gerade von der MMR-Impfung mit der Kleinen und habe mit unserem Kinderarzt über die HPV-Impfung wegen unserer 12 und 14jährigen Töchter gesprochen. Nachdem ich mich im Netz informiert hatte, war ich da ganz gegen meine sonstige Impfüberzeugung doch etwas skeptisch. Nachdem ich nun feststelle, das Herr Kinderarzt exakt die gleiche Meinung vertritt wie unser Kinderarzt, fühle ich mich doch bestätigt zu warten. Meine Mädels haben aber auch beide noch keinerlei näheres Interesse an den Jungs, die haben genug mit ihren Hobbies und Freundinnen zu tun bisher. Das war übrigens ihre eigene Aussage.

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