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Die letzten 10 Beiträge

1 397

Donnerstag, 9. Mai 2013, 19:40

Von Kidmed

Unheilpraktiker sind unverfrorene und bruchdumme anmassende Kriminelle.

1 396

Samstag, 13. April 2013, 16:33

Von Kidmed

Sie können sich auch hier melden.

Wir gebens dann an Psiram weiter.

1 395

Samstag, 13. April 2013, 14:54

Von Mabusa

Quacksalber-Opfer gesucht

Aufruf: Psiram » Quacksalber-Opfer gesucht
13. April 2013

Hallo liebe Leser,
für einen Fernsehbeitrag suchen wir diesmal
jemanden, der auf einen Quacksalber im Internet reingefallen ist, dann
aber gerade noch die Kurve wegen sachgerechter Behandlung gekriegt hat.
Wer
seine Geschichte erzählen möchte, schreibt uns eine E-Mail an info (at)
psiram.com. Vertraulichkeit ist wie immer natürlich absolut gewährt.
Psiram » Quacksalber-Opfer gesucht

1 394

Donnerstag, 11. April 2013, 17:45

Von Kidmed

In keinem Bereich kann man sein absolutes Nichtwissen und Falschglauben so hoch lukrativ verkaufen wie bei den Unheilpraktikern und all dem anderen primitiven,arglistigen und schwerstkriminellen Scharlatanerie-Gesocks.#


Die blöden Leute sind halt selbst dran Schuld.


Geben Sie den Link zu dieser Textsammlung mal Leuten,die zum Scharlatanerie-Kriminellen rennen :

Wozu "Heil"-Praktiker ?

1 393

Mittwoch, 10. April 2013, 23:25

Von Kidmed


1 392

Freitag, 10. Juni 2011, 17:26

Von Kidmed

Die total debilen Kunden der Unheilpraktiker und anderer Scharlatanerie-Krimineller :

Einer von den irren wirren Scharlatanerie-Nachbetern/-Verkäufern

1 391

Montag, 6. Juni 2011, 18:15

Von Kidmed

piccolino :


Zu dem ganzen Quatsch, das Schulmedizin "Massenabfertigung" sei und das Medikamente den Körper "belasten" und das Homöopathie ja ach so sanft und Nebenwirkungs frei sei, darf ich mal ein Statement eines sehr kompetenten und seriösen (Kinder-)Nephrologen wiedergeben, bei dem ich in meiner Jugend lange Zeit in Behandlung war (wegen wiederkehrender Harnwegsinfekte) Dieser Arzt war zudem Chefarzt einer Kinder- und Jugendklinik:

Also, ich versuchte meinen Harnwegsinfekten mithilfe eines Heilpraktikers und der viel gelobten Homöopathie beizukommen und erzählte dies auch meinen behandelden (o.g.) Arzt. Dieser sah mich ne Weile an und sagte dann:

"Mädchen meinst Du denn wirklich das ich Dir eine wirksame Behandlungsmethode vorenthalte? Wenn Homöopathie wirken würde, nachweislich wirken würde, dann würde ich das anwenden. Der einzige Grund dafür, das Du von mir keine homöopathischen Mittel bekommst ist der, das sie nicht wirken."

Da ich diesen Arzt absolut NICHT für einen "arroganten Weißkittelträger" gehalten habe (und auch bis heute nicht halte, obwohl der gute Mann sich bereits in seinem wohlverdienten Ruhestand befindet), der nicht aufnehmen will was "nicht in seine Schulweisheit passt" kam ich an dieser Stelle schwer ans nachdenken. Es ist wohl auch überflüssig nochmals zu erwähnen das der ganze Kram auch gar nicht geholfen hat.

Seit dieser Zeit können mir Heilpraktiker gerne im Mondschein begegnen und Homöopathika gestohlen bleiben. Leider muss man immer wieder im Internet oder auch in diesen ganzen Zeitschriften die es so auf dem Markt gibt, über die "wunderbar sanfte" Homöopathie lesen. Glücklicherweise stieß ich dann vor ein paar Jahren durch Zufall auf Kidmed und freute mich, das endlich mal ein Arzt den Mumm hatte ganz offen und mit klaren Worten Tacheles über Homöopathie und andere Alternativmedizin Methoden zu reden.



KOMMENTAR von KINDERARZT :

Kriminelles Unfug eines schamlosen und total verlogenen Unheilpraktikers :


Fachforum
Irisdiagnose & Kinesiologie
von Erwin Stutz

Das unerschöpfliche Potential der Kinesiologie mit dem Reichtum der Irisdiagnose zu verbinden ist eine dankbare und lohnende Aufgabe. Die Iris eines Menschen zeigt uns eine Fülle von Merkmalen in Form und Farbe, was inzwischen auch die Sicherheitsexperten des Bankgewerbes entdeckt und genutzt haben. Die Identifikation eines Kunden über seine Iris ist um ein Vielfaches genauer als über den Fingerabdruck. Bezeichnen wir die Iris nicht als genetischen Steckbrief? - Vielleicht ist ein Banker durch diesen Begriff aufmerksam geworden. -
Wenn wir davon ausgehen können, dass jeder Mensch seine unverwechselbare Iris hat, führt uns das als Irisdiagnostiker zur Bestätigung der Einzigartigkeit des Menschen und seiner Widerspiegelung in der Iris. Wir befinden uns in Übereinstimmung mit unserem naturheilkundlichen Anspruch, jeden Menschen als Individuum zu betrachten und als Patient, seine ihm eigene Abweichung vom Pfad der Gesundheit (line of cure) verstehen zu lernen.
Wir müssen von diesem hohen Ideal immer dann abweichen, wenn wir Erfahrungen nachvollziehbar weitergeben wollen. Das Einzelbild muss in einen größeren Zusammenhang gebracht werden, wiederholt gemachte Beobachtungen führen zu Einteilungen in Gruppen deren Reaktionsweisen in gewisser Weise vorhersehbar werden.
Der Irisdiagnostiker arbeitet z. B. mit Konstitutions- und Dispositionstypen oder ordnet den verschiedenfarbigen Pigmenten auf der Regenbogenhaut spezifische Bedeutung zu. Die Aufgabe des Irisdiagnostikers besteht nun darin, auf der Grundlage einer genauen Anamnese, die individuellen Merkmale in der Iris mit seinem Wissen um ganzheitliche Zusammenhänge und Reaktionsweisen zu kombinieren und daraus diagnostische, aber auch therapeutische Schlüsse zu ziehen. Da wir meist auch Pupillenphänomene oder Sklerazeichen etc. miteinbeziehen sprechen wir oft korrekterweise von Augendiagnose.
Aus einem Standbild versuchen wir also den Ablauf eines pathalogischen Geschehens zu beurteilen. Eine Gratwanderung zwischen schematischer Einteilung und Beachtung der Individualität des Patienten. In dieser Phase kann uns die Kinesiologie eine erste große Hilfestellung geben, indem sie uns erlaubt die systematische Einteilung der Irisdiagnose zu benutzen, aber die Einzelperson im Auge zu behalten. Ich will diese Aussage durch eine kurze Einführung in die wichtigsten Grundlagen der Kinesiologie auch für den Nichtkinesiologen nachvollziehbar machen. Die Kinesiologie arbeitet mit einem Grundmodell, das in Form eines Dreiecks, "Triad of Health" genannt, die Grundpfeiler der Gesundheit als dynamisches System darstellen soll. Die drei Seiten repräsentieren die chemische (Stoffwechsel), strukturelle und psychisch-mentale Seite (energetische) des Menschen.
Diese Kräfte werden in der Kinesiologie Stressoren genannt, nach dem Stressbegriff von Seleye, der über das hinausgeht was wir gewöhnlich unter Stress verstehen. So ist der durch eine Fehlhaltung bedingte mechanische Reiz auf bestimmte Gelenke ein struktureller Stressor, das Kohlenmonoxyd das wir einatmen bedeutet chemischen Stress für den Körper.
Wichtig für unser weiteres Vorgehen ist die Feststellung: wenn das Dreieck schief steht, sind immer alle drei Seiten betroffen. Das Modell zeigt uns ebenso, dass wir auch therapeutisch von drei Seiten arbeiten können, der kinesiologische Test, in welchem Bereich wir vorzugsweise arbeiten sollten.
Das Handwerkszeug des Kinesiologen ist der Muskeltest. Eine biophysikalische bzw. bioenergetische Testmethode, bei der ein einzelner Muskel als Indikator für bestimmte Reize strukturell-mechanischer, chemischer oder psychischer Art fungiert.
Da jeder Muskel ein Gedächtnis für das ganze System besitzt, bedienen wir uns eines leicht zugänglichen, häufig den Deltoideus oder Latissinus dorsi am Arm sowie den Quadrizeps oder Psoas am Bein. Es läge natürlich nahe, für den chemischen Reiz von z. B. geschluckter Blausäure den Magenmuskel oder bei psychischem Stress den sphincter pupillae zu benutzen, allein die "Handhabung" wäre etwas kompliziert.
Der ausgewählte Muskel wird dann auf Funktionstüchtigkeit überprüft und mit den drei oben genannten Stressreizen konfrontiert, was kinesiologisch "Challenge" genannt wird. Ein struktureller Challenge wäre z. B. eine Gelenkmobilisation mit anschließendem Muskeltest, ein chemischer Challenge das Austesten von Material oder Medikamenten-verträglichkeit.
Ein für mich unschätzbarer Vorteil ist das Miteinbeziehen der Psyche. Seit, nach jahrzehntelangem Streit um psychosomatische Anteile bei verschiedenen Krankheitsbildern, die Rolle der Psyche nicht nur beim Magengeschwür, sondern auch bei Rückenschmerzen anerkannt ist, dürfen wir uns getrost wieder der Ganzheitlichkeit des einzelnen Menschen zuwenden. Wer möchte noch bezweifeln, dass uns sowohl positive als auch negative Emotionen physisch beeinflussen. Die Haltung die wir einnehmen, ist offensichtlich nicht nur ein Fall für den Chiropraktor. Ein Leitsatz in der kinesiologischen Praxis lautet deshalb: wie wir in der Gegenwart reagieren, hängt unmittelbar von unseren Erfahrungen ab, welche wir in der Vergangenheit gemacht haben.
Dazu eine Fallbeschreibung:
Eine 35-jährige Frau in gutem Allgemeinzustand kommt wegen sporadisch auftretenden "asthmoiden" Beschwerden in die Praxis. Weder chemische noch biologische Asthmamittel haben irgendeine Besserung gebracht. Irisdiagnostisch lassen sich mehrere Anzeichen für eine neurogene Grundstruktur finden. Wann die Beschwerden auftreten kann sie nicht beantworten, aber die Frage nach Bewältigung von psychischem Stress lässt sie nachdenklich werden. Die Atemnot zeigt sich beim Einatmen! In letzter Zeit hauptsächlich bei Orchesteraufführungen, sie spielt Oboe, beim Anblick des Dirigenten kommt sie in Stress. Das könnte das Ende ihrer Karriere bedeuten.
Der Muskeltest bestätigt das neurogene Muster als Ursache. Betroffen: Funktionskreis Lunge, die Emotion, die anzeigt ist PANIK. Sie spontan: ja der bringt mich in Panik. Nach Klärung der Hintergründe in der Gegenwart meldet sich ein tiefer liegender Zusammenhang in der Vergangenheit.
Der Test zeigt als Ursachenalter 14 Jahre, weiterhin Panik als Emotion. Das Ereignis kommt ihr sofort in den Sinn. Sie ist im Schwimmbad und zwei Jungs halten sie solange unter Wasser, dass sie glaubt zu ertrinken. Nach der Ablösung dieses Stresserlebnisses testet der Muskel aber immer noch schwach.
Also weiter zurück: 6 Jahre gleiche Emotion.
Sie wacht nachts durch unerträgliche Hitze auf und sieht das Nachbarhaus in Flammen, sie ist allein im Zimmer und glaubt zu ersticken. Nach der Ablösung dieses zweiten Erlebnisses von Atemnot, fühlt sie sich sehr erleichtert. Seit gut einem Jahr hat sie keine Luftprobleme mehr gehabt.
Jetzt können wir zurückkehren zu unserer iridologischen Gratwanderung. Wie stellen wir die Verbindung her zwischen Kinesiologie und Augendiagnose? Um in der Alpinisten-Sprache zu bleiben: Kinesiologie ist wie ein Seil zur Absicherung unseres eingeschlagenen Pfades. Wir gebrauchen weiterhin unser bisheriges augendiagnostische Schema. Die Kinesiologie wird ähnlich wie andere die Augendiagnose begleitenden Diagnoseverfahren einmal parallel als zusätzliche Informationssammlung benutzt, soll darüber hinaus aber die für uns im Einzelfall relevanten augendiagnostischen Merkmale bestätigen. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen.
Ein wichtiges Standbein der Irisdiagnose ist die Einteilung in Konstitutions- und Dispositionstypen mit ihren bekannten Reaktionsweisen. Eine eindeutige Zuordnung ist aber selten möglich, was nicht überrascht, zeigt doch die Iris vorzugsweise Stärken und Schwächen von Generationen. Wir müssen daher eher die vorherrschende Konstitution bestimmen oder häufig davon abweichend die für einen ganz bestimmten pathologischen Ablauf verantwortlichen Anteil einer anderen Konstitution erkennen. Diese Probleme lösen wir elegant über den Muskeltest, der uns die Frage beantwortet, ob die Entgleisung z. B. dem neurogenen oder dem Bindegewebsschwächetyp zuzuordnen ist.
Eine weitere Schwierigkeit der Irisdiagnose ist die Bestimmung des Zeitfaktors, wann wird ein Zeichen aktiv oder die Frage chronisch oder akut? Die kinesiologische Lösung ist: der Muskeltest zeigt mir immer die Priorität an. Nicht überraschend für den Naturheilkundigen ist deshalb, dass als erste NOT-wendige Korrektur meist die Sanierung der Ausscheidungssysteme: Leber, Lunge, Darm oder Haut anzeigt. Zuerst die Hähne öffnen! Daran anschließend erfolgt die Gewichtung der ins Auge springenden Merkmale.
Auch bei der sich anschließenden Therapieüberlegung kann die Kinesiologie entscheidende Hilfe anbieten. Dazu möchte ich an unser Grundmodell in Form des Dreiecks erinnern und den drei Seiten einige dazugehörig Therapierichtungen anfügen. (s. Skizze) Das Modell soll uns ständig vor Augen führen in welchem Bereich wir vorzugsweise arbeiten sollen und - besonders auch bei Therapieversagern - erinnern, die beiden anderen Seiten nicht zu vernachlässigen. Durch die Kombination von Kinesiologie und Augendiagnose habe ich in der Praxis mehr Sicherheit bekommen und ich möchte behaupten, dass nicht nur der Anfänger und Fortgeschrittenen Irisdiagnostiker viele Vorteile daraus zieht, auch für die Lösung noch strittiger Fragen könnte die Kinesiologie einen wertvollen Beitrag liefern. Wem diese Ausführungen zu einfach klingen, den möchte ich beruhigen, damit es einfach wird, müssen mindestens zwei Voraussetzungen gegeben sein:
1. Ein präziser Muskeltest
Es bedarf oft einer längeren Vorbereitung bis eine Person einwandfrei testbar ist. Das kann von wenigen Minuten bis zu Stunden in Anspruch nehmen bis alle Testhindernisse beseitigt sind. - Übrigens ergibt diese "Vorarbeit" oft die Lösung, wozu jemand die Krankheit braucht! -
2. Präzise gestellte Fragen aufgrund profunder Kenntnisse ganzheitlich medizinischer Zusammenhänge und natürlich der Augendiagnose.
Zur Bekräftigung zum Schluss zwei Hinweise des Begründers der Applied Kinesiology George Goodheart:
"Muscletesting is an art"
"You can only find what you know"
"Muskeltesten ist eine Kunst. - Du kannst nur finden was du weißt."

Anschrift des Verfassers:
Erwin Stutz
Heilpraktiker
Hofstadtgasse 1
88131 Lindau



Kriminelle und tötliche Verbrecher sinds :

Fall Nr. 1: eine 45jährige Hausfrau litt seit Jahren an Migränebeschwerden. Die ärztliche Behandlung war erfolglos verlaufen, woraufhin sie einen Heilpraktiker besuchte. Dieser maß den Blutdruck, führte eine Irisdiagnostik durch, palpierte den Oberbauch und führte die nervösen Störungen auf Schmerzen im Oberbauch zurück. Er führte eine intraperitoneale Injektion mit Sensiotin cum procain in die Magengrube durch. Als die Patientin kurze Zeit später starke Bauchschmerzen bekam, wurde sie von ihrem Hausarzt wegen des Verdachts auf Verletzung innerer Organe in die Klinik eingewiesen. Bei der operativen Leibesöffnung (Larapatomie) wurde eine der Hautstichverletzung gegenüberliegende Stichverletzung des linken Leberlappens sowie eine Einstichverletzung des Pankreas festgestellt. Aufgrund des Austrittes von Pankreas- Verdauungsenzymen hatte sich bereits eine Bauchfellentzündung eingestellt. Trotz Intensivtherapie verstarb die Patientin 19 Tage später. Die gerichtlich angeordnete Leichenöffnung und weitere Gewebeuntersuchungen ergaben ausgedehnte Zerstörungen des Gewebes der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), eine fibrinös-eitrige Peritonitis, ausgedehnte Leberzellnekrosen, eine Nierengewebsentzündung sowie ein interstitielles Lungenödem (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 2: eine 43jährige Hausfrau war seit 10 Jahren in ärztlicher Behandlung wegen eines Lymphknotentumors (M. Hodgkin), der operativ entfernt worden war. In den nachfolgenden postoperativen Jahren wurden wiederholt Rezidivtumoren operativ entfernt. Die Patientin suchte auch einen Heilpraktiker auf, der in Kenntnis der medizinischen Vorgeschichte und unter Einsatz der Irisdiagnose ein Schulter-Arm-Syndrom feststellte. Er behandelte die Frau mit insgesamt 39 Injektionen (i.m., s.c., i.v.) verschiedener Präparate über einen Zeitraum von 6 Wochen. Auch setzte er eine Intraschallbehandlung sowie Vibrationsmassagen ein. Ein mittlerweile erneut auftretendes Tumorrezidiv wurde vom Heilpraktiker mit der Bemerkung abgetan, dass die Erkrankung noch viel schlimmer werden müsse, bis sie sich bessere (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 3: ein 12jähriges Mädchen litt an Appetitlosigkeit. Im Rahmen einer Irisdiagnostik wurde von einem Heilpraktiker eine vermeintliche Wassersucht in Verbindung mit Herzschwäche und Leberschwellung und eine Stoffwechselstörung festgestellt. Als die verschriebenen Präparate (Johanniskraut-Öl, Horvi, Psy, Stoffwechseltropfen) und 11 Vibrationsmassagen nichts halten, begab sich die Mutter mit dem Kind in ärztliche Behandlung. Der Arzt überwies das Kind in eine Klinik, in der eine Otitis media (Innenohrentzündung) une eine Tonsilitis festgestellt wurde. Außerdem litt das Kind an Krätze (Skabies). Nach 5tägiger Behandlung wurde das Kind gesund entlassen (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 4: ein 42jähriger Mechaniker litt an pectanginösen Herzbeschwerden. Außerdem litt er an Gichtanfällen, wegen derer er dauerhaft das harnsäuresenkende Medikament Zyloric einnahm. Seit Jahren war er wiederholt in stationärer und stets in ambulanter ärztlicher Behandlung. Wegen Unzufriedenheit mit der ärztlichen Behandlung suchte er einen Heilpraktiker auf, der nach Erhebung der Vorgeschichte und der Durchführung einer Irisdiagnose eine hochsitzende Bronchitis, Angina pectoris, Parästhesien, Gastritis, Asthma bronchiale und Asthma cardiale feststellte. Die Zyloric- Medikation wurde vom Heilpraktiker abgesetzt und in den nachfolgenden 5 Wochen wurde der Patient mit 49 Injektionen (i.m., s.c., i.v.) von 31 verschiedenen Präparaten behandelt. Außerdem wurden vier Neural- bzw. Segmenttherapie-Injektionen vorgenommen. Darüber hinaus wurden 19 Lang-, Kurz- und Mikrowellenbestrahlungen sowie zwei Mal Galvanisation angewendet. Trotz des Versprechens einer Besserung innerhalb von 2 Wochen erlitt der Patient erneut Gichtanfälle und Herzbeschwerden, so dass der Mann bettlägrig wurde (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 5: eine 67jährige Rentnerin mit einer seit 25 Jahren bekannten, stationär und ambulant behandelten Depression suchte nach Lesen eines einschlägigen Presseartikels einen Heilpraktiker auf. Dieser stellte nach Erhebung der Anamnese und der Durchführung einer Irisdiagnose Depressionen und eine Entzündung des gesamten Nervensystems fest. Eine Heilung des Leidens wurde zugesagt. Daraufhin erhielt die Patientin 87 Injektionen (i.m., s.c., i.v.) mit 14 verschiedenen Präparaten, darunter auch Geheimrezepte. Eine Besserung oder Heilung wurde nicht erreicht (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 6: ein 53jähriger Mann war wiederholt stationär und ambulant wegen Depressionen in ärztlicher Behandlung gewesen. Auch er suchte aufgrund eines Presseartikels einen Heilpraktiker auf, der hier ebenso Depressionen und eine Entzündung des gesamten Nervensystems feststellte. Der Mann musste sich über 4 Monate hinweg insgesamt 121 Injektionen (i.m., s.c., i.v.) mit zahlreichen Präpratern und auch Vibrationsmassagen unterziehen. Als diese Behandlung nicht fruchtete und der Patient zu der Auffassung gelangte, dass sich seine Erkrankung weiter verschlechterte, beging er Selbstmord (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 7: eine 72jährige Hausfrau litt jahrelang an einer schmerzhaften Arthrose der Kniegelenke und einer begleitenden Koronarsklerose. Ein Heilpraktiker behandelte sie mit 11 intraartikulären Injektionen in beide Kniegelenke sowie mit Injektionen in das Gesäß. Es traten nachfolgend starke Schmerzen auf, die den mittlerweile kontaktierten Hausarzt dazu veranlassten, die Patientin wegen des Verdachts auf Kniegelenksentzündung in eine Klinik einzuweisen. Dort wurde eine Antibiotikatherapie vorgenommen und die Kniegelenksergüsse wurden operativ versorgt. Trotz Intensivtherapie verstarb die Patientin aber 4 Wochen nach Einweisung. Die Obduktion ergab eitrig entzündete Kniegelenke, eine eitrige Bronchopneumonie, eine Verschwielung der Herzmuskulatur und eine diskrete Pyelonephritis.

Fall Nr. 8: eine 60jährige Hausfrau litt seit Wochen an Nierenschmerzen und suchte ein Heilpraktikerin auf. Diese gab ihr 12 Injektionen (s.c.) in die Bauchhaut. Im Laufe der Behandlung nahmen die Schmerzen kolikartig zu, es kam zu schwallartigem Erbrechen und Durchfällen. Der beigezogene Hausarzt überwies die Patientin in stationäre Behandlung, in der einie Pyelonephritis und Nierenversagen aufgrund protahierten Schockzustandes festgestellt wurden (Staak et al. 1980).

Fall Nr. 9: eine 66jährige Frau wurde wegen eines akuten Zwölffingerdarmgeschwürs von ihrem Hausarzt medikamentös behandelt. Nach Verschlechterung der Symptomatik wurde ein Operationstermin vereinbart, den die Patientin aber nicht wahr nahm. Sie wandte sich an einen Heilpraktiker, der nach einer Irisdiagnostik von dem Eingriff abriet und mit einer Akupunktur und Neuralbehandlung begann. Nach der sechswöchigen Behandlung kam es zu einem akuten Durchbruch des Duodenalgeschwürs, an dessen Folgen die Patientin verstarb (Zimmer et al. 1994).

Fall Nr. 10: ein 1.5jähriger Junge mit Diabetes Typ I wurde in einer Kinderklinik auf morgendlich 4 Einheiten Depot-Insulin eingestellt. Der Mutter wurden die diätetischen Ernährungsregeln erklärt. Obgleich das Kind einen schlecht einstellbaren Diabetes aufwies, ging es ihm unter dieser Behandlung eine Woche lang gut. Danach suchte die Mutter eine Heilpraktikerin auf, die mittels Irisdiagnostik feststellte, dass die Erkrankung auf einer erblichen Belastung beruhe (obgleich in der Familie kein Diabetiker in der Vorgeschichte bekannt war). Die Heilpraktikern reduzierte die Insulindosis auf 2 Einheiten, worauf das Kind am gleichen Tag zu fiebern bekann (39.4°C). Die Heilpraktikern führte dieses Fieber auf eine vorangegangene Masernimpfung zurück. Das Kind wurde am zweiten Tag zunehmend matt und schläfrig. Es atmete immer schwerer und am dritten Tag erbrach es sich frühmorgens, wobei Blutbeimengungen feststellbar waren. Die Heilpraktikerin verordnete daraufhin Rotlicht und Umschläge mit heißen Kartoffeln. In der nächsten Nacht litt das Kind unter akuter Atemnot. Der herbeigerufene Notarzt konnte trotz Wiederbelebungsmaßnahmen und intrakardialer Injektionen in Kombination mit Sauerstoffbeatmung den Tod des Kindes nicht mehr verhindern. Als Todesursache wurde Coma diabeticum festgestellt. Zum Tode des Kindes führte die fehlende Erkennung und Behandlung der diabetischen Stoffwechselentgleisung durch die Heilpraktikerin, obwohl typische Erkrankungszeichen vorlagen. Das Gerichtsverfahren wurde gemäß § 153a StPO nach Zahlung einer erheblichen Geldbuße eingestellt (Püschel et al. 1996).

Angesichts dieser z.T. dramatischen Fälle erstaunt es immer wieder, dass renommierte medizinische Fachverlage wie Urban & Fischer aus München in Lehrbüchern, die sich an Heilpraktiker und -anwärter richten, die Irisdiagnose zu den Diagnostischen Verfahren in der Naturheilkunde gezählt wird und das auf die krassen Fehldiagnosen, die mit diesem Verfahren zum Schaden des Patienten angerichtet werden können, auch in Bierbach (2000) nicht mit einem Wort hingewiesen wird.

1 390

Samstag, 21. Mai 2011, 19:34

Von Kidmed

Das hier so sehr diffamierte Kidmed ist eine seriöse und werbefreie Gratis-Medizin-Internetseite.

Gegen diese auch telefonisch massivst abzockendes Schwerstkriminellen hingegen hat Niemand was zu sagen :

http://www.naturheilmagazin.de/telefonho…athie/info.html


Eine schwülstige Bankrotterklärung :

http://www.naturheilmagazin.de/denkmodel…twahl.html#c782


Das,was diese verlogenen und anmaßenden Totalignoranten da treiben,ist maximal lebensgefährlich.


Eine weitere strafbare kriminelle Vereinigung !

1 389

Freitag, 20. Mai 2011, 17:55

Von Kidmed


1 388

Dienstag, 17. Mai 2011, 19:54

Von Kidmed

Medizistudenten müssen im bzw. neben dem Studium 19 Monate lang unbezahlte Medizin-Arbeit leisten.

Und die kriminellen und völlig unausgebildeten Unheilpraktiker ?

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