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Die letzten 10 Beiträge

10

Sonntag, 1. Mai 2011, 20:07

Von Kidmed

Eine schöne Erklärung zu den Nasennebenhöhlen vom seriösen Fachmann und eine debile und irre Scharlatanerie-Kriminalitäts-Nachbeterin.

9

Mittwoch, 15. September 2004, 17:27

Von Kidmed

Was ist unqualifiziert?

Können ausgerechnet Sie als Scharlatanerie-Nachbeterin das beurteilen ?

Dr.Vahle geht leider nicht auf die NNH-Anatomie bei kleinen Kindern und nicht auf die sicherste Diagnostik(Endoskopie = Reinschaun) ein.


Ansonsten kommt mir Ihr Wegbleiben maximal entgegen.

Fressen Sie möglichst viel Homöossychpathika

Dann werden Sie sicher dumm verrecken.

8

Mittwoch, 15. September 2004, 17:17

Von Tina40

Sehr geehrter Hr. Dr? Kinderarzt Vielen Dank für Ihre unqualifizierten Bemerkungen, gott sei Dank bin ich nicht bei Ihnen mit meinen Kindern geblieben. Vielleicht lesen Sie mal die anschließende Antwort von wovapa, bei der/dem ich mich herzlich bedanke. Diese Antwort hat mir geholfen und ist super verständlich für eine Nicht-Medizinerin verfasst.

7

Dienstag, 14. September 2004, 20:26

Von wovapa

Die Stirnhöhlen gehören mit den Kieferhöhlen, den Siebbeinzellen und den Keilbeinhöhlen zum System der Nasennebenhöhlen (NNH). Bei einem eitrigen Schnupfen (einer "Rhinitis") sind die NNH normalerweise mitbeteiligt: die Bakterien kennen ja keine Landesgrenzen mit Schlagbaum! Die wandern einfach von der Nasenhaupthöhle in die Nasennebenhöhlen und dann sprechen wir von einer "Rhino-Sinusitis", was nichts anderes bedeutet als kombinierte Entzündung der Nasenhaupt- und -nebenhöhlen.

Eine solche Entzündung kann zunächst mal medikamentös behandelt werden. Dazu gehören Antibiotika, schleimlösende Medikamente und abschwellendes Nasenspray. Für den Einsatz dieser Medikamente ist eine Differenzierung der Nasennebenhöhlenentzündung in Stirnhöhlen- oder Kieferhöhlenentzündung o. ä. nicht unbedingt notwendig, da alle Formen der akuten NNH-Entzündungen gleich behandelt werden können (und müssen). Antibiotika und schleimlösende Medikamente gelangen über den Darm in das Blut und von dort in jede Nasennebenhöhle. Auch das Nasenspray schwillt die Schleimhäute in den Nasenhaupt- und -nebenhöhlen gleichermaßen ab.

Also kann man sich bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung ein Röntgenbild (mit dem Ziel einer genauen Differenzialdiagnose) schenken: man weiß dann zwar nicht so genau, welche Regionen in der Nase entzündet sind; das macht aber nichts, da das medikamentöse Behandlungsprinzip ohnehin das gleiche ist.

Etwas anderes ist es natürlich bei immer wiederkehrenden (= "rezidivierenden") Entzündungen! Mit Medikamenten kann man eine laufende Entzündung zwar beenden, aber eine zukünftige nicht verhindern! Und wenn die Entzündungen schnell und oft hintereinander auftreten, dann liegt ein grundsätzliches Problem vor!

Dieses Problem heißt: Infektionsquelle!

Wenn alle Leute in meiner Umgebung gesund sind, nur ich bekomme immer wieder Atemwegsinfekte, dann muss ich davon ausgehen, dass ich in meinen Atemwegen eine Infektionsquelle habe, an der ich mich immer wieder selbst anstecke!

Jetzt muss man unterscheiden zwischen solchen Infekten im Kindes- und im Erwachsenenalter.

Im Erwachsenenalter sind oftmals die NNH selbst die Infektionsquelle. Die Schleimhäute der NNH sind dann "chronisch" krank und geschwollen. Dann braucht man eine genaue bildgebende Diagnostik, am besten eine Computertomographie (CT-NNH). Und wenn man dann weiß, wo das Problem liegt, dann muss es gelöst werden. Das läuft dann meistens auf eine Operation hinaus.

Im Kindesalter sind die NNH normalerweise nicht das primäre, sondern ein sekundäres Problem. Das heißt: die NNH sind selbst nicht die Infektionsquelle, sondern sie wurden "angesteckt" (infiziert). Die häufigsten Infektionsquellen im Atemwegssystem der Kinder sind die Rachenmandel ("Polypen", "Wucherungen", "Adenoide") und - etwas weniger häufig - die Gaumenmandeln ("Tonsillen"). (Ganz junge Kinder haben übrigens noch gar keine fertig angelegten NNH! Die NNH entwickeln sich erst etwas später. Bei einem fünfjährigen Kind sind die NNH aber mit großer Wahrscheinlichkeit bereits röntgenologisch nachweisbar.)

Wenn man diesen Kindern die Rachenmandel entfernt, entfernt man die Infektionsquelle und die NNH können - endlich! - zur Ausheilung gelangen. Für die Entfernung der Rachenmandel ("Polypenoperation", "AT") braucht man wiederum nicht unbedingt das Röntgenbild der NNH! Die Strahlenbelastung durch das Röntgen ist zwar gering; aber da man für die OP das Röntgenbild nicht braucht, kann man getrost auf die Aufnahme verzichten. Es sei denn, die Eltern glauben nicht, dass die NNH entzündet sind und wollen einen Beweis: dann geht das nur mit einer Rö-NNH-Aufnahme.

Und selbst wenn ich bei Kindern im Röntgenbild geschwollene Schleimhäute im NNH-Sysem finde: bevor ich bei Kindern die Nasennebenhöhlen operieren würde (Nasennebenhöhlen könnte man auch Augennebenhöhlen und Gehirnnebenhöhlen nennen, so dicht liegen sie neben diesen wichtigen Organen!), würde ich immer die AT vorziehen! Die ist viel harmloser, ungefährlicher und von viel höherer Effizienz! Was nützt es, die kindlichen NNH zu operieren, wenn die Infektionsquelle - die "Polypen" - drin bleibt?

Aus diesem Grunde kann ich nur empfehlen, die Rachenmandel entfernen zu lassen: die Erfolge sind frappierend!

Wie gesagt: im Erwachsenenalter ist das alles ganz anders! Erwachsene haben auch keine Adenoide mehr. Wenn Erwachsene Polypen haben, dann sind das ganz andere Gebilde als die "Polypen" im Kindesalter, weshalb ich die kindlichen "Polypen" auch immer in Anführungszeichen setze!

Nur eines wirkt garantiert nicht: Homöopathie!

Viele Grüße
W. Vahle

6

Dienstag, 14. September 2004, 18:34

Von Kidmed

Schmerzfortleitung durch kräftiges Abklopfen am Hinterkopf,Klopfen über den Höhlen,Röntgen,Endoskopie.

Jedenfalls nicht so wie beschrieben;wobei auch noch die Frage ist,ob das Kind in dem Alter überhaupt schon Stirnhöhlen hat.Sicher ist das nicht.

5

Dienstag, 14. September 2004, 15:14

Von edith v.

Wie diagnostiziert man denn Stir- und Kieferhöhlenvereiterung? (ich leide auch mehrmals jährlich darunter).

4

Montag, 13. September 2004, 23:18

Von Kidmed

Das ist keine Diagnose,sondern eine Absurdität.

3

Montag, 13. September 2004, 22:26

Von Tina40

Mein Sohn hat starken Schnupfen mit gelb-grünem Sekret und starke Druckgefühle in der Stirn bis zu leichten Kopfschmerzen. Diagnostiziert wurde es durch schauen in die Nase und in den Rachen.

2

Montag, 13. September 2004, 22:22

Von Kidmed

Herzlich willkommen.

Wie wurde die Stirnhöhlenentzündung und die Stirnhöhlenvereiterung denn diagnostiziert?

Was hatte und hat der Junge denn für Beschwerden?

Homöopathie ist Betrug.

1

Montag, 13. September 2004, 22:18

Von Tina40

Stirnhöhlenentzündung

Mein 5 jähriger Sohn hatte letzten Winter einen dicken Schnupfen nach der anderen Stirnhöhlenentzündung. Der HNO riet zur Entfernung der Rachenmandeln, ohne Erklärung, was mir nicht einleuchtete. Jetzt hat er schon wieder eine Stirnhöhlenvereiterung und mir riet der Hausarzt wiederum die Rachenmandeln entfernen zu lassen. Wer hat ähnliche Ratschläge befolgt oder auch nicht und wer kann Erfahrungen bei Dauerschnupfen und Homöopathie empfehlen?

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