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Die letzten 10 Beiträge

18

Samstag, 29. März 2008, 13:45

Von cma

nochmal hallo,
ich meine bei dr. vahle mal gelesen zu haben, dass es bei rezidivierenden infektionen im hno- bereich einen " ständigen infektionsherd" gibt, der gefunden und entferntwerden sollte!
soweit ich mich erinnere, beschrieb er in seinen ausführungen auch, dass die mögliche infektionsquelle( adenoide/ tonsillen) nicht zwangsläufig vergrössert sein müssen oder nicht zwangsläufig eitrige mandelentzündungen stattgefunden haben müssen!!

durch die drainagen wird dann die belüftung von aussen sichergestellt nicht aber wie nötig die belüftung von innen.
keime können weiter wandern und das ohr beginnt bei entzündung zu laufen...tut zwar nicht mehr weh,kann sich ja kein druck aufbauen, ist aber sicherlich nicht gesund...

problem ist sicherlich, dass ihr kind noch so jung ist, in dem alter wachsen die adenoide häufig wieder nach...
wünsche ihnen, dass gut geht,
grüsse,
cma

17

Freitag, 28. März 2008, 22:00

Von bosshardma

Danke für die Rückmeldungen, vor allem die Ausführung von cma.

Unsere Tochter hatte bisher zum Glück keine Bronchitiden o. Äh., es blieb bisher 'nur' beim Schnupfen mit anschliessender Otitis bzw. Paukenerguss. Mandeln/Polypen -Entfernen ist nicht vorgesehen, sie sind auch nicht vergrössert.
Wir hoffen, dass durch die Entlastung der Ohren ihr (und unser!) Schlaf besser wird und möchten vermeiden, dass ihr Gehör bzw. ihre Sprachfähigkeit leiden.

Gruss, bosshardma

16

Freitag, 28. März 2008, 11:27

Von cma

hallo bosshardma,
die geschichte meiner tochter war ähnlich, jeder infekt schlug sich auf die ohren mangels belüftung...
meist ist der infekt dann noch ein stockwerk tiefer gerutscht und in mehren lungenentzündungen eskaliert...

wir haben bei ihr dann die op ( entfernung der polypen - ständiger infektionsherd, paukendrainagen zur belüftung und wiederherstellung des hörvermögens) durchführen lassen...

die op war trotz aller risiken, die jede op birgt, eine gute sache...seit dem ist sie ein anderer mensch!!!

sie ist nicht mehr dauerkrank, infekte elkalieren nicht mehr und sie kann, nachdem der ganze eitrige rotz aus dem ohr abgelaufen ist wieder gut hören!!!

das schlechte hören, was oft die folge solcher ergüsse ist, könnte einer komplikationslosen sprachentwicklung deines kindes im wege stehen und ist sicher auch ein faktor der für eine op spricht!

wenn unserer tochter die einlageröhrchen herausfallen, wie vermutet nach einem halben jahr, bin ich soweit, dass ich sage, sie bekommt mindestens noch einmal welche...

auch unser hno ist der meinung, dass die organischen gegebenheiten nicht so schnell in die notwendigen platzverhältnisse wachsen und er sagt: wer einmal röhrchn hatte und dann keine weiteren braucht, der hätte gar keine gebraucht...!
es bleibt sicherlich für euch abzuwägen zwischen lebensqualität/ gesundheit/ sprachentwicklung und oprisiken...

ich kann für uns sagen, die op war der richtige weg!
grüsse, cma
grüsse, cma

15

Donnerstag, 27. März 2008, 23:19

Von Kidmed

Was soll sich denn verbessern?

Niemand ist zu jung,gesund zu werden.

14

Mittwoch, 26. März 2008, 17:12

Von Kidmed

Zu Text 000:


Unser Ohrenarzt möchte eine Mandel-OP noch hinauszögern bis er älter ist.


Das ist grober Unfug!

13

Mittwoch, 26. März 2008, 15:41

Von bosshardma

Guten Tag! Meine 15 Monate alte Tochter hatte in den letzten 4 Monaten 4 Mittelohrentzündungen, 3 davon mit Antibiotika behandelt. Jede Otitis kam nach einer Erkältung. Seit der letzten Otitis vor 1 Monat hat die Kleine Schmerzen beim Ablegen, wacht Nachts häufig auf und langt sich häufig ans Ohr. Die HNO-Ärztin hat einen Paukenerguss diagnostiziert und uns Paukenröhrchen empfohlen. Ein anderer HNO meinte, sie sei noch zu jung dafür.
Die Erkkältungszeit hört hoffentlich mit dem Frühlingsanfang auf. Wir gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Paukenerguss von selber ausheilt, bzw. dass die Eust. Röhren genügend ventilieren? Sind die Vorteile der Paukenröhren grösser als die möglichen Risiken (Seifenlauge ins Ohr, Bakterien/Pilze ins Ohr, Trommelfell-Verletzung...). Wir gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle Jahre wieder ins OP müssen? Vielen Dank für Ihre Antworten.

12

Sonntag, 28. September 2003, 23:29

Von wovapa

Also: wenn bei liegenden Paukenröhrchen eine akute Mittelohrentzündung vorliegt, dann bedeutet das, dass Eiter im Mittelohr gebildet wird und dieser Eiter durch das offene Loch im Paukenröhrchen sich nach außen drückt. Die Kinder haben dann also ein laufendes Ohr. Der Eiterdruck im Mittelohr ist also so hoch, dass sich der Eiter nach außen drückt.

Wie soll da Wasser ins Mittelohr fließen können? Wenn dem Wasser der Eiter entgegenfließt?

Das ginge nur, wenn der Wasserdruck noch höher ist als der Eiterdruck. Und dafür muss man schon einigermaßen tief tauchen. Und man muss den Kopf nach unten halten: die Gehörgänge steigen nämlich nach innen etwas an, sodass sich beim Untertauchen mit aufrecht gehaltenem Kopf eine Luftblase schützend vor das Trommelfell legt und das Wasser nicht an das Trommelfell heranlässt. Erst beim Kopfbücken nach unten kann die Luftblase nach außen entweichen, sodass der Schutz weg ist.

Etwas anderes ist es, wenn die Kinder häufige Mittelohrentzündungen haben und oft schwimmen gehen.

Kommt die Mittelohrentzündung wirklich jedesmal kurz nach dem Schwimmengehen? Oder sind da auch mal längere Zeitabschnitte dazwischen?

Häufige Mittelohrentzündungen beim häufigen Schwimmengehen mit Paukenröhrchen sind zunächst mal nicht mehr als einfache zeitliche Koinzidenzen - also zeitliche Zusammentreffen zweier Ereignisse. Die müssen nicht automatisch "Ursache" und "Wirkung" sein! Wenn man "beweisen" will, dass das häufige Schwimmengehen die Ursache der Mittelohrentzündungen ist, dann muss das "reproduzierbar" sein - sich also wiederholen lassen.

Wenn nach mehrfachem Schwimmengehen in immer ziemlich gleichen Abständen eine Mittelohrentzündung auftritt und beim Verzicht auf Schwimmen längere Zeit keine Mittelohrentzündung auftritt - dann würde ich irgendwann freiwillig auf das Schwimmen verzichten! Niemand von uns Ärzten kann die Natur zwingen, sich immer bei allen Kindern vorhersehbar zu verhalten. Ich weiß nicht, wie die Gehörgänge Ihres Kindes aussehen - ob sie wirklich in normalem Winkel nach innen ansteigen oder nicht vielleicht weniger. Ich weiß nicht, wie die Tubenfunktion ist und auch nicht wie die Infektanfälligkeit bestimmten Keimen gegenüber ist. Ich weiß nicht, wieviel Ohrenschmalz Ihr Kind produziert und ob es fettig genug ist. Ich kenne auch nicht das Keimspektrum des Badewassers. Kurz und gut: unwahrscheinlich ist nicht unmöglich! Ich werd' den Teufel tun und Ihnen dazu raten, Ihr Kind immer und immer wieder ins Schwimmbad zu schicken, wenn es jedesmal mit einer Mittelohrentzündung herauskommt!

Mein Wunsch ist nur der, dass nicht alle Kinder mit Paukenröhrchen auf das Schwimmen verzichten (müssen), obwohl bei 99,9 % der Kinder nichts passiert! Diesen Kindern möchte ich nicht das Schwimmvergnügen verbieten! Und die wenigen Kinder, die vielleicht Probleme bekommen beim Schwimmen (in meiner eigenen Praxis hatte ich noch nicht einen solchen Fall!), werden das schon herausbekommen, ob sie besser aus dem Wasser bleiben!

Viele Grüße
W. Vahle

11

Sonntag, 28. September 2003, 20:49

Von Kidmed

Lesen Sie doch mal den obigen Text.

10

Sonntag, 28. September 2003, 20:33

Von FranziskaundSohn

Hallo

ich denke dass es nicht gerade von Vorteil ist, wenn selbst bei einer Diagnose "Mittelohrentzündung" sei es beim Baden oder schwimmen (Babybecken) Wasser in die Ohren gelangt.
Vielleicht äußert sich einmal der HNO-Arzt.

Wenn also ein Kind dauernd Mittelohrenzündungen bekommt, sollte man da nicht vorbeugen und darauf achten dass zumindest kein Wasser in die Ohren gelangt??

9

Montag, 11. August 2003, 13:55

Von wovapa

Paukenröhrchen haben ja einen ganz kleinen Kanal, durch den die Luft in das Mittelohr geleitet wird. Durch diesen Kanal kann prinzipiell auch Wasser in das Mittelohr dringen.

Da gibt es aber noch einige physikalische Gesetze, die da mitspielen. Wenn man Wasser durch das Paukenröhrchen "hindurchdrücken" will, dann geht das umso leichter, je größer das Loch ist. Es geht umso schwerer, je länger das Paukenröhrchen ist. Es geht umso schwerer, je zähflüssiger die Flüssigkeit ist (Honig passt da garantiert nicht hindurch) und es geht umso leichter, je dünnflüssiger die Flüssigkeit ist. Und hier kommt die Seifenlauge mit "ins Spiel". Seifenlauge "entspannt" das Wasser und setzt die Oberflächenspannung herab, so dass das Wasser leichter hindurchfließen kann.

Ob es das tatsächlich tut? Es kommt eben auf die anderen wichtigen Umstände an, von denen ich einen Teil gerade erläutert habe.

Im Schwimmbad (wo das Wasser also keine Seifenlauge ist) sollen "normale" Paukenröhrchen bis zu 2 m Wassertiefe "dichthalten". In bislang 17 Jahren HNO-Erfahrung habe ich das auch noch niemals anders erlebt.

Aber bei Seifenlauge besteht ein gewisses Risiko, dass die Lauge durch das Paukenröhrchen ins Mittelohr gelangt. Das führt dann sehr wahrscheinlich zu einer akuten Mittelohrentzündung. Die schmerzt nicht so sehr wie bei geschlossenem Trommelfell: schließlich kann der Eiter aus dem Paukenröhrchen abfließen - und dann kann sich im Mittelohr kein Druck aufbauen. Behandlungsbedürftig ist aber auch eine solche Mittelohrentzündung - auch wenn's weniger weh tut!

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