dazu auch noch folgende Studie (Kinderquäler!)
Konventionelle versus naturheilkundliche Behandlung der unkomplizierten Otitis media – eine prospektive Kohortenstudie
T. Wustrow1, E. Clapier2 für die Otovowen®-Studiengruppe
1HNO-Gemeinschaftspraxis München
2Pädiatrische Praxis Landsberg/Lech
Fragestellung: Vor allem aus Furcht vor Komplikationen wird in den meisten Fällen kindlicher Otitis media acuta (OMA) initial antibiotisch behandelt. Der Nutzen dieser Vorgehensweise wird jedoch gegenwärtig kontrovers diskutiert. Naturheilkundliche Verfahren haben eine lange Tradition in der Pädiatrie, größere Studien zum direkten Vergleich der verschiedenen Strategien bei OMA liegen jedoch bislang nicht vor.
Methodik: In einer großen prospektiven Kohortenstudie bei Pädiatern und HNO-Ärzten wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit einer naturheilkundlichen Therapiestrategie mit dem Arzneimittel Otovowen® (enthält pflanzliche Urtinkturen sowie homöopathische Potenzen) mit einer konventionellen Behandlung mit frühzeitigem Antibiotikaeinsatz bei Kindern im Alter von 1–10 Jahren mit OMA verglichen. Hauptzielvariablen waren die Krankheitstage, Ohrenschmerzen sowie die Fehltage in Kindergarten bzw. Schule (aus Patiententagebuch). Eine große Fallzahl, „matched pairs“ naturheilkundlicher und konventioneller Studienzentren, Dokumentation aller gescreenter Patienten, engmaschiges GCP-konformes Monitoring und eine nach Schweregrad stratifizierte und um Ausgangslagen-Unterschiede adjustierte statistische Analyse garantieren für eine hohe Validität der Ergebnisse.
Ergebnisse: 390 Kinder (Median 4 Jahre) wurden in die Studie aufgenommen. Von 97% aller Patienten lagen Tagebücher vor. Der Gebrauch von Sekretolytika und Nasentropfen war in der konventionellen und in der naturheilkundlichen Gruppe nahezu gleich, Analgetika (66,8% vs. 53,2%) und Antibiotika (80,5% vs. 14,4%) wurden erwartungsgemäß in der konventionellen Therapiegruppe signifikant häufiger angewendet. Die konventionell behandelten Patienten (n=193) waren zu Studienbeginn signifikant schwerer krank (Otoskopiebefund, Ohrenschmerzen). Dennoch war nach Ausgangslagen-adjustierter Analyse kein Vorteil für eine der beiden Behandlungen bzgl. der Zeit bis zur Heilung (5,3 ± 2,4 vs. 5,1 ± 2,2 Tage) oder der Fehltage (1,7 Tage in beiden Gruppen) nachweisbar. Lediglich bzgl. der Besserung der Ohrenschmerzen konnte eine leichte Überlegenheit der konventionellen Behandlung gezeigt werden. Die naturheilkundliche Behandlung war im Arzt- und Elternurteil signifikant beser verträglich als die konventionelle Therapie.
Schlussfolgerung: Das naturheilkundliche Arzneimittel Otovowen® kann bei unkomplizierten Fällen kindlicher OMA eingesetzt werden. Bei engmaschiger Überwachung der Kinder kann der Antibiotikagebrauch so auf ausgewählte Fälle beschränkt und damit insgesamt deutlich reduziert werden.
Prof. T. Wustrow
HNO-Gemeinschaftspraxis
Wittelsbacher Platz 1
80333 München
Übersetzung für Vernünftige: obwohl die mit Antibiotika behandelten Kinder vor Beginn der Behandlung schwerer krank waren als die mit Otovowen behandlten, wurden sie genauso schnell gesund und hatten sogar weniger lange Ohrenschmerzen. Bei der Behandlung mit Otovowen muss man im Prinzip täglich zum Arzt um auszuschließen, dass nicht doch Antiobitika angesagt sind...äh, diese EBM Anhängerin und liebevolle Mutter fragt sich, wofür man Otovowen denn dann bracht, den einfache Reizungen und auch Mittelohrentzündungen verheilen ja auch ohne Behandlung, bloß eben mit länger Schmerzen und höherem Risiko - aber die Kinder können ja ruhig mal 3 Tage unter Schmerzen leiden, wenn damit die "ach so schlimmen Antibiotika" vermeiden kann - wie schon gesagt: KINDERQUÄLER
Catherina, die vor 4 Jahren selber eine MOE hatte und weiss von welchen Schmerzen sie redet!