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Die letzten 10 Beiträge

59

Samstag, 4. Dezember 2010, 18:56

Von Kidmed

Die Bildung einer kriminellen Vereinigung steht unter hohen Strafen :

http://excanwahn.wordpress.com/2010/11/30/dzvha-geplarr/


Die kriminellen Ärztekammern fördern Scharlatanerie-Kriminalität.

Aus dem SPIEGEL :

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,730444,00.html

Ein sehr guter Artikel,der die Sache voll trifft :


Rückfall ins Mittelalter

Von Markus Grill und Veronika Hackenbroch


Die Homöopathie breitet sich an deutschen Universitäten aus. Ausgerechnet Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe macht sich jetzt für die skurrile Heilslehre stark.

In seiner Freizeit schreibt Rudolf Happle, 72, gern humorvolle Limericks. Doch 1992 war für den damaligen Chef der Uni-Hautklinik Marburg Schluss mit lustig: Damals sollte das Fach Homöopathie im medizinischen Staatsexamen geprüft werden - neben Chirurgie, Innerer Medizin und Kinderheilkunde.


"Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwirft die Homöopathie als eine Irrlehre!", donnerte Happle damals in der "Marburger Erklärung", die vom Fachbereichsrat ohne Gegenstimmen verabschiedet wurde. Noch heute ist Happle überzeugt: "Das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis der universitären Medizin und das magisch-mystische Denken der Homöopathie schließen sich gegenseitig aus."

Fast zwei Jahrzehnte danach muss der Medizinprofessor zugeben: Sein Aufschrei war vergebens. Die Homöopathie breitet sich unaufhaltsam an deutschen Hochschulen aus. An etlichen Universitätskliniken ist die Homöopathie inzwischen in der Krankenversorgung etabliert. Mehrere Stiftungsprofessuren verankern die skurrile Heilslehre im akademischen Forschungsbetrieb. Für Medizinstudenten sieht die neue Approbationsordnung die Homöopathie als Wahlpflichtfach vor.

Diese unsinnige Reform wird nun sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer unterstützt. So forderte Jörg-Dietrich Hoppe öffentlich eine stärkere Kombination von Schulmedizin und Alternativmedizin. Die Wirkung von homöopathischen Mitteln sei "zwar nicht naturwissenschaftlich belegbar", trotzdem sei "die Homöopathie ein wichtiger Zweig in der Ausbildung von Ärzten geworden".

Die berichteten Heilerfolge der Kügelchen liegen allein am Placeboeffekt

Dabei gilt die von Samuel Hahnemann vor 200 Jahren erfundene Heilslehre wissenschaftlich längst als widerlegt. Hunderte Studien haben gezeigt: Ihre Grundprinzipien, nach denen Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden solle und sich die Wirkung eines Mittels durch Verdünnen steigere, sind Humbug. Alle berichteten Heilerfolge der Kügelchen liegen allein am Placeboeffekt.

Doch all das wischt Hoppe beiseite. "Medizin ist keine Naturwissenschaft", sagt der deutsche Ober-Arzt allen Ernstes, "sondern eine Erfahrungswissenschaft, die sich auch naturwissenschaftlicher Methoden bedient."

Für Hoppe gilt: Wer hilft, hat recht. Selbst Voodoo-Medizin lehnt er nicht völlig ab: "Ich würde sagen, manche Leute mögen davon profitieren", sagt Hoppe.

So hat Deutschland einen Ärztepräsidenten, der sich immer weiter von den internationalen Standards der Medizin entfernt.

Natürlich kann auch Hoppe nicht eine einzige seriöse Studie nennen, die die Wirksamkeit der Kügelchen belegen würde. Von der Homöopathie hätten ihn aber seine Enkelkinder überzeugt: "Die hatten im Gebirge bei Serpentinenfahrten Übelkeit", gestand er gegenüber dem SPIEGEL. "Wenn sie aber vorher diese Kügelchen bekamen, war das mit der Übelkeit vorbei."

Hoppe steht nicht allein. "Wissenschaftliches Denken kommt in der Praxis oft zu kurz", kritisiert Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. "Es wird an den Universitäten zwar gelehrt, aber es wird viel zu wenig mit der praktischen ärztlichen Tätigkeit verknüpft."

Anders als ihre Kollegen in den USA und in Großbritannien würden deutsche Ärzte nur selten darin geschult, Entscheidungen in einer konkreten Behandlungssituation kritisch zu hinterfragen: Wo ist denn eigentlich der wissenschaftliche Beleg für diese Therapie? Windeler: "Wer aber bei der Schulmedizin nicht nachfragt, tut es auch nicht bei der Homöopathie."

Wo aufgeklärtes Denken wie in Deutschland fehlt, haben Lobbyvereine wie die Carstens-Stiftung leichtes Spiel. Sie fördert die Homöopathie an deutschen Universitäten mit knapp 1,5 Millionen Euro pro Jahr so massiv wie keine andere Institution. Gegründet wurde die Stiftung 1982 von dem damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens und seiner Frau Veronica, einer homöopathischen Ärztin.

Homöopathie als Wahlpflichtfach

Ende vergangenen Jahres stellte die Stiftung allen medizinischen Fakultäten in Deutschland finanzielle Unterstützung in Aussicht, wenn sie Homöopathie als Wahlpflichtfach für die Studenten anbieten. Auch in der universitären Krankenversorgung versucht die Stiftung, die Homöopathie zu etablieren. Am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Uni München ermöglichte sie die Einrichtung einer homöopathischen Begleitbehandlung - ein Konzept, das inzwischen auch auf andere Kinderkliniken übertragen wurde.

"Ich denke zwar auch, dass die Homöopathie auf einem Placeboeffekt basiert", gibt der dortige Oberarzt Joachim-Ulrich Walther offen zu, "aber es gelingt dabei, eine Lücke zu füllen, die die Schulmedizin offenlässt: den Bedarf an Zuwendung der Familie."

Dass die Homöopathie eher als besondere Form der Psychotherapie wirkt, vermutet auch der Mediziner Günther Jonitz, der neben Hoppe im Vorstand der Bundesärztekammer sitzt - und seinem Präsidenten offen widerspricht: "Wir brauchen nicht mehr Alternativmedizin, wie Herr Hoppe sagt, sondern mehr Psychosomatik."

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen zur Homöopathie sind von beklagenswerter Qualität. Es geht dabei oft nicht darum, die Methode zu erforschen, sondern ihre Wirksamkeit mit allen Mitteln zu belegen.

Auch die bekannteste unter den deutschen Homöopathieforschern, Claudia Witt, deren Professur für Komplementärmedizin an der Berliner Charité ebenfalls von der Carstens-Stiftung finanziert wird, führt statt qualitativ hochwertiger Studien meist lieber weiche Beobachtungsstudien durch. Hierbei kommt oft heraus, dass weit mehr als die Hälfte der Patienten mit der homöopathischen Behandlung zufrieden sind - ein Scheinergebnis, das über die Wirksamkeit der Methode nichts sagt.

Wie weit der Aberglaube schon Einzug gehalten hat in der Medizinerausbildung, ist besonders gut an der Universität Frankfurt (Oder) zu bestaunen. Dort wurde 2008 der Masterstudiengang Komplementäre Medizin eingeführt, zu dem auch eine Ausbildung in Homöopathie als Wahlpflichtfach gehört. Der Studiengangleiter Harald Walach war Berater einer niederländischen Firma, die in Afrika ein homöopathisches Aids-Medikament erproben wollte.

"Gedächtnis des Wassers"

Walach versucht das von der Homöopathie behauptete "Gedächtnis des Wassers" mit einer pseudowissenschaftlichen "schwachen Quantentheorie" zu erklären. Er ist fest davon überzeugt, dass sich seine Überzeugungen am Ende durchsetzen werden.

Als Gastdozenten holte Walach auch schon bekannte Esoteriker wie den astrologischen Ernährungs-, Gesundheits- und Lebensberater Dietmar Cimbal und den Reinkarnationsforscher Erlandur Haraldsson an die Frankfurter Uni.


Möglich ist dieser Rückfall ins Mittelalter nur, weil es in der Politik genügend Unterstützer der Alternativmedizin gibt. "Es gibt leider auch viele Politiker, die magisch-mystisch denken", klagt der Marburger Medizinprofessor Happle. "In allen deutschen Parteien ist das verwurzelt."

Zu den glühendsten Anhängern der Alternativmedizin gehören die Grünen. Die grüne Gesundheitspolitikerin Biggi Bender etwa will "Anthroposophie, Homöopathie oder Akupunktur gleichberechtigt in der medizinischen Versorgung berücksichtigen". Ärztepräsident Hoppe habe deshalb mit seiner Stärkung der Homöopathie "völlig recht".

Homöopathiekritiker Happle hingegen sorgt sich ernsthaft um den Ruf der deutschen Universitäten: "Das Antiaufklärertum, das Hoppe fördert, trägt nicht zum Ansehen der deutschen Universitäten bei."


Zu dem aufrechten Happle :

Forschungsbedarf über Homöopathie?


Die absurde Bundesärztekammer mit dem absurden Hoppe :

Verlogene Betrüger-vokabeln


Die absurden "Ärztekammer" :

Die kriminellen "Ärztekammern"


Weiteres zu den Ursachen der Misere mit der Scharlatanerie-Kriminalität :

Der Staatsbetrug


Das traurige Ergebnis :

Scharlatanerie an der Frankfurter Universitätsklinik

Scharlatanerie an Münchener Kinderklinik

Scharlatanerie und gefährliche Sekte an Darmstädter Kliniken

Das kommt dann dabei raus :

Leute,die sich "Ärzte" nennen


Und so weiter,und so weiter.....................


Weiteres Material zu dem ganzen infamen Betrug,gegen den "Ärztekammern",Politik,Behörden und "Juristen" NICHTS unternehmen :

http://kidmed.info/forum/board1-allgemei…ative-methoden/


Es ist zum Kotzen mit diesen ganzen schamlosen und kriminellen Vollidioten.

58

Montag, 16. August 2010, 22:04

Von Kidmed

Herzlich willkommen und vielen Dank.

Text 41 wurde wesentlich ergänzt.

Die Links in den obigen postings wurde wieder direkt anklickbar gemacht.

57

Montag, 16. August 2010, 21:28

Von 13635

Homöopathie

Stammt von UNIADIS.at !!!!!





Can biological activity be maintained at ultra-high dilution? An overview of homeopathy, evidence, and Bayesian philosophy.




Vallance
AK



J Altern Complement Med
1998;
4(1)
:49-76
Volltext beim Verlag erhältlich |
Zitat herunterladenBezug
Medical School Registry, Royal Free Hospital School of Medicine, London, United Kingdom.
Zusammenfassung
Forty
percent of general practitioners in the Netherlands practice
homeopathy. With over 100 homeopathic medical schools, homeopathy is
practiced in India along with conventional Western medicine in
government clinics. In Britain, 42% of general practitioners refer
patients to homeopaths. Two recent meta-analyses of homeopathy both
indicate that there is enough evidence to show that homeopathy has added
effects over placebo. Against this evidence is a backdrop of
considerable scientific scepticism. Homeopathic remedies are diluted
substances--some are so diluted that statistically there are no
molecules present to explain their proposed biological effects
(ultra-high dilutions or UHDs). Without knowledge of the evidence, most
scientists would reject UHD effects because of their intrinsic
implausibility in the light of our current scientific understanding. The
objective of this article is to critically review the major pieces of
evidence on UHD effects and suggest how the scientific community should
respond to its challenge. Such evidence has been conducted on a diverse
range of assays--immunologic, physiological, behavioral, biochemical,
and clinical in the form of trials of homeopathic remedies. Evidence of
UHD effects has attracted the attention of physicists who have
speculated on their physical mechanisms. Included is a critique of
several experiments that form the Benveniste affair which was sparked by
a publication in Nature that advocated the existence of UHD effects of
anti-immunoglobulin E (IgE) on human basophils, and is the paradigm
example of how a controversial phenomenon can split the scientific
community. It is argued that if the phenomenon was uncontroversial, the
evidence suffices to show that UHD effects exist. However, given that
the observations contradict well-established theory, normal science has
to be abandoned and scientists need to decide for themselves what the
likelihood of UHD effects are. Bayesian analysis describes how
scientists ought rationally to change their prior beliefs in the light
of evidence. Theories by Kuhn and Lakatos indicate that whether UHD
effects are proved or not depends on the beliefs and behaviors of
scientists in their communities. This article argues that there is as
yet insufficient evidence to drive rational scientists to a consensus
over UHD effects, even if they possessed knowledge of all the evidence.
The difficulty in publishing high-quality UHD research in conventional
journals prevents a fair assessment of UHD effects. Given that the
existence of UHD effects would revolutionize science and medicine, and
given the considerable empirical evidence of them, the philosophies of
science tell us that possible UHD effects warrant serious investigation
by conventional scientists and serious attention by scientific journals.

56

Montag, 11. Mai 2009, 20:06

Von Kidmed

Es sind ja keine Forschungsgelder sondern der Beweis für den gemeingefährhrlichen und menschenfeindlichen Scharlatatanerie-Betrug der mieses Lügner und kriminellen Hochstapler.

Amoralisches Lumpenpack und Psychopathen!

55

Montag, 11. Mai 2009, 19:17

Von 40_Fieber

Die Forschungsgelder, die da verblasen werden, könnte man in weit wichtigere Dinge stecken, wie z.B. die TB-Impfung.

54

Montag, 11. Mai 2009, 18:08

Von Kidmed

Keiner will die > 1 MILLION,weil Scharlatanerie unbeweisbar ist.

DAS SOLLTE DEN GANZEN VERBLÖDETEN MAL ZU DENKEN GEBEN!

http://forum.esowatch.com/index.php?PHPS…18.msg15892#new

52

Freitag, 7. November 2008, 14:16

Von Kidmed

Infame und gemeingefährliche Vollidioten infiltrieren die Gesellschaft.

51

Freitag, 7. November 2008, 14:02

Von 40_Fieber

An der Universität Bern gibt es Dozenten, die glauben "Lichtnahrung" sei möglich:


http://www.bazonline.ch/panorama/vermisc…/story/10205690

Zitat


Beteiligt am Experiment war auch Peter Heusser, zuständig für Komplementärmedizin an der Uni Bern. Heusser hält das Phänomen des Lichtessens grundsätzlich für möglich, ist aber über das Resultat der Studie nicht enttäuscht. Streng wissenschaftlich könne man ja nur sagen, dass das Experiment unter den gegebenen Bedingungen nicht funktioniert habe.


Wenn man die ganzen Bekloppten mal aus den Universitäten entfernen würde, müßte man auch nicht über Studiengebühren nachdenken. Diese hochbezahlten Pfuscher bezahlen wir alle mit.

Und falls man sich die "Publikations"listen dieser Anthros ansieht, kann man sich tagelang mit Brechdurchfall verabschieden.

Womit hat die Menschheit diesen Untergang des Intellekts verdient?

50

Sonntag, 14. September 2008, 19:42

Von Kidmed

Das ist sehr lesenswert.

Die Abteilung für "Sozialmedizin" dieser größten "Uniklinik" Deutschlands ist bekannt für "Studien" mit völlig undiskutablen statistischen Design zugunsten der Scharlatanerie.

Geldgeber für diesen überflüssigen "Lehrstuhl" ist die berüchtigte Alternaiv-Carstens-Stiftung.

Es ist eine Schande!

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