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Die letzten 10 Beiträge

40

Freitag, 27. Februar 2004, 16:00

Von Kidmed

Zu dieser widerlichen Desinformanten-Figur:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=2371

39

Freitag, 27. Februar 2004, 08:58

Von Michael

Bert Ehgartner – selbsternannter Medizinjournalist - hat bei Surfmed sogar eine klinische Studie zur Unbedenklichkeit von Phosphatpuffer gefordert. Und solange die nicht vorliege: Stopp aller Impfungen.

Seit dem esse ich keine Äpfel mehr, denn deren Unbedenklichkeit wurde noch nie in einer randomisierten Doppelblindstudie gezeigt.

38

Donnerstag, 26. Februar 2004, 10:55

Von EP

Zitat

Aber ausschließen kann man einen Zusammenhang nicht.


Genau. Wie auch sonst der Spruch

Man weiß eben nicht, welche Nebenwirkungen das hat...

immer wieder zur Angstmacherei taugt.

37

Donnerstag, 26. Februar 2004, 10:05

Von Michael

Hi Gersemi,

von Impfgegnerseite wird mit Berufung auf Wakefield behauptet, dass die MMR-Impfung zu Autismus führe. In DEM Impfstoff ist NIE Thiomersal gewesen.

Aber es wurde untersucht, ob MMR-geimpfte Kinder häufiger Autismus entwickeln, als nicht MMR-geimpfte. Ergebnis: Autismus-Rate in beiden Gruppen gleich hoch/niedrig.

Dann kommen von Impfgegnern zwei „Argumentationen“:
1. Aber ausschließen kann man einen Zusammenhang nicht.
2. Bei MMR-geimpften Kindern mit Autismus ist immer die Impfung Ursache, bei nicht-geimpften gibt es eine andere Ursache.

So what?

36

Donnerstag, 26. Februar 2004, 00:31

Von Kidmed

Das Kausalitätsbedürfnis ist immens.

Es wird unheimlich oft gefragt,wo was herkommt,bevor man sich überhaupt dafür interessiert,was eigentlich Sache ist und wie es mutmaßlich weitergeht.

Dazu ist eine Antwort fast immer unmöglich,gerade bei den vielen harmlosen Virusinfekten,die eben nicht durch bestimmte Leute oder das Wetter kommen,sondern halt einfach durch die Luft fliegen.

Und auch Schwerwiegenderes oder gar Schlimmes läßt sich kaum je kausal erklären.

35

Mittwoch, 25. Februar 2004, 23:53

Von EP

Zitat

Für mich spukt immer der Gedanke mit "Es passiert nur einem Kind von X², aber es könnte mein Kind sein". Verstehen Sie, was ich meine?

Kontrollierte Studien haben einen Sinn, klar. Aber wenn ich Leute kenne, denen soetwas eben passiert ist, dann ist das für mich persönlich schwerwiegender.


Die Tatsache, daß auch unter den geimpften Kindern so wenige autistische Symptome entwickeln, weist doch aber genau darauf hin, daß kein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht.

Stellen Sie sich mal vor, der Sohn Ihrer Bekannten hätte eine andere Form von Behinderung oder Entwicklungsstörung entwickelt - dann wäre man auch auf den Impfstoff gestoßen und hätte ihn dafür verantwortlich gemacht.

Die Leute SUCHEN nach einer Erklärung und halten sich an dem fest, was am nächsten liegt, auch wenn der gesunde Menschenverstand dagegen spricht. Das ist ein Mechanismus, den man immer und imemr wieder beobachten kann.

34

Mittwoch, 25. Februar 2004, 23:06

Von Kidmed

Klares Hirn vorausgesetzt.
Außerdem gibt es seit langer Zeit keine sicheren Impfschäden mehr.

Die sind allesamt aus der debilen Impfgegner-Schmuddelecke herbeigelogen.....wie man ja auch hier wieder sieht.

33

Mittwoch, 25. Februar 2004, 22:58

Von gcn

zu 017:
Für mich spukt immer der Gedanke mit "Es passiert nur einem Kind von X², aber es könnte mein Kind sein". Verstehen Sie, was ich meine?
--------------------------------------------

Hm, jeder weiß, dass es sinnvoll ist, sich im Auto anzuschnallen. Wenn man es nicht tut, weiß man, dass die Gefahr bei einem Unfall, schwerer verletzt oder gar getötet zu werden, einfach größer ist. Dennoch gibt es hin und wieder einige seltene Fälle, in denen es besser gewesen wäre, wenn die Person nicht angeschnallt gewesen wäre. So: Heißt das nun, ich kenne einen solchen Fall, ich schnalle mich deswegen nicht mehr an und hoffe, dass mir kein Unfall passiert und dass auch die anderen immer ganz vorsichtig fahren? Oder sagt man sich, in 99,X % der Fälle, ist es besser, sich anzuschnallen, also tu ich's. Ich nehme ein geringes Risiko auf mich, weil ich in den allermeisten Fällen dann besser dran bin. Also, die Entscheidung sollte doch klar sein...

32

Mittwoch, 25. Februar 2004, 22:29

Von Catherina

also, der kleine muss doch garkeinen Fisch gegessen haben - in Muttermilch alleine sind schon an die 2 mikrogramm pro Liter, davon trinkt ein Baby auch 1 Liter am Tag. Es gibt in Amerika einfach eine Hysterie was Thiomersal angeht - Studien von Pichichero et al zeigen, dass das Quecksilber aus den Impfungen sehr schnell wieder ausgeschieden wird (und das sind genau solche Babies, die 62 µg an einem Tag erhalten haben) und im Blut niemals die zulässige Menge überschritten wird (der Grenzwert ist ohnehin mega-streng angesetzt worden).

Was die Mutter übrigens während der SS bekommen hat ist die Rhogam Injektion als Rhesus-negative, auch die enthielt bis vor kurzem Thiomersal (was sicher keine gute Idee war, aber ziemlich sicher auch kein Kind autistisch macht).

Autismus ist die am stärksten genetisch determinierte Entwicklungsstörung überhaupt, stärker als Schizophrenie und im Unterschied zu Schizophrenie wird eben nicht noch ein zusätzlicher Auslöser benötigt, die Gene (es gibt nicht *das* Autismusgen, sondern Autismus entsteht im Zusammenspiel von vielen Genen) reichen völlig aus.

Wenn ich schon die Posts auf manchen boards lese - mein Sohn hat Thiomersal-erzeugten Autismus genau wie mein Neffe ("halloooo, familiäre Häufung?!").

Der Sohn meiner Freundin hat Aspergersyndrom und war auch noch mit 4.5 Jahren in Windeln, da konnte er schon in 2 Sprachen lesen - der war niemals "völlig normal" (ich kenn ihn seit er 7 Wochen alt ist). Diese Anekdote deckt sich mit allen wissenschaftlichen Beobachtungen - autistische Kinder haben schon direkt nach der Geburt ein verändertes Neurotransmittermuster, sie können von Fachleuten auf Videos schon als kleine Babies identifiziert werden (zum Beispiel daran, dass bei einem 4 Monate altem Kind der Blick nicht der Aufmerksamkeit/dem Finger der Mutter folgt), genauso sehen Psychologen schon ab 4 Monaten und bis über den ersten Geburtstag hinaus, dass die Eltern die Unzulänglichkeiten ihrer Kinder durch extra-Ansprache und verändertem Verhalten "abfangen" und kompensieren. Irgendwann get das nicht mehr, da werden die sozialen Schwächen zu auffällig und nicht mehr kompensierbar und das ist meist um 18 Monate herum. Deshalb ist auch die MMR Impfung so in Verruf geraten, weil die ungefähr zu dem Zeitpunkt gegeben wird.

Wenn man genau hinschaut sind diese Kinder vorher nicht "völlig normal", bloß fehlt den meisten von uns das Training, dies früh genug zu erkennen (selbst Psychologen können bei 18 Monate alten Kindern zwar mit einer fast 100%igen Verlässlichkeit Autismus feststellen, erwischen aber auch mit diesem sensitiven Test nur ca 35% der Kinder die später tatsächlich Autismus entwickeln. Die Anlage war aber immer da.

Autismus ist eine komplexe Entwicklungsstörung, es ist halt einfacher, sich einzureden dass es die Impfung war. Vor allem in Amerika, wo gerne für jeden Pups jemand verklagt wird, immer mit der Idee "irgendjemand muss doch schuld sein" und die eigenen Gene können es nicht sein (das ist ja irgendwie ein Makel)...

Denken Sie mal drüber nach, Gersemi

Catherina (zu jedem einzelnen Punkt habe ich Literatur)

31

Mittwoch, 25. Februar 2004, 21:25

Von Kidmed

G:Außerdem muß ich ganz ehrlich sagen, wenn ich persönlich gesehen habe, wie ein 2jähriger von völlig normalem Verhalten in Autismus verfällt und mit 4 1/2 Jahren noch Windeln trägt, da fehlt mir die Neutralität ein wenig.

Kommentar:

Ihre seltsamen Befindlichkeiten und ebensolchen sich selbst hereinlegenden Denkblockaden interessieren hier allenfalls marginal zu Demonstrationszwecken einer handelsüblichen Alternaiven.

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