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Die letzten 10 Beiträge

36

Sonntag, 6. März 2005, 22:16

Von wovapa

Mein Ratschlag:

Obligat: die Polypenentfernung!

Fakultativ: die Parazentese (je nach Befund während der OP).

Allenfalls frühestens 2 Monate später (wenn die Paukenergüsse trotz der OP nachlaufen sollten): die Paukenröhrcheneinlage.

Die Laserverkleinerung ist meistens überflüssig! Besonders bei chronischen Mandelentzündungen ist sie nicht ausreichend. Und bei den meisten Kindern ist sie nach der Entfernung der Polypen nicht mehr erforderlich. Zum Thema Laser und Mandeln hatte ich auch schon mal etwas geschrieben (Bitte Suchfunktion benutzen).

Viele Grüße
W. Vahle

35

Sonntag, 6. März 2005, 22:09

Von Flo2000

Hallo beisammen,
bei uns ist es ähnlich. Vielleicht könnten Sie trotzdem Stellung nehmen.
Unser Sohn (2 3/4 Jahre) schnarcht beim Schlafen seit längerem. Ursache hierfür sind laut unserem HNO die Polypen. IN den letzten Wochen hatter er noch 2 oder 3 Infekte in Folge (1 x Mittelohrentzündung), die aber jetzt abgeklungen sind. Aus diesen resultiert ein Paukenerguss, der ihn aber in nichts stört (er hört ganz normal und hat auch kein Ohrenweh) und den er zum ersten mal hat. Die wieder verschwundene Mittelohrentzündung wurde auch mit Antibiotika behandelt. Der Paukenerguss wurde erstmals vor ca. 3 Wochen festgestellt. Bei der letzten Untersuchung war keine Verbesserung zu erkennen. (Schwingungsmessung).
Unser Arzt empfiehlt uns diesen durch einen Schnitt in das Trommelfell gleich mit den Poypen in einer OP entfernen zu lassen. Desweiteren rät er uns zu einer Verkleinerung der Gaumenmandeln durch Laser. Die Mandeln sind wohl etwas vergrößert, unser Sohn hatte aber bislang noch keinerlei Probleme hiermit (noch keine Mandelentzündung).
Sollten wir erstmal nur die Poypen entfernen lassen oder zu welchen der 3 Eingriffen würden Sie uns raten?
Sollten man bzgl. der Entfernung des Paukenergusses nicht noch ein paar Wochen warten, da dies -soweit ich gehört habe- in vielen Fällen wieder von allein verschwindet?
Der Arzt will freilich dem kleinen mehrere OPs ersparen, die ja ohnehin auch für unseren Sohn unangenehm sind.

Viele Grüße und vielen Dank!
Florian

34

Sonntag, 6. März 2005, 22:07

Von Flo2000

Zitat

wovapa postete
[/b]Einen Schnitt ins Trommelfell zu legen (= Parazentese) heißt nicht automatisch, auch Paukenröhrchen zu legen.

Es kommt darauf an, was Ihr HNO-Arzt mit Ihnen abgesprochen hat.

Ich selbst lege die Paukenröhrchen bei der Polypenoperation praktisch nie! Das ergibt sich aus den Studien von Prof. Münker (siehe auch Thread http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=2394 Antwort 002).

Ich weiß aber, dass es auch andere "Schulen" gibt. Nun weiß ich aber nicht, zu welcher "Schule" Ihr HNO-Arzt gehört - und keinesfalls möchte ich ihm irgendwelche Vorschriften machen.

Fragen Sie also Ihren HNO-Arzt, ob er Paukenröhrchen legen wird oder nicht und wie er die ganze Geschichte handhabt.

Viele Grüße
W. Vahle[/b]

33

Freitag, 4. März 2005, 18:52

Von Trixi 2415

Hallo!!!

Ich muss ein Tag vor der OP zur Voruntersuchung ins Krankenhaus! Da wird bei meiner Tochter Blut abgenommen, der Gerinnungs-Wert bestimmt und es wird ein EKG gemacht!!!
Das finde ich voll ok, damit,wenn irgendetwas während der OP passiert, sie alles haben.

Ich finde es eigenartig, bei dir Sabine, das kein Blutbild gemacht wurde!!!
In welcher klinik war das???

Gruss Patrizia

32

Donnerstag, 3. März 2005, 21:08

Von Ikis


Ich hat selbst mal eine kleine Operation ohne Blutbild. Habe dann auch gefragt, was das soll und wurde dann aufgekärt, dass dies bei eigentlich Gesunden nicht notwendig sei.

31

Donnerstag, 3. März 2005, 18:10

Von Pusota

Hallo!

Nach Aussage des Anästhesisten muß kein Blutbild erstellt werden. Ich habe bisher auch nur immer gehört, dass vor jeder OP ein Blutbild gemacht wird. Deshalb war ich ja so verwundert.

Sabine

30

Donnerstag, 3. März 2005, 16:24

Von myriam

unser Arzt hat sich waehrend der OP fuer die Paukenroerchen entschieden. Er hat das Sekret hinter dem trommelfell abgesaugt, und da das Sekret sehr zaehfluessig war, hat er sich fuer die Paukenroerchen entschieden.

Vor jedem operativem Eingriff muss ein Blutbild erstellt werden. die daten Braucht der Anaesthesist.

myriam

29

Donnerstag, 3. März 2005, 12:33

Von Pusota

Hallo,

meine Tochter habe ich letzte Woche im Krankenhaus zur Polypenentfernung und PT vorgestellt. Nach Auskunft des Operateurs wird zunächst auch bei meiner Tochter nur ein Trommelfellschnitt gemacht. Er begründete das damit, dass mit der Polypenentfernung, als Ursache für das Wasser hinter dem Trommelfell, auch das Problem behoben sei. Wenn ich das richtig verstanden habe: dadurch das die Polypen entfernt werden, wird das Mittelohr wieder richtig belüftet, so dass sich auch kein Wasser mehr bilden sollte.

Aber noch eine andere Frage, muss oder musste bei euren Kindern vor der OP das Blut untersucht werden? Warum wird das in einigen Kliniken gemacht und in anderen nicht? Was wird da genau untersucht?
Vom Anästhesisten wurden mir zudem viele fragen gestellt, bezüglich etwaiger Erkrankungen. Ich konnte nur immer antworten: ich glaube nicht. Woher soll ich denn definitiv wissen, ob meine Tochter z. B. eine Nierenerkrankung hat?

Sabine

28

Mittwoch, 2. März 2005, 22:55

Von wovapa

Bitte einmal mit der Suchfunktion suchen nach

1. Adenotomie
2. Parazentese (nicht Paracenthese; mit falsch geschriebenen Wörtern findet man nichts)
3. Paukenröhrchen.

(Unter dem Suchbegriff "Paukenröhrchen" werden Sie zum jetzigen Zeitpunkt 6 Seiten mit Threads finden, in denen auch Ihre Fragen sicherlich mehrfach abgehandelt worden sind.)

Zum Thema "Parazentese" und "Paukenröhrchen" habe ich ein Infoblatt auf meiner Homepage http://www.hno-vahle.de
Dort stehen unter "Diagnostik und Therapien" mehrere Infoblätter. Lesen Sie die bitte auch mal.

Es gibt kein "Mindestalter" für die Adenotomie - kein Kind ist zu jung, um gesund zu werden.

Man bemüht sich aber, die Kinder nach Möglichkeit nicht wesentlich vor dem 2. Lebensjahr zu operieren. Aber manchmal nützen die Bemühungen nichts! Ich habe in letzter Zeit ein Kind mit 15 Monaten und ein Kind mit 11 Monaten operiert - viel später hätten die OPs nicht sein dürfen! Aber das sind Ausnahmen.

Mein früherer Klinik-Chef hat Kinder operiert, die 3 Monate alt waren. Das sind absolute Ausnahmen.

Viele Grüße
W. Vahle

27

Mittwoch, 2. März 2005, 22:26

Von Kidmed

Herzlich willkommen.

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