Mit einem Kommentar eines verlogenen Impfgegners:
Newsletter des Hessischen Kultusministeriums
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> 10.August 2006
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> Kultusministerin Karin Wolff: Ohne zweite Impfung kein ausreichender Schutz
> vor Masern
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> Schulkinder und Jugendliche am stärksten gefährdet
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> Wiesbaden - Masern sind eine gefährliche Infektionskrankheit, deshalb hat
> Hessens Kultusministerin Karin Wolff heute an die Eltern von
> Grundschulkindern appelliert, die zweite Masern-Impfung nicht zu vergessen:
> Nach Informationen des Hessischen Sozialministeriums seien bei den
> Schuleingangsuntersuchungen lediglich 74 Prozent der Fünf- bis Sechsjährigen
> bereits ein zweites Mal gegen Masern geimpft. "Das ist viel zu wenig",
> warnte Karin Wolff vor "Impfmüdigkeit": "Ansteckung kann für Kinder
> lebensgefährlich sein, die Masern-Impfung nicht!" Alle 49 bis zum Frühjahr
> an Masern erkrankten Hessen seien nicht oder nur einmal geimpft gewesen. Bei
> einem Masernfall im Main-Kinzig-Kreis musste wegen der Ansteckungsgefahr bis
> zur Vorlage des Impfnachweises sogar ein Schulverbot für nicht ausreichend
> geimpfte Mitschülerinnen und Mitschüler erlassen werden. Auch beim
> Masernausbruch mit 200 Fällen im vergangenen Jahr habe es sich um ungeimpfte
> Kinder und Erwachsene gehandelt, die entweder Impfgegner oder aber
> unzureichend aufgeklärt waren, sagte die Kultusministerin.
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> Unter allen Altersgruppen träten Masern mit Abstand am häufigsten bei
> Schulkindern und Jugendlichen auf, verwies Karin Wolff auf Daten des
> Sozialministeriums. Erwachsene könnten ebenfalls betroffen sein, hingegen
> lasse sich ein Erkranken kleiner, noch ungeimpfter Kinder bei ausreichender
> Durchimpfung ihrer Umgebung vermeiden.
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> Sozialministerin Silke Lautenschläger und sie seien sich vollkommen einig,
> dass die Akzeptanz der zweiten Masernimpfung immer noch nicht ausreichend
> ist, berichtete die Kultusministerin. Hessens Gesundheitsämter überprüften
> bei jeder Einschulung den Impfstatus und wiesen auf die notwendige
> Zweitimpfung hin. Deren Durchführung werde jedoch nicht registriert, sondern
> erfolge freiwillig bei Hausärztin oder Hausarzt.
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Der Kommentar eines verlogenen und lebensgefährlichen Impfgegners - alles voll mit Lügen:
Diese Meldung zeigt einmal mehr, dass es den Verantwortlichen nicht um Fakten geht, sondern ausschließlich um die sture Durchsetzung der Impfziele mit allen Mitteln. Oder weiss es die Ministerin wirklich nicht, dass - auch nach offizieller Lesart - die zweite MMR-Impfung keineswegs dazu da ist, die Wirksamkeit der ersten Impfung sicherzustellen, sondern nur die Anzahl der "Impfversager" zu halbieren? Wer also nach der ersten Impfung genügend Antikörper gebildet hat, der braucht die zweite Impfung im Grunde gar nicht. Sie verpufft vollständig, da die Impfviren durch das bereits aktivierte Immunsystem sofort eliminiert werden (natürlich aus Sicht der Schulmedizin, deren Meinung ich nicht automatisch teile).
Im Grunde könnte also nach der ersten MMR-Impfung im Zweifelsfalle ein Bluttest Auskunft darüber geben, ob ein als ausreichend angesehener Schutz besteht oder nicht. Ein längerer Ausschluss von der Schule wäre dann in den meissten Fällen auch ohne Zweitimpfung völlig unnötig. Statt stur auf die Maximalforderungen zu bestehen, sollten wir unseren Kindern unnötige Impfungen wirklich ersparen, insbesondere da die MMR-Impfung in jüngster Zeit durch Todesfällenund dem möglichen Zusammenhang mit Autismus ins Gerede gekommen ist.
Zitat aus einem Merkblatt des RKI für Ärzte:
(Hervorhebung hinzugefügt)
"Die Erstimpfung sollte im Alter von vollendetem 11. bis zum 14. Monat, d.h. nach dem Verschwinden der maternalen Antikörper, erfolgen. Die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe bewirken bei über 90 % der einmal Geimpften eine Serokonversion. Bis zu 5 % der Impflinge zeigen die sogenannten „Impfmasern“ mit mäßigem Fieber, flüchtigem Exanthem und respiratorischen Symptomen, meist in der 2. Woche nach der Impfung. Die durch die Impfung bewirkte Immunantwort ist nach 4–6 Wochen nachweisbar. Die mittleren Antikörpertiter liegen niedriger als nach natürlicher Infektion. Die empfohlene Zweitimpfung (die keine Auffrischimpfung ist!) soll den Kindern, die – aus unterschiedlichen Gründen – nach der Erstimpfung keine Impfimmunität entwickelt haben, eine zweite Chance geben. Dies sichert erfahrungsgemäß ein Maximum der Impfimmunität der zu impfenden Jahrgänge.
Die zweite MMR-Impfung soll 4 Wochen nach der ersten MMR-Impfung erfolgen."
Quelle:
http://www.rki.de/nn_225576/DE/Conte...l__Masern.html
KOMMENTAR:
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