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Die letzten 10 Beiträge

81

Donnerstag, 9. Mai 2013, 19:25

Von Kidmed

Es ist ein Kreuz mit diesen "bunten" Fächern.

80

Mittwoch, 1. Mai 2013, 18:41

Von das grobi

Da muss ich nicht lange überlegen:

Es ist eine Praxisgemeinschaft, 6 oder 7 Therapeuten. Alle: Dr. med. Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Kein Praxis-Tv, der mich mit seltsamen, kostenpflichtigen Therapien berieselt, keine Flyer oder anderes Infomaterial im Wartezimmer, was Patienten das Geld aus der Tasche zieht. Auch keine Räucherstäbchen usw...
Die Tatsache, dass Frauen als Therapeutin für mich nicht infrage kommen, wird nicht therapiert, denn nicht alles muss therapiert werden.
Die Tatsache, dass ich schon mal ca. 2 Jahre dort Patient war und mich in die richtige Richtung gebracht hat. Und natürlich weiß ich, dass es eine Gemeinschaftsarbeit ist, bzw. war. Auch der Patient muss was tun, umdenken.
Arbeitnehmerfreundliche Termine, der ein oder andere Therapeut fängt dort es nachmittags an zu arbeiten.
Die Therapeuten, die ich dort kennengelernt habe, teilen meinen Humor, der nicht wirklich jedermanns Sache ist. Die Therapeuten erinnern mich ständig daran, dass ich ohne Angabe von Gründen den TP im Laufe der "Probestunden" ablehnen, wechseln kann. Ein TP dort sagte mir mal: Sorry, das ist nicht mein Fachgebiet.
Nicht jedes Kindheitserlebnis ist der Grund für meine heutigen Probleme.
Ein Satz ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Manchmal ist es sogar besser, das eine oder andere vergessen zu haben und kann durch tiefenpsychologische Therapie die Sache auch noch schlimmer machen.

Ich denke, ich sollte warten...

79

Mittwoch, 1. Mai 2013, 18:03

Von Kidmed

Das brauchts zur möglicherweise mal lebbensrettenden Allgemeinbildung :

Zur Depression


Und das hält Finanzen und die Nerven zusammen :

Zur Hypochondrie


Materialsammlung :

http://www.google.com/search?q=hypochond…rch=kidmed.info

78

Mittwoch, 1. Mai 2013, 18:02

Von Kidmed

Das brauchts zur möglicherweise mal lebbensrettenden Allgemeinbildung :

Zur Depression


Und das hält Finanzen und die Nerven zusammen :

77

Mittwoch, 1. Mai 2013, 17:20

Von Kidmed

Berichten Sie doch mal,was Ihnen an DIESER Praxis gefällt und an anderen nicht.

76

Mittwoch, 1. Mai 2013, 15:16

Von das grobi

Hammer.
Aber es ist schwer, einen halbwegs gescheiten Therapeuten zu finden.
Ich bin zur Zeit auf der Suche. Von der AOK bekommt man ca. 7 DIN-A4 Seiten mit Namen und Telefonnummern, kaum einer hat eine Webseite. Also auf gut Glück versuchen, einen Termin zu bekommen, um dann zu merken, wo man gelandet ist.
Aber selbst das ist schon ein Glücksfall. In der Praxis, die ich kenne und auch gerne wieder hingehen möchte, warte ich seit August 2012 auf einen Platz. Die alternative Antwort in anderen Praxen: Wir nehmen keine neuen Patienten auf.

75

Mittwoch, 1. Mai 2013, 15:16

Von Kidmed

http://www.sansoni.de/ps.htm

DAS IST ALLES FÜR PSEUDOMEDIZINER;DIE IHRE REIZBLASE IM KOPF /STATT RESTHIRN HABEN.

Da kommt man schon mal ins Schwimmen.

Auf Dauer.


Zur Psychotherapie und zur Psychoanalyse

Schon mal was von Bakterien und intestinalen Geschwüren gehört ?



Auch sehr nett :

http://www.swr.de/report/psychotherapeut…zzp4/index.html





Video herunterladen (64.19 MB | mp4)
Zur Videoseite



Mehr im SWR:


Themen der Sendung

74

Mittwoch, 1. Mai 2013, 13:12

Von 40_Fieber

Das ist hirnverbrannte Küchenpsychologie vom Feinsten:

http://www.sansoni.de/ps.htm

Und sowas wird auf Patienten losgelassen.

73

Dienstag, 30. April 2013, 17:19

Von Kidmed

Leider lesenswert.

72

Samstag, 27. April 2013, 17:32

Von Kidmed

Lesen Sie doch mal DIES :

http://derstandard.at/1363709269840/Pseu…n-Showcharakter



Pseudotherapien besitzen Showcharakter
Sophie Niedenzu, 26. April 2013, 14:21


  • foto: apa/dpa/frank leonhardt
    Irgendwo
    im Grenzbereich zwischen Psychotherapie und Pseudotherapie liegt die
    Familienaufstellung, bei der das Beziehungsgeflecht im System Familie
    nachgestellt wird. Wer steht wem besonders nahe, wer kommt weniger gut
    miteinander aus?


Mit
viel Dramatik sollen in kürzester Zeit psychische Probleme gelöst und
verarbeitet werden - Für empfindsame Menschen nicht ungefährlich
Sie
trat, schlug, biss, kratzte, zwickte und spuckte - so lange, bis sie
körperlich und psychisch nicht mehr in der Lage war, sich zu wehren.
Sara* war etwa fünf, sechs Jahre alt, als sie zum ersten Mal von ihrer
Mutter in eine feste Umarmung gezwungen wurde. Die Ursache dafür waren
heftige Heulkrämpfe, die sie als Kind sehr oft hatte. Sara war schwer zu
beruhigen - aber berühren lassen wollte sie sich deswegen nicht, im
Gegenteil: "Ich wollte möglichst viel Abstand zu allen haben", erzählt
sie heute. Ihre Mutter war da anderer Meinung.

"Festhalte-Therapie" nennt sich die Technik, die in den 80er Jahren
vor allem von der Psychologin Jirina Prekop propagiert wurde.
Ursprünglich zur Behandlung von autistischen Kindern verwendet, wurde
das "Holding" von ihr als Psychotherapie bei "allen Bindungsstörungen"
in der Familie angewendet - sie garantiere damit eine "Erneuerung der
Liebe". Für Kritiker ist diese Methode allerdings nichts anderes als
Gewalt gegen Kinder.

"Ich habe es immer gehasst", sagt Sara, wenn sie an die Zeiten
zurückdenkt, in denen sie sich gegen die "Schraubstock-Umarmung" gewehrt
hat. "Es gab keinen einzigen Moment, an dem ich das gut fand oder
dankbar war. Ich war einfach nur zu müde, um mich noch zu wehren,
deshalb war ich schließlich entspannt." Das Schlimmste an dieser
Behandlung sei für sie der Verlust der Selbstkontrolle gewesen - dass
nicht sie darüber bestimmen durfte, ob und wie sie angefasst werden
wollte.

Rituelle Inszenierung

Die Festhalte-Therapie ist nur eine von vielen Methoden, die in den
Bereich der esoterischen Psychotechniken fällt. Nicht zuletzt deshalb,
weil dadurch sinnvolle Grenzen des Kindes überrannt werden und es zu
einem Zusammenbruch der Persönlichkeit kommen kann. Generell zeichnen
sich Pseudotherapien dadurch aus, dass sie intensive Erlebnisse
schaffen, aber anders als eine Psychotherapie nicht alte Verletzungen
oder Verhaltensmunster zu überwinden vermögen. Die Grenzen zwischen
Psychotherapie und Pseudotherapie sind dabei fließend: Nicht selten
beruhen Pseudotherapien auf psychotherapeutischen Methoden.

Darunter fällt beispielsweise die "Familienaufstellung" - eine
Technik, die zur Diagnose in der Familientherapie häufig verwendet wird.
Dabei schlüpfen Personen in die Rolle von Familienangehörigen. Der
Betroffene stellt sie so im Raum auf, wie er möchte. So wird das
Beziehungsgeflecht in der Familie nachgestellt: Wer steht wem besonders
nahe, wer kommt weniger gut miteinander aus?

Der ehemalige katholische Missionar Bert Hellinger hat diese Idee
aufgegriffen und verspricht Teilnehmern seines Seminars, die Probleme in
der Familie innerhalb eines Wochenendes zu lösen. "Er sieht die
Aufstellung als eine rituelle Inszenierung, um die Wahrheit
herauszufinden. Er sagt, was die Lösung ist und wie Familienmitglieder
zueinander stehen sollen", erklärt die Psychologin Ulrike Schiesser von
der Bundesstelle für Sektenfragen.

Hellinger vertritt mit seiner Version der Familienstellung ein
konservatives Weltbild: Frauen sind den Männern untergeordnet, die
Eltern gehören immer zueinander und sollten geachtet werden, niemand
darf aus der Familie ausgeschlossen werden. "Das Bild der Familie, das
Hellinger in Verbindung mit einem übermächtigen großen Ganzen sieht,
gibt er selbst vor", erklärt Schiesser. Damit sei er vor ein paar Jahren
"ein Star" in der Therapieszene gewesen.

Tödliches Ende

Pseudotherapien wie diese können bei den Teilnehmern langfristige
psychische Schäden verursachen - oder gar tödlich enden: Bei einem
Seminar mit 600 Teilnehmern schickte Hellinger eine Betroffene hinaus,
weil sie ihm zufolge der Familie nur schadete. In der darauffolgenden
Nacht nahm sich die Teilnehmerin aus Verzweiflung das Leben. "Das ist
ein belegter Fall, Folgeschäden durch Pseudotherapien sind prinzipiell
aber schwer nachweisbar", sagt Schiesser.

Das Gefährliche an Pseudotherapien ist laut Schiesser, dass Methoden
angewendet werden, die im Kern wirksam seien. In den 90er Jahren
besonders beliebt war dabei der "Hoffman-Quadrinity-Prozess". Er
garantiert Heilung oder zumindest Linderung bei Drogenabhängigkeit,
Missbrauchserfahrungen, Essstörungen, Depressionen, Diabetes, Krebs, Paranoia, Magengeschwüren und Frigidität.

In nur acht Tagen sollen belastende oder traumatische
Kindheitserfahrungen aufgearbeitet werden. Den Seminarabsolventen wird
dabei ein "anderes" Leben versprochen. In "Wutsitzungen" werden
verdrängte kindliche Gefühle nacherlebt: Teilnehmer schlagen unter
anderem mit Stöcken auf Kissen ein und schreiben stundenlang Hass-Briefe
an ihre Eltern. Danach erfolgt die Versöhnung mit den Eltern - die
totale Vergebung ist in dieser Pseudotherapie die einzige Möglichkeit.
Eine Psychotherapie würde hier mehr differenzieren und etwa die
Möglichkeit geben, den Eltern zwar nicht zu vergeben, aber sich trotzdem
von ihnen zu emanzipieren.

Der Quadrinity-Prozess hingegen folgt einem strikten Zeitplan und
strengen Ritualen. Am fünften Tag etwa wird die Loslösung von den Eltern
nachgestellt - dabei gehen die Teilnehmer auf einen Friedhof und
stellen sich die Beerdigung ihrer Eltern vor. Grenzen werden dabei nicht
akzeptiert, im Gegenteil: Deren Überschreitung ist notwendig für den
Erfolg der Methode.

Viel Dramatik

Festhalte-Therapie, Familienaufstellung, Quadrinity-Prozess,
Rebirthing oder Engeltherapie: Die Liste an Pseudotherapien ist lang.
Sie werden oft im Rahmen von intensiven Wochenendseminaren von
Nichttherapeuten angeboten. Laien, die Weiterbildungskurse absolviert
haben, aber über keine psychologische Grundausbildung verfügen, bieten
Persönlichkeitsseminare an, die in den Bereich der Lebenshilfe fallen.

Charakteristisch dafür ist ein gewisser Showcharakter: "Es wird
geschrien, geweint, es muss etwas sichtbar gemacht werden", sagt
Schiesser. Anders als Psychotherapien, die sich langsam zu den Problemen
der Klienten vortasten, wird bei Lebenshilfe-Seminaren mit viel
Dramatik ein Thema möglichst schnell verarbeitet. Dabei werden
psychologische Prozesse in Gang gesetzt, die bei einer falschen
Betreuung gefährlich werden können.

"Innerhalb kürzester Zeit wird emotional viel aus den Teilnehmern
herausgeholt", sagt die Psychologin. Gerade für empfindsame Personen sei
ein derartiges Wochenendseminar gefährlich. Meist bestehen diese aus
vielen Gruppenübungen, Meditation, kaum bis wenig Essen und wenig
Schlaf. Teilnehmer können nach diesen Extremerfahrungen Psychosen
entwickeln und in eine Manie fallen. Die Symptome sind dabei schwer
unterscheidbar von dem, was in den Seminaren erwünscht wird, nämlich
beispielsweise Stimmen zu hören oder mit Hilfe von Atemübungen
Halluzinationen zu bekommen.

Angehörige von Betroffenen wenden sich in solchen Fällen häufig an die Bundesstelle für Sektenfragen.
"Die Seminarteilnehmer bemerken manchmal nicht rechtzeitig, wenn sie in
eine psychische Ausnahmesituation geraten, und werden von den
Seminarveranstaltern eher darin unterstützt, keine therapeutische Hilfe
in Anspruch zu nehmen - bis zu dem Punkt, wo es nicht mehr geht",
erzählt Schiesser. Dann sei der Lebenshilfe-Trainer plötzlich nicht mehr
erreichbar.

Zeit- und Kostenfrage

Deswegen alle Persönlichkeitsseminare pauschal zu verurteilen sei
aber falsch, es gebe durchaus sinnvolle Seminare, sagt Schiesser.
Vorsicht ist dann geboten, wenn es das erklärte Ziel ist, das Leben an
einem Wochenende komplett zu ändern, völlig neue Entscheidungen in
kürzester Zeit zu treffen. Wenn etwa den Teilnehmern nahegelegt wird,
soziale Kontakte sofort abzubrechen.

Angebote, die zu hinterfragen sind, erkennt der Laie außerdem daran,
dass sie hohe Kosten verursachen. Wichtig sei außerdem eine Nachsorge.
"Gibt es keine Folgetermine, dann ist das Angebot fragwürdig", sagt die
Psychologin. Hinweise darauf, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt
oder nicht, kann auch die Beantwortung folgender Fragen geben: Gibt es
einfache Lösungen für komplexe Probleme? Wird für alle Probleme die
gleiche Lösung vorgeschlagen? Was wird genau versprochen?

Sara geht es heute gut. Mit 14 Jahren suchte sie auf eigene Faust
eine Psychotherapeutin auf, bei der sie eineinhalb Jahre blieb. Als sie
ihr zum ersten Mal von ihren Erlebnissen mit der Festhalte-Therapie
erzählte, wurde ihr dabei schwindlig. Die Psychotherapeutin habe ihr
aber den nötigen Raum gegeben, die Erfahrung zu verarbeiten. Lange Zeit
haderte sie mit einer Art "hilfloser Wut", wenn ihre Grenzen in
irgendeiner Art nicht respektiert wurden. "Was mir vielleicht noch ein
bisschen geblieben ist, ist ein gewisses Misstrauen den Menschen
gegenüber, die mir eigentlich sehr nahe sind", sagt Sara. (Sophie
Niedenzu, derStandard.at, 26.4.2013)

* Name von der Redaktion geändert

Interview: "Wie spirituell darf ein Psychotherapeut sein?"


Lesen Sie dazu bitte auch unbedingt dies :

Zur Psychotherapie und zur Psychoanalyse



Selbst solch menschenverachtender und gemeingefährlicher krimineller Schrott läuft unter sogenannter "Psychotherapie" :

Familienaufstellung nach Hellinger

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