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BKKen begrüßen Finanzkompromiss der Kassenverwaltungen
Freitag, 15. August 2008
Berlin – Den Kompromiss der Bundesregierung zur Finanzierung der Verwaltungen der Krankenkassen mit der Einführung des Gesundheitsfonds haben die Betriebskrankenkassen (BKKen) begrüßt. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds verlieren alle Kassen ab 2009 einen Teil ihrer Selbstbestimmung: Jede Kasse soll aus dem Fonds Zuweisungen zur medizinischen Versorgung ihrer Versicherten und für den damit verbundenen Verwaltungsaufwand erhalten.
Bei der Zuweisung der Verwaltungskosten soll folgende Aufteilung gelten: 50 Prozent des Zuschlages der Verwaltungskosten orientieren sich an der Versichertenstruktur einer Kasse, die anderen 50 Prozent werden gewichtet nach der Zahl der Versicherten. „Diese Regelung ist eine großzügige Kompromisslösung zugunsten von Kassen mit unwirtschaftlichen Verwaltungsapparaten“, hieß es aus der BKK, die diese Regelung dennoch begrüßte.
Zwischenzeitlich war diskutiert worden, 70 Prozent des Zuschlages der Verwaltungskosten sollte sich an der Versichertenstruktur orientieren und die anderen 30 Prozent nach der Zahl der Versicherten gewichtet werden. Das lehnen die Betriebskrankenkassen ab.
Die BKK gaben pro Versicherten im Jahr 2007 durchschnittlich 98 Euro für ihre Verwaltung aus. Bei den Angestellten-Ersatzkassen waren es nach BKK-Angaben 125 Euro, bei der AOK 124 Euro und bei den IKK 102 Euro. © hil/aerzteblatt.de
KOMMENTAR:
Das viele Geld wird für jedes Mitglied genommen - egal ob krank oder gesund.
Das sind hoorende Beträge.
Mißwirtschaft!